Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" Februar 2015

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  • 1LEBEN UND ARBEITEN IM

    AMIS

    AUSLANDFEBRUAR 2015

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    WELTWEIT

    INTEGRATION HNGT AUCHVON DER ENTDECKERFREUDEDER FAMILIEN AB.

    ber die Herausforderung bei derIntegraton von Impatriates.

    BACKPACKING IN THAILAND:HILFREICHE BLOGS

    Eine Auswahl deutschsprachigerBlogs, auf denen Geheimtipps undpraktische Hinweise zu finden sind.

    UNTERNEHMENSGRNDUNG INDER SCHWEIZ: EINE KURZAN-LEITUNG

    Welche Schritte fr eine Unter-nehmensgrndung in derSchweiz notwenig sind.

    GRTENIM

    phoopanotpics - Fotolia.com

  • 2INTERN

    INTERVIEW

    RECHTLICHES

    EXPATRIATES

    AIRLINES

    VERMISCHTES

    WELTWEIT

    10 Expats in China: Aus welchenLndern sie stammen

    11 Deutsche Kindergrten im Auslandoftmals besser als hierzulande

    12 Attraktivste deutsche Unterneh-men mit Chinabezug

    15 Reisen mit Babys und Kleinkindern16 Internationale Unternehmen bieten

    zu selten Sprachtrainings17 Was Jugendreisen so attraktiv

    macht19 Deutsche sind Spitzenreiter im

    Verreisen und Blaumachen

    20 Ferne Urlaubsreisen: Wie Sie sich inpunkto Gesundheit vorbereiten

    21 Backpacking in Thailand: HilfreicheBlogs

    23 Kuba als Urlaubsziel24 Schweden: Citymaut gilt jetzt auch

    fr Pkw aus dem Ausland24 Impressum

    GESUNDHEIT

    13 BMI13 Czech Airlines13 Swiss International Air Lines14 Korean Air14 Air Baltic14 Air Astana

    5 Integration hngt auch von derEntdeckerfreude der Familien ab.

    3 Neue XING-Gruppe Sozialversi-cherung International

    3 BDAE wieder auf der PersonalSwiss vertreten

    3 Zahl des Monats 4 Kostenloses Dossier zum Thema

    Einsatz auslndischer Mitarbeiter in Deutschland

    EDITORIAL

    8 Unternehmensgrndung in derSchweiz: Eine Kurzanleitung

    Liebe Leserin,lieber Leser,Deutschland ist laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes nach den Ver-einigten Staaten das beliebteste Einwandererland weltweit. Die Grnde dafr sindvielfltig. Einige neuen Mitbrger kommen aus beruflichen Grnden zu uns undbringen gleich ihre Familien mit. Bei einer schnellen Integration in die neue Heimatund auch in das neue Unternehmen, knnen Relocation-Agenturen untersttzen.Ab Seite 5 berichtet die Geschftsfhrerin einer solchen Agentur in unserem Inter-

    view von ihren Erfahrungen bei der Betreuungvon auslndischen Mitarbeitern und deren Fami-lien.

    Umgekehrt zieht es viele Deutsche ins Ausland etliche davon in die Schweiz. 2013 gab es dortrund 3.600 deutsche Firmengrnder, die mit eini-gen Hrden konfrontiert waren. Welche diesegenau sind und wie Sie diese berwinden kn-nen, erfahren Sie ab Seite 8.

    In weiteren Berichten erfahren Sie zudem, wieso deutsche Kindergrten im Aus-land oftmals besser sind als hierzulande (ab Seite 11) und worauf Eltern bei Reisenmit Babys und Kleinkindern achten sollten (ab Seite 15).

    Ich wnsche Ihnen viel Spa bei der Lektre und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit ins Ausland!

    Herzlichst, Ihre Silvia Opitz

  • 3Am 14. und 15. April findet zum 14. Mal in Zrich diePersonal Swiss statt. Gemeinsam mit der Parallel-Veran-staltung Professional Learning bietet dieses Messe-Event Per-sonalentscheidern und Fhrungskrften einen umfassendenMarktberblick ber Dienstleistungen und Produkte im HR-Bereich. Begleitet wird die Veranstaltung mit etwa 300 Aus-stellern von 260 Fachvortrgen, Best-Practice-Prsentationen,Podiums- diskussionen und Gesprchsrunden.

    Auch dieses Jahr wird die BDAE GRUPPE auf der Fachmessemit einem eigenen Stand (Halle 6, Stand M.22) vertretensein. Daneben hlt Omer Dotou, Leiter Unternehmensbera-tung Internationale Mitarbeiterent- sendung bei der BDAEGRUPPE, am 15. April von 11.30 Uhr bis 12.45 Uhr (Forum1, Halle 5) einen Vortrag zum Thema Einsparpotenziale beiMitarbeiterentsendungen.

    Der BDAE hat in dem beruflichen Netzwerk XING eineneue Gruppe gegrndet, in der sich Personalverant-wortliche, Travelmanager, Expats und Forscher ber dasThema internationales Sozialversicherungsrecht informierenknnen. Beitreten kann jeder Interessierte der Gruppe unterhttps://www.xing.com/communities/groups/sozialversiche-rungsrecht-international-3835-1075382.

    Der Einsatz von Mitarbeitern im Ausland hat in Zeiten derGlobalisierung der Arbeitsmrkte wesentlich an Bedeutunggewonnen. Viele Unternehmen sind grenzberschreitendttig und entsenden ihre Mitarbeiter. Damit ergeben sichzwangslufig Fragen zum anzuwendenden Sozialversiche-rungsrecht, denn auch whrend des Auslandseinsatzes sollden Arbeitnehmern ein umfassender Sozialversicherungs-schutz gewhrleistet werden. Eine korrekte sozialversiche-rungsrechtliche Beurteilung ist fr den Arbeitgeber ebenfallswichtig, weil es bei einer Fehlbeurteilung fr ihn zu erhebli-chen Nachzahlungsverpflichtungen kommen kann. DieseGruppe informiert ber aktuelle Sozialversicherungsabkom-men und deren korrekte Anwendung im Entsendeprozess.Die Mitglieder werden ber Medienberichte, Gerichtsurteileund bemerkenswerte Flle auf dem Laufenden gehalten.

    ZAHL DES

    Fluggste sind 2014 welt-weit befrdert worden.(Quelle: Internationaler Luft-verband (IATA))

    3,3 MILLIARDEN

    MONATS

    INTERNBDAE WIEDER AUF DER PERSONAL SWISSVERTRETEN

    NEUE XING-GRUPPE SOZIALVERSICHERUNGINTERNATIONAL

  • 4Die Bedeutung von Auslandsent-sendungen hat in den letzten Jah-ren stark zugenommen. Der BegriffExpatriate-Management ist in den Per-sonalabteilungen international agieren-der Unternehmen lngst verankert.Doch nicht nur die Zahl der Mitarbei-terentsendungen ins Ausland nimmtstetig zu. Immer hufiger werden Mit-arbeiter auslndischer Tochtergesell-schaften in Deutschland eingesetzt.Dieser konzerninterne Einsatz von aus-lndischen Mitarbeitern stellt Personal-verantwortliche vor neue Heraus-forderungen: Die Etablierung eines ein-heitlichen Impat-Managements. DasFeld, auf dem sich Personalverantwort-liche bewegen mssen, ist sehr kom-plex, denn es greifen verschiedeneRechtsgebiete eng ineinander: Aufent-halts- und Zuwanderungsrecht sowieSteuer- und Sozialversicherungsrecht.

    Zu diesem Thema hat die BDAEGRUPPE ein Dossier mit dem Titel Ein-satz auslndischer Mitarbeiter inDeutschland verffentlicht, das fr je-dermann kostenlos unterhttps://www.bdae.com/de/downlo-ads/Sondernewsletter_Impat-Manage-ment.pdf bereitsteht. In dem26-seitigen Dokument erlutern meh-

    rere Experten die wesentlichen Aspekteder einzelnen Rechtsgebiete, die beimEinsatz von auslndischem Personal be-achtet werden sollten. Daneben wer-den Manahmen errtert, die eineerfolgreiche Integration von auslndi-schen Mitarbeitern frdern. Dabei wer-den stets theoretische Anstze mitpraktischen Beispielen verknpft, sodass ein anschauliches Gesamtbild ent-steht.

    Wer weiterfhrende Informationen be-ntigt oder den Austausch mit Speziali-sten auf diesem Gebiet sucht, kannsich zum gleichnamigen Seminar an-melden, das am 18. Mrz 2015 bei derBDAE GRUPPE in Hamburg stattfindet.Nhere Informationen zu dieser Veran-staltung sind unterhttps://www.bdae.com/de/auslandsbe-ratung/seminar_einsatz_auslaendi-scher_mitarbeiter.htm abrufbar.

    INTERNKOSTENLOSES DOSSIER ZUM THEMA EINSATZ AUSLNDISCHER MITARBEITER IN DEUTSCHLAND

    david19771 - Fotolia.com

  • 5BDAE:Was sind aus Ihrer Sicht diewichtigsten Manahmen, die durchge-fhrt werden sollten, um auslndischeMitarbeiter erfolgreich in Deutschlandzu integrieren?

    Geis: Zunchst mchte ich gerne kurzauf das Wort Integration und auf dieFrage, was genau darunter zu verste-hen ist, eingehen. Das Wort wird im in-ternationalen Business anders definiertals beispielsweise bei Wikipedia. Ausunternehmerischer Sicht geht es zu-nchst eher um die betriebliche underst im zweiten Schritt um die gesell-schaftliche Eingliederung. Wobei imDetail unterschieden wird, ob der aus-lndische Mitarbeiter nur fr eine be-stimmte Dauer oder lngerfristig im Unternehmen bleibensoll.

    In unserem Fall gehenwir von einer betriebli-chen Integration aus.Hierbei ist fr mich dasThema Willkommens-kultur unumgnglich.Es ist wichtig, dass Un-ternehmen eine aktiveWillkommenskulturleben. Hierzu gibt esauch eine sehr guteBroschre von der BDA (Bundesvereinigung der DeutschenArbeitgeberverbnde) und vom Bundesministerium fr Wirt-schaft und Technologie. Darin werden verschiedene Ma-nahmen beleuchtet, denen ich mich anschlieen kann.

    BDAE:Welche sind dies?

    Geis: Die Frderung von Sprachkursen ist unter anderem einenotwendige Manahme, um eine erfolgreiche Integration zuerzielen. Hier muss allerdings unterschieden werden, ob essich bei dem auslndischen Mitarbeiter um einen Impat han-delt, der nur fr ein oder zwei Jahren in Deutschland fr eininternationales Unternehmen arbeitet, wo per se schon vielauf Englisch kommuniziert wird oder ob es sich um einen Mit-arbeiter handelt, der lngerfristig in einem mittelstndischenUnternehmen arbeiten wird, wo vorwiegend Deutsch gespro-chen wird.

    Sehr wichtig ist aus meiner Sicht auch der interkulturelle Aus-tausch im Unternehmen. Eine gegenseitige Wertschtzung zuerlernen ist unerlsslich. Und hierbei geht es nicht nur darum,dass der Impat interkulturell gestrkt wird, denn dieser hatvielleicht schon in drei unterschiedlichen Lndern gelebt undgearbeitet und ist somit entsprechend sensibilisiert. Vielmehrgeht es darum, die interkulturelle Kompetenz der Stammbe-legschaft zu strken, um eine gute Integration des Impats zu

    frdern. Dies lsst sich sehr gut umset-zen, indem beispielsweise Interessen-gruppen wie Sportkreise oder hnlichesmehr gebildet werden. Solche Modellegibt es bereits in vielen greren Unter-nehmen. Aber auch kleinere Unterneh-men sollten sie einfhren.

    Ein weiterer entscheidender Punkt: Inte-gration beginnt bereits bei der Personal-suche, denn oft passen die eingestelltenauslndischen Fachkrfte nicht auf dieStellen und daran scheitern viele Ein-stze.

    Es sollte auch darauf geachtet werden,dass kulture