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GEMEINDENAMEN | Ihr Magazin für die Region ZWEIBRÜCKEN Ihr Stadtmagazin 01 | 2015 ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| PREMIERE Cocktailparty am 18. Juli in Europas Rosengarten S. 27 IM GESPRÄCH OB Kurt Pirmann im Merkur-Interview S. 6 STADT AM WASSER Neue Erlebnistreppe zum Schwarzbach S. 8 CITY-FESTIVAL Konzert mit Adel Tawil am 28. August S. 58

Stadtmagazin pm 2015

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GEMEINDENAMEN | Ihr Magazin für die Region

ZWEIBRÜCKENI h r S tad tmagaz in 01 | 2015||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| ||||||||||||||||||||||

PREMIERE

Cocktailparty

am 18. Juli in

Europas Rosengarten

S. 27

IM GESPRÄCH

OB Kurt Pirmann im Merkur-Interview S. 6

STADT AM WASSER

Neue Erlebnistreppe zum Schwarzbach S. 8

CITY-FESTIVAL

Konzert mit Adel Tawilam 28. August S. 58

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GEMEINDENAMEN | Ihr Magazin für die RegionGEMEINDENAMEN | Ihr Magazin für die Region

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EDITORIAL 3

ZWEIBRÜCKEN | Ihr Stadtmagazin

Liebe Leserinnen und Leser,das Stadtmagazin als neue Publikation in der Zweibrücker Presselandschaft startet zu einer

Zeit, in der Zweibrücken einen weiteren Schritt nach vorne in der städtischen Entwicklung

macht. Zugegeben, wir haben die Schließung des Flughafens zu verkraften. Ich bin davon

überzeugt, dass der Investor Triwo, den Verlust der Arbeitsplätze relativ zügig durch die Ent-

wicklung des Geländes nicht nur ausgleichen, sondern auch übertreffen wird.

Wir gehen mit unserem Projekt „Stadt am Wasser“ neue Schritte, um die Lebensqualität in

unserer Stadt zu steigern. Wasser soll erlebbar werden. Das bringt unseren Bürgerinnen und

Bürgern eine bessere Lebensqualität in der Innenstadt und macht sie attraktiver für auswär-

tige Kunden.

Das Angebot einer Stadt muss stimmen, um die Kunden zu erreichen. In Zweibrücken sind

wir mit unserer Entwicklung auf einem guten Weg, ohne uns durch große Verkaufs-Zentren in

einen ruinösen Wettbewerb mit Nachbarstädten einzulassen.

Wir wollen eine Innenstadt mit gutem Angebot, in der es sich bei einem breiten

Gastronomieangebot stressfrei einkaufen lässt. Möglichst soll dabei auch das Besondere

die Kunden überraschen.

Ich rechne fest damit, dass das Stadtmagazin diese positive Entwicklung begleiten wird.

Ihr Kurt Pirmann,

Oberbürgermeister der Stadt ZweibrückenImpressumEin Produkt des Pfälzischen Merkur, Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH

Verlagsgeschäftsführung:Thomas Deicke

Anzeigenleitung:Alexander Grimmer

Verlagsleitung:Patrick Strerath

Produktmanagement:Margit Wein

Layout: Saarbrücker Zeitung, Verlag und Druckerei GmbH, Gudrun Albrecht

Produktion:Complete Media Services (CMS)

Redaktion:Elisabeth Heil (verantwortlich)

Fotos & Autoren:Elisabeth Heil, Cordula von Waldow, Susanne Lilischkis, Janina SchlichtPeter Vollmann, Margarete Lehmann, Marco Wille, Eric Kolling

Gemeinsame Anschrift:Gutenbergstraße 11-23, 66103 Saarbrücken

Titel: Foto: Elisabeth Heil: Zweibrücker Rosengarten

Druck:DHVS - Druckhaus und Verlagsservice GmbH,Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier

Auflage: 10.000 Stück

Kontakt: (06 81) 502-32 11, [email protected]

Anzeigen: (06332) 8000-34

Ausgabe 01/2015 vom 30. Juni 2015 Zweibrücken – Ihr Stadtmagazin erscheint 1 x jährlich und wirdkostenlos verteilt.

„Es Luiche“, Zweibrückens Dienstmann Nummer eins, ist das wohlbeliebteste Fotomotiv in Zweibrücken, umgeben von Sitz-Steinen, die auchPassanten Gelegenheit zum Verweilen geben. Foto: Marco Wille

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Inhalt

Interview mit Kurt Pirmann: „In Zweibrücken lässt es sich gut leben!“

Projekt 1 will Element Wasser in Zweibrücken erlebbar machen

Finanzplanung und Vorsorge für alle: Vermögensberater Volker Lahm

Wirtschaft im Aufwind: Im Gespräch mit Anne Kraft, Wirtschaftsförderin

Bauarbeiten in der JVA stehen vor dem Abschluss

Gastronomische Vielfalt steigert die Lebensqualität

Für einen würdevollen Abschied: Bestattungen Sattler & Ecker

Justizia fühlt sich wohl im Rosenstädtchen

Gute Ideen für den Feierabend oder das Wochenende

Hengste des Zweibrücker Landgestüts dominieren die Zuchtszene

Pferdetage am 22. und 23. August mit Pfalzmeisterschaften

Chefbereiterin Natalia Cherevishnya spricht über ihre Liebe zum Beruf

Einkaufen, genießen, Schwätzchen halten: Wochenmarkt auf dem Alex

Von der Lehre zur Hochtechnologieforschung: FH-Standort auf dem Kreuzberg

Erste große Cocktail-Party im Rosengarten mit der Tanzschule Srutek

Sternwarte entwickelt sich zum Wahrzeichen der Hochschule

Steuerberater-Kanzlei Mauss & Coll.: „Guter Rat schont Vermögen“

Fachkräfte für die Region: FH-Alumni Manuel Dasch arbeitet heute bei Bosch

Entspannen in der modernen Sauna des Badeparadieses

Lebendiges Kultur-Zweibrücken

Gemeinschaftliches Wohnprojekt für alle Generationen rückt näher

Die Gesundheit immer im Blick: Sanitätshaus Orthopädie Kraus

Mit dem Rad ans Nordkap: Der Zweibrücker Künstler Jürgen Rinck

Zweibrückens Musikszene ist bunt und vielfältig

Der Alltag der Jugendlichen verändert sich, Jugendarbeit auch

Projekt 2: „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“

Neues Bauchzentrum im Evangelischen Krankenhaus

Nachwuchsbouler Francesco Daniele startet durch

Patenmodell für Flüchtlinge ist ein voller Erfolg

Rock ’n’ Roll lebt in der Timeless Diner-Bar

Stadt führt Ehrenamtskarte ein

Stadtmarketing mit neuen Veranstaltungen

Ignaz-Roth-Schule erweitert zum kommenden Schuljahr Angebot

Erstes City-Festival mit Adel Tawil und anderen Ende August

Die Veranstaltungen von Juli bis Dezember 2015 auf einen Blick

Das Stadtmagazin des Merkur auch online als APP genießen

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WOHNEN & LEBEN 5

ZWEIBRÜCKEN | Ihr Stadtmagazin

„Schon als Jugendlicher verließich 1955 die DDR, denn ohne FDJ(Freie Deutsche Jugend; einkommunistischer Jugendver-band; Anm. d. Red.) kam mandort beruflich nicht voran“, sagtHorst Rapior, der heute in Zwei-brücken auf dem Ölkorb in ei-nem schönen Eigenheim den Ru-hestand genießt. Immer mit ihmwar natürlich seine Ehefrau Ka-rin aus Neumünster. Die ersten Jahre im Westen wa-ren nicht rosig, es war schwer, anArbeit zu kommen. Aus Verle-genheit entstanden Gelegen-heitsjobs. Aus Halle ging’s nachHamburg, dann der Liebe wegennach Neumünster, später ge-meinsam nach Hannover undStuttgart. „Inzwischen war ich inder Pharmabranche gelandet –als Arztbesucher, heute Pharma-referent. Ich nahm die Sacheernst und wurde schließlich Ge-bietsleiter mit 50 Untergebe-nen.“ Wohin im Ruhestand? Daswar die Frage. In Tübingen an derUni hatte der Ruheständler anpaar Semester Geschichte stu-diert, kannte sich so mit demZweibrücker Herzogtum aus. ImSaarland war eine seiner Töchterverheiratet. „Zieht doch in unse-re Nähe“, so die Parole. „Hier in Zweibrücken auf dem Öl-korb fanden wir endlich primaBedingungen vor, die Bauvor-schriften waren kein Hindernis,das Klima milde und Wald in derNähe“. Die Rapiors griffen zu. Siebauten mit viel Eigenleistung einHaus, engagierten sich in derSchaffung einer blühenden Ge-meinschaft auf dem Ölkorb. „Wir waren noch gar nicht ganzeingezogen, da kam unser Ge-genübernachbar und begrüßteuns ganz klassisch mit Salz undBrot.“Ein Freundeskreis entstand, vor

allem auch durch den Eintritt inden Verein der Rosenfreundeund in den His-torischen Ver-ein. In beidenVereinen über-nahm er Postenim Vorstand.Der Freundeskreis wuchs, Zwei-brücken wurde unentbehrlich

lieb und teuer. Die Nähe zuFrankreich erweiterte die Le-

bensart. Die Fa-milie der Toch-ter ließ sichebenfalls fürZweibrückenbegeistern, sie

kaufte ein Grundstück in Sicht-nähe. Ehefrau Karin, auch längst

im Ruhestand, begann zu malen,stellte immer wieder ihre Bilderaus und fand viele Bewunderer. „Zweibrücken ist unsere Hei-mat“, versichern die beiden.Pfälzer sind umgangsfreundli-che Menschen. „Feindseligkeitist uns hier niemals begegnet!“Da lässt man sich doch gernenieder! fro

„Zweibrücken ist uns heuteunentbehrlich, lieb und teuer“In der DDR geboren, kam Horst Rapior 1955 in den Westen, lebte in Hamburg,Hannover und Stuttgart. Für den Ruhestand suchte er etwas Schönes und so kamer mit Ehefrau Karin nach Zweibrücken. In seinem Geschichtsstudium hatte ervom Zweibrücker Herzogtum erfahren, was ihn nachhaltig beeindruckte.

Karin und Horst Rapior in ihrem schönen, gepflegten Garten. Foto: Margarete Lehmann

„Zweibrücken istunsere Heimat.“Karin und Horst Rapior

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Herr Pirmann, was lieben Sie anZweibrücken?Kurt Pirmann: Zweibrücken isteine liebenswerte, schöne Stadt,in der es sich gut leben lässt. Ne-ben der städtischen Atmosphärehat die Stadt einen tollen Grün-gürtel, der sich bis in die Innen-stadt zieht. Wir als Zweibrückermögen das vielleicht gar nichtmehr registrieren, weil wir es je-den Tag sehen, doch Gäste vonaußerhalb registrieren das sehrwohl. Und sie sehen auch, dasswir im Gegensatz zu anderenStädten noch eine gut funktio-nierende Innenstadt haben.

Welche Projekte liegen Ihnen be-sonders am Herzen?Pirmann: Wir haben derzeit eini-ge Projekt angefangen, die Zwei-brücken nach vorne bringen wer-den. Das ist einmal die „SozialeStadt“, ein Städtebau-Entwick-lungsprogramm, das über bauli-che Maßnahmen hinausgeht. Dawerden wir Bereiche von Ixheimund Bubenhausen und späterauch in der Canadasiedlung soentwickeln können, dass wir einebessere Infrastruktur bekom-men und auch gesellschaftspoli-tische Verbesserungen erzielenwerden. Da ist zum anderen dasProjekt „Stadt am Wasser“. Hiergeht es darum, Bachläufe in derInnenstadt wieder zugänglich zumachen. Wasser, das hat dieneue Fußgängerzone gezeigt, istattraktiv – für Kinder und für Er-wachsene. Das wollen wird aufTeile des Schwarzbachs und aufden Bleicherbach ausweiten. Die wirtschaftliche Entwicklungin Zweibrücken ist in den vergan-genen Jahren durchweg positivverlaufen. Das haben wir auchdem Flughafengelände zu ver-danken, auf dem sich fast 3000neue Arbeitsplätze entwickelt

haben. Hier gilt es, die Entwick-lung zu stärken, bestehende Un-ternehmen zu unterstützen undauch für neue Arbeitsplätze inZweibrücken zu werben. Ein weiterer wichtiger Aspekt istdie Innenstadt. Im Vergleich zuanderen Städten unserer Grö-ßenordnung stehen wir in Zwei-brücken noch gut da. Ich denke,es kann nicht das Ziel sein in derInnenstadt ein neues Einkaufs-zentrum entwickeln zu wollen,das mit möglichen anderen Pro-jekten in einen ruinösen Konkur-renzkampf tritt. Wir sollten unse-rer Struktur pflegen und siedurch Gastronomie stärken. Da-für haben wir auch wieder dasCity-Management besetzt.

Was waren Ihre schönsten Mo-mente in Ihrer bisherigen Amts-zeit, worüber haben Sie sichaber auch geärgert?Pirmann: Die schönsten Mo-mente waren die Geburten mei-ner Enkelkinder. In der Politikdarf man sich nicht ärgern. Hiergilt es, für Projekte und Vorha-ben zu werben, zu überzeugenund Mehrheiten zu finden. Eszählen die Argumente und nichtdie persönliche Befindlichkeit.

„In unserer liebenswerten Stadtlässt es sich gut leben“Seit drei Jahren ist Kurt Pirmann Oberbürgermeister von Zweibrücken. Mit Merkur-Mitarbeiterin Elisabeth Heil sprach der Stadtchef über seine bisherige Amtszeit und vor allem darüber, welche Projekte für die Rosenstadtihm besonders am Herzen liegen.

Die Allee in der Innenstadt lädt vor allem zum Spazieren ein. Auch Joggersind hier gerne unterwegs. Foto: Marco Wille

OB Kurt Pirmann ist auch ein großerPferdenarr. Foto: pm

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WOHNEN & LEBEN 7

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Was ist derzeit Ihre größte He-rausforderung?Pirmann: Das ist die finanzielleSituation der Stadt. Selbst wennwir alle freiwilligen Leistungenstoppen würden, hätten wir einHaushaltsloch in unserem Etat.Die freiwilligen Leistungen be-tragen rund fünf Millionen Euro,darunter zählen Freibad, Büche-reien oder Kulturangebote. DasDefizit beläuft sich auf rund 15Millionen Euro. Es wird verur-sacht durch Ausgaben, die vonBund oder Land festgelegt, abernicht voll bezahlt werden. Des-halb gilt es, auf diese Misereständig hinzuweisen und nachtragfähigen Lösungen im Finanz-ausgleich zu suchen. Es kannnicht sein, dass Städte sich zuTode sparen sollen, ihre Attrakti-vität und dadurch ihre Überle-bensfähigkeit verlieren, um Leis-tungen zu finanzieren, die Dritteihnen ohne Ausgleich aufbür-den.

Wie würden Sie im Urlaub einemFremden Zweibrücken beschrei-ben?Pirmann: Auch hier darf ich aufdie erste Frage verweisen. Ichwürde ergänzen, dass Zweibrü-cken durchaus mit bekanntenUrlaubsregionen konkurrierenkann. Außerdem ist es eine Stadtmit bewegter Geschichte. Sie istdie Wiege der bayerischen Köni-ge und was für mich noch wichti-ger ist: In Zweibrücken haben mitSiebenpfeiffer, Wirth und Schü-ler die Protagonisten gelebt, diedie Grundlagen für das Hamba-cher Fest und die demokratische

Entwicklung in Deutschland ge-legt haben.

Was wünschen Sie sich von IhrenZweibrückern?Pirmann: Die Zweibrücker sindweltoffen. Das zeigt sich bei-spielsweise darin, wie unaufge-regt sie die arabischen Touristenauf dem Kreuzberg aufgenom-men haben. Diese Weltoffenheitwünsche ich mir manchmalauch in der Kommunalpolitik.Hier sollten eher einmal dieChancen neuer Entwicklungenaufgriffen und weniger die Be-denken in den Vordergrund ge-stellt werden.

Neben der städtischen Atmosphäre hat Zweibrücken auch einen tollen Grüngürtel, der sich sogar bis in dieInnenstadt zieht. Foto: mw

Einwohnerzahlen:In einer Zeit, in der sich der demografische Wandel vielerortsbemerkbar macht, ist die Bevölkerungsentwicklung in Zwei-brücken stabil. Lediglich eine leichte Verschiebung zwischenEinwohnern mit Hauptsitz und Nebenwohnsitz in Zweibrü-cken ist festzustellen. Hatten Ende 2014 33 924 Bürger nurihren Hauptwohnsitz in Zweibrücken angemeldet, waren esim Vorjahr mit 33 981 gerade einmal 50 Personen weniger.Dafür hatten diesmal 36 463 Menschen auch ihren Neben-wohnsitz in Zweibrücken, knapp 100 mehr als 2013. Den 419 beurkundeten Geburten 2014 stehen 562 Sterbefällegegenüber. 2013 hat das Standesamt 596 Sterbefälle beur-kundet. Leicht gestiegen sind die Eheschließungen. 202 Paa-re gaben sich 2014 das Ja-Wort, 195 im Vorjahr. Zusätzlichhat das Standesamt zwei Lebenspartnerschaften beurkundet.250 Kirchenaustritte wurden registriert. cvw

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Ein gelungener Anfang für dasProjekt „Stadt am Wasser“ sinddie Wasserspiele in der Fußgän-gerzone und auf dem Alexander-platz. Kinder plantschen ver-gnügt, Erholung Suchende lau-schen dem gleichzeitig beruhi-genden und belebenden Plät-schern, immer wieder läuft je-mand barfuß hindurch. Herz-stück der geplanten „Stadt amWasser“ wird eine 15 Meter brei-te „Erlebnistreppe“, die von derEcke Herzogplatz/Schillerstra-ße hinunter zum Schwarzbachgebaut werden soll. Das hat derStadtrat mit 26 zu vier Stimmen(bei acht Enthaltungen) empfoh-len. Und zwar aus Sandstein,weil dieser am günstigsten, re-gional und pflegeleicht sei undgut ins Umfeld passe. Die Ge-

samtkosten werden grob auf250 000 Euro geschätzt, davonzahlt das Land 90 Prozent. „Spa-tenstich ist noch im Sommer,und zwar im September“, lässtStadtsprecher Heinz Braun wis-sen. Damit ein-her geht die Sa-nierung derSchillerstraße,der Gehwegüber die Wur-zeln unter denalten Kasta-nienbäumen wird verbessertund ein neues Beleuchtungskon-zept schafft künftig eine einmali-ge, romantische Atmosphäre. Indie Treppe sollen nach den vomBüro L.A.U.B. und dem UBZ vor-gestellten Plänen Kunst-Fischeeingearbeitet werden. Die ge-

plante LED-Beleuchtung soll ne-ben der Wasseroberfläche nichtnur die barocke Rathauswanddahinter, sondern auch die ge-genüberliegende Seite anstrah-len. Auch eine E-Bike-Station

und Fahrrad-ständer sind ander Schillerstra-ße geplant.Oberbürger-meister KurtPirmann erwar-tet, dass die be-

leuchtete Treppe Leute nicht nuraus Zweibrücken anlockt und soInnenstadt und Gastronomie be-lebt. Er prophezeit: „Damit holenwir Menschen auch abends indie Stadt.“ Tagsüber biete diebreite Sitztreppe direkt am Was-ser eine einzigartige Kulisse bei-spielsweise für einen Sektemp-fang nach einer Trauung.In einer zweiten Maßnahme wirdder Bleicherbach zwischen derEntnahmestelle des Wasser-werks Pallmann in Höhe des Kin-dergartens Heilig Kreuz bis zumFreibad in verschiedenen Ab-schnitten durch unterschiedli-che Maßnahmen aufgewertet.Der Anfang ist gemacht, derBachlauf im Bereich des Freizeit-geländes und entlang des Gul-denwegs frei geschnitten. Kor-

respondierend ist übrigens auchder Bachlauf in Europas Rosen-garten so frei gelegt worden,dass man barfuß durchs Wasserwaten kann: Ein Spaß, den sichnicht nur Kinder gönnen. Ein dritter Abschnitt im Bereichdes Campingplatzes, der sich imBesitz der Gewobau befindet,wird wohl frühestens ab 2018 fol-gen. Mit der neuen Fischtreppenähert sich jedoch hier bereitsder Bachlauf seinen Betrachternan. Die Kanuten trainieren ihreDurchfahrt durch die Tore, En-tenfamilien ziehen ihre Kreiseund im Hintergrund erschalltfröhliches Lachen aus dem Frei-bad an der Schließ. Um die be-deutende Kraft dieses Elementswissen wir seit Menschengeden-ken: Den Mittelpunkt des Baro-cken Gartendenkmals Fasaneriebeleben Teiche, Wasserläufe undFontänen. Und was wäre der Rosengartenohne seinen Teich mit dem imWind bis an die Ufer wehendenJet d’Eau, dem romantischenBachlauf und ohne seine plät-schernden Springbrunnen? Ver-leiht das Wasser Zweibrückenbereits jetzt seine Anziehungs-kraft, dürfte die Attraktivität derStadt mit den neuen Projektennoch erheblich steigen. cvw

Eine Stadt am Wasser Der Name Zweibrücken ist Programm, impliziert er doch, dass Wasser in dieser Stadteine bedeutende Rolle spielt. Ein Riesenpfund, mit dem die ehemalige Herzogstadtselbstbewusst wuchern kann. Deshalb auch kommt die Idee der Stadtspitze so gut an,das Wasser in der Stadt mit neuen Projekten erlebbar zu machen.

„Spatenstich ist noch im Sommer,

und zwar imSeptember.“

Heinz Braun, Stadtsprecher

Genau so soll die Treppe aussehen. Visualisierung: Stadt

Der zweijährige Harunto liebt die Wasserspiele in der Zweibrücker Fußgängerzone. Foto: cvw

8 WOHNEN & LEBEN

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Page 10: Stadtmagazin pm 2015

ZWEIBRÜCKEN | Ihr Stadtmagazin

Zweibrücken ist wirtschaftlichsehr gut aufgestellt mit erfolgrei-chen und modernen Unterneh-men. „In den letzten zehn Jahrenhaben wir eine deutliche Zunah-me an sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitnehmern“, be-gründet die oberste Wirtschafts-förderin der Stadt, Anne Kraft“,ihre Einschätzung. Vom traditio-nellen Maschinenbau bis hin zurHochtechnologie biete die Stadtein breit gefächertes Spektruman Industrie, Know-how, Handelund Dienstleistung.

Konversionsgebiete

Auch die beiden Konversionsge-biete, den Flughafen sowie denKreuzberg, sieht Kraft eindeutignicht nur posititiv entwickelt,sondern nachhaltig im Aufwind.Davon zeuge nicht zuletzt dasProjekt „Rosinenbomber“, mitdem The Style Outlets und dieTriwo AG einen Meilenstein in

der Tourismusentwicklung le-gen. Die Triwo AG, die den ehe-maligen Flughafen übernommenhat, sei ein kompetenter Ent-wickler. Die insgesamt 238 500

Quadratmeter des ehemaligenZweibrücker Flughafens will derInvestor in drei Bereiche auftei-len. Hier sollen sich schwer-punktmäßig Gewerbe, Freizeitund Kfz finden. Die Gesamtkon-zeption sieht als künftige Nut-zungen neben „Gewerbe“ auch„Event“, „Kfz-Testentwicklung“,Freizeit“ und „Flugbetrieb“ vor.Mit dem neuen Gewerbegebietim „Umfeld Outlet“ mit seinenkontinuierlich steigenden Besu-cherzahlen jenseits der 3,5-Mil-lionenmarke und ersten Ansied-lern wie Landmaschinen Fischer,Viessmann oder auch dem ver-größerten Neubau von Elektro-Technik-Zulieferer MEC sei dortebenfalls ein guter Anfang ge-macht.

Technologie Campus

Als topmoderne Leitbranchendes Standorts positioniert sichim Technologie Campus Zwei-

brücken die Informations- undKommunikationstechnologie,die Mikrosystemtechnik sowiedie Wachstumsbranche Bio- undMedizintechnik. Ein Beispiel fürdie enge Kooperation zwischender Zweibrücker Hochschuleund den Unternehmen ist dieThinXXS Microtechnology AG,die mikrostrukturierte Kompo-nenten und Systeme aus Kunst-stoff herstellt. Die Hochschulesowie hochkarätige Forschungs-einrichtungen wie der Reinraumin nächster Nähe bieten hervor-ragende Möglichkeiten zur un-mittelbaren Kooperation für For-schung und Entwicklung samthochqualifiziertem Nachwuchsunter den Absolventen. DerHochschule entspringen zahlrei-che Existenzgründer, die sichdort erfolgreich etablieren undwachsen. Ein Beispiel ist dieComlet Verteilte Systeme GmbHals Kommunikationsplattformfür Embedded Systems, die ak-

Wirtschaft im AufwindZweibrücken kann sich als Wirtschaftsstandort durchaus sehen lassen. Die Vielfalt der unter-schiedlichen Unternehmen ist bemerkenswert und ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähig-keit der Stadt. Vom traditionellen Maschinenbau bis hin zur Hochtechnik bietet die Stadt einbreit gefächertes Spektrum an Industrie, Know-how, Handel und Dienstleistung.

Oberste Wirtschaftsförderin derStadt, Anne Kraft.

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Ganz neu in Zweibrücken ist die Firma Viessmann. Der Heiztechnikhersteller investierte rund 3,5 Millionen Euro an den Standort neben den Style Outlets.14 Mitarbeiter beraten und betreuen dort Planer, Handwerker und Endverbraucher. Fotos: cvw

Page 11: Stadtmagazin pm 2015

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ckens Wirtschaftskraft gründetsich ebenso erfolgreich auf alt-eingesessene, mittelständischeBetriebe. Zu einer qualifizierten Ausbil-dung trägt auch das (gesponser-te) Zwei-Tages-Seminar „ImTeam und beim Kunden begeis-tern“ bei, das praxisorientiertförderliches Verhalten im beruf-lichen Alltag schult. Regelmäßigangeboten wird es von www.ar-beit-und-leben.de in Gemein-schaft mit der StandortinitiativeSüdwestpfalz und der Wirt-schaftsförderung Pirmasens.

Mädchen-Technik-Kongress

Für beruflichen Nachwuchssorgt auch der Mädchen-Tech-nik-Kongress, den die Hoch-schule Kaiserslautern AnfangMai bereits zum fünften Mal an-geboten hat. Unter dem Motto„MINT – Entdecken! Erleben!Anfassen!“ Erleben rheinland-pfälzisch-saarländische Mäd-chen der Mittel- und Oberstufeeinen Tag voller Experimente,Kreativität und Spaß in spannen-den Workshops.„Dieser Mädchen-Technik-Kon-gress ist ganz wichtig für dieWirtschaft, um Frauen den Wegin Ingenieurberufe zu ebnen und

rechtzeitig dringend benötigteFachkräfte auszubilden“, lobtAnne Kraft. Zweibrücken bieteals ein attraktiver Wohn- und Le-bensstandort „alles, was das

Herz begehrt“ und damit einehohe Lebensqualität – ein Attri-but, das Menschen in der Stadthalte und immer wieder neue an-ziehe. cvw

Der Reinraum des Unternehmens Thinxxs – für Wirtschaftsförderin AnneKraft ist Thinxxs, gemeinsam mit Comlet, beispielgebend für erfolgreicheAnsiedlungen technologieorientierter Unternehmen im Umfeld derHochschule in Zweibrücken. Foto: pma

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12 WIRTSCHAFT & HANDEL

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Nach knapp sechs Jahren sollendie Bauarbeiten an der Zweibrü-cker Justizvollzugsanstalt imSpätsommer endlich abge-schlossen sein und das Gebäudeübergeben werden. Das schätztder Landesbetrieb Liegen-schafts- und Baubetreuung(LBB), der die Arbeiten durch-führt. Danach müssten noch dieSicherheitseinrichtungen zu-rückgebaut und die Außenanla-gen ergänzt werden, so LBB-Sprecherin Claudia Renner aufAnfrage.

Dreigeschossiger Komplex

Konkret sehen die LBB-Plänevor, dass auf 2316 Quadratme-tern ein dreigeschossiger Kom-plex entsteht, der im Unter- undErdgeschoss Platz für eine Groß-küche bietet, in der pro Mahlzeit750 Portionen gekocht werden

können, zuzüglich Lager-, Kühl-und Nebenräumen sowie einem

Gefangenenverkaufsraum. Imersten und zweiten Oberge-schoss sollen Umkleideräume,Werkstätten für Schuhmacherei,Druckerei, Polsterei/Schneide-rei mit Lager- und Nebenräumensowie eine Bibliothek entstehen.Die neue Anstaltsküche sei be-reits in Betrieb, schildert Renner.Die Rohbauarbeiten des zweitenBauabschnittes sind inzwischenauch abgeschlossen, Fensterund Außentüren eingebaut.„Derzeit werden Trockenbau-und Elektroinstallationsarbeitenausgeführt“, so Renner. Ursprünglich hatte der LBB mitdem Bauende bereits für Mitte2012 kalkuliert. „Grund für die –nicht vorhersehbare – Bauzeit-verlängerung sind Insolvenzenvon Bauunternehmen sowie derEinspruch eines im Vergabever-fahren unterlegenen Bieters beider Vergabekammer“, erklärteClaudia Renner, LBB. JVA-Chef Jürgen Buchholz be-grüßt die Vorteile des modernen

Neubaus: „Er entspricht denheutigen Standards, die Abläufelassen sich effektiver und zeitge-mäßer gestalten. Das alte Ge-bäude hatte seine beste Zeit hin-ter sich, das neue ist nun nachaktuellen energetischen Stan-dards gebaut.“

Sicherheitstechnik

Im Neubau sei eine zeitgemäßeVerpflegung der Gefangenen si-chergestellt. Die Betriebe könn-ten zeitgemäße Arbeitsbedin-gungen bieten und besser struk-turiert werden. Auch die Sicher-heitstechnik habe man dem„Stand der Entwicklung“ ange-passt, so Buchholz. Arbeitsplät-ze seien aufgrund der Bauarbei-ten weder bei den Bedienstetennoch bei den Insassen weggefal-len, so Buchholz. Sein VorgängerAlbert Stürmer hatte 2010 davongesprochen, dass zumindestzeitweise 15 bis 20 Jobs für dieInsassen weggefallen seien. ek

Bauarbeiten in der JVA stehenvor dem AbschlussWas lange währt, wird gut: 2009 begannen auf dem Gelände des Zweibrücker Gefängnisses dieArbeiten für ein zeitgemäßes Gebäude mit einer Großküche, Bibliothek und Arbeitsräumen. Fer-tig sein sollte es eigentlich schon seit Jahren. Nun dürfte es aber wirklich so weit sein. Gebäudemit neuer Küche und Werkstätten soll im Spätsommer übergeben werden.

Das alte JVA-Gebäude hatte seine beste Zeit hinter sich, das neue ist nun nach aktuellen energetischen Standardsgebaut. Foto: pmz/jam

Das vielfältige Serviceangebot der JVA Zweibrücken:

In ihrem Deko-Shop bietet die Justizvollzugsanstalt Zweibrü-cken rund ums Jahr Dekorations- und Gartenartikel an. Die Ar-tikel werden von der arbeitstherapeutischen Abteilung derFrauenanstalt handgefertigt. Alljährlich findet vor Ostern eingroßer Osterbasar und vor Weihnachten ein Adventsbasarstatt. Der Deko-Shop samt Gärtnerei und Baumschule ist fürjedermann frei zugänglich, da er außerhalb der JVA gelegenist. Kundenparkplätze sind vorhanden. Im Deko-Shop befindetsich übrigens auch die Auftragsannahme der verschiedenenArbeitsbetriebe. Geöffnet ist werktags von neun bis 17 Uhr undsamstags von neun bis 16 Uhr. In der JVA Zweibrücken sind traditionell viele handwerklicheEigenbetriebe eingerichtet. Sie bilden eine wesentliche Basisfür die qualifizierte Beschäftigung der Gefangenen und führenauch Aufträge für alle Interessieren aus. Dazu gehören eineSchreinerei, Buchbinderei, Schlosserei, Schneiderei und Pols-terei, eine Schuhmacherei sowie eine Kfz-Werkstatt- und Kfz-Lackiererei. Die Betriebe sind mit den modernen technischenAnlagen, Maschinen und Geräten ausgestattet. Der Maschinen-park wird ständig erweitert und zeitgemäßen Produktions- undFertigungserfordernissen angepasst. cms

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„Mein Lieblingsort in Zweibrücken...

... ist der Rosengarten“,

sagt Katja Dotterweich. „Da gibt

es nämlich ist für meine Kleine

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Spielplatz.“

. . . ist die Fußgängerzone“,

finden Verena Prowald und

Tochter Hannah. „Hier gibt es

nicht nur tolle Wasserspiele,

sondern auch leckeres Eis.“

. . . ist die Fußgängerzone“,

findet auch Karl-Heinz Roy:

„Seit ich alleine bin, mache ich

am liebsten einen Spaziergang

durch die schöne, neu gestalte-

te Flaniermeile und über den

Hallplatz.“

. . . ist mein Garten",

gibt Ottmar Gros zu. „Hier ist es

so schön, da bin ich einfach am

liebsten.“

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Page 14: Stadtmagazin pm 2015

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Wer in Zweibrücken bei schö-nem Wetter dem Alltag entflie-hen und einen angenehmen (Fei-er)Abend mit Freunden oder imFamilienkreis erleben möchte,hat die Qual der Wahl. Das giltbesonders für die Sommermo-nate, wo Biergärten und Restau-rantterrassen dazu einladen, inentspannter Atmosphäre denlauen Abend zu genießen undsich kulinarisch verwöhnen zulassen. Vom Freizeitpark alsHerzstück aus verbindet der Ro-senweg mit dem Landhaus derFasanerie, stadtwärts mit Ernst-weiler oder per Fahrrad mit derNiederauerbacher Brasserieoder mit Birkhausen, dem Bier-garten im Fohlenstall des ehe-maligen Trakehnergestüts – Lan-geweile ist woanders. Vortrefflich Leute beobachtenund sich am Treiben in der Cityerfreuen, lässt sich in der neu ge-

stalteten Fußgängerzone. Gleichmehrere Cafés und Eisdielen inder Einmündung zum Alexan-derplatz mit seinen Wasserspie-len, am Schlossplatz, auf demHallplatz, in der Mühlstraße oderan deren Einmündung in dieHauptstraße, bieten vom Früh-stück bis zur Vesper Ambienteund Köstlichkeiten für jeden Ge-schmack. Gaststätten und Bistros in derHaupt- und Poststraße oder inBahnhofsnähe locken mit Mit-tagstisch bis Abendessen.

Gehobene Küche

Wer in Zweibrücken gepflegt undanspruchsvoll dinieren möchte,braucht dafür keine Räume auf-zusuchen. Gerade die renom-mierten Restaurants laden aufihre idyllisch gelegenen und lie-bevoll gestalteten Terrassen ein.

Von der Terrasse des mit einemBib-Gourmand ausgezeichnetenEssLibris in der Fasanerie hatman einen wunderschönen Blickauf das barocke Gartendenkmalmit seinen Weihern und demTrompetenhügel. Köstlichkeiten der fantasievol-len, französisch inspirierten Kü-che versetzen in Herzogs Zeiten.Die „kleine Schwester“ im HotelRosengarten am Park bietet da-gegen regionale Frischeküchemit Rosen auf dem Teller und imBlick. Ambitioniert gekocht wird auchim Bib-ausgezeichneten Restau-rant „Uum Storchennest“, wosommerliche Gerichte in den„Hof-Garten“ locken. Als Stand-ort von „Fünf Winzer – FünfFreunde“ hat sich das EhepaarKrück auch diesbezüglich einenguten Namen erworben. Frischvom Grill auf den Teller geht es in

der „Blauen Adria“ so gast-freundlich zu, wie in der kroati-schen Heimat der Familie Jovic.

Freilufterlebnis

Urlaubserinnerungen auffri-schen lassen sich auch in diver-sen italienischen und grie-chischen Restaurants oder Piz-zerien. Wer die leichte, asiati-sche Küche bevorzugt, hat auchhier die Wahl unterschiedlicherStilrichtungen von chinesischbis zur Thai-Küche – und nahezuüberall lockt neben Gaumen-freunden auch das Freiluft-Er-lebnis. In vielen Lokalen ver-knüpft immer wieder auch Live-musik Kultur mit kulinarischemErlebnis. Fest etabliert hat sich auch dasDinner in Weiß, das dieses Jahram 11. Juli wieder auf den Her-zogplatz stattfindet. cvw

Kulinarisch genießen Das gastronomische Angebot in Zweibrücken ist ausgesprochen vielfältig. In den Cafésund Eisdielen lässt es sich vorzüglich frühstücken, die zahlreichen Biergärten laden zurzünftigen Vesper ein. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe beliebter Restaurants, dieneben gutbürgerlicher Küche auch Spezialitäten aus anderen Ländern anbieten. Und wergepflegt und anspruchsvoll dinieren möchte, ist in der Rosenstadt ebenfalls genau richtig.

Das Dessert schmeckt Marlene richtig gut, erst recht auf der idyllisch gelegenen und liebevoll gestalteten Terrasse. Foto: elb

14 ESSEN & GENIESSEN

Page 15: Stadtmagazin pm 2015

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Allein eine Grabstelle kostetrund 1000 Euro. Dazu kommeneine würdevolle Bestattung undeine angemessene Trauerfeier.„Das summiert sich schnell aufein paar Tausend Euro“, weißThomas Ecker, Geschäftsführerdes traditionellen Bestattungs-instituts Sattler & Ecker in Nie-derauerbach. Deshalb hat dasFamilienunternehmen jetzt ei-nen Weg gefunden, um seinenKunden eine Finanzierung überRatenzahlung anzubieten. Bis zu48 Monate können die Beerdi-gungskosten über eine Abrech-nungsstelle so in überschauba-ren Teilbeträgen abgezahlt wer-den. „Das wird vielen Hinterblie-benen einen finanziellen Druck

nehmen und erleichtert ihnendie ohnehin schwierige Situati-on“, freut sich Ecker. Aus lang-jähriger Erfahrung weiß der Be-stattermeister, dass nicht zuletztaus finanziellen Gründen zuneh-mend Feuerbestattungen ge-fragt sind. „Damit verringernsich auch die Kosten für dieGrabpflege, zumal die Angehöri-gen meist nicht mehr hier in derRegion wohnen“, ergänzt Fir-menchefin Gudrun Ecker. Das Raten-Finanzierungsmodellist ein weiteres Mosaiksteinchendes Traditionsbestatters bei sei-ner selbst gestellten Aufgabe,die Angehörigen auf dieserschweren Wegstrecke etwas zuentlasten: Mit der gebotenen

Sensibilität kümmert sich dasTeam um Formales und Organi-satorisches, wo immer es mög-lich ist. Die Fach-Bestatter sindrund um die Uhr erreichbar undim Umkreis binnen einer Stundevor Ort. Anders als herkömmli-che Bestattungskraftwagen, sinddie beiden Langlimousinen vonSattler&Ecker mit dem tröstli-

chen Bild eines Sonnenunter-gangs farbig gestaltet und innenmit einem Sternenhimmel ge-schmückt. Neben der Abholungoder Fahrt zur letzten Ruhestät-te, gestaltet das Familienunter-nehmen die komplette Beerdi-gung, um mit einer individuellenBestattung ein Zeichen des An-denkens zu setzen. cvw

Für einen würdevollen AbschiedEine Beerdigung ist nicht nur mit der Trauer um den verstorbenen Menschen verbunden,sondern auch mit Kosten. Sattler & Ecker bietet seinen Kunden eine Finanzierung überRatenzahlung an.

Liebevoll geschmückte Leichenhalle und das tröstliche Auto. Fotos: cvw

Page 16: Stadtmagazin pm 2015

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rechtswissenschaftlichem Ge-spür das Rad von Justitia amLaufen – mit beachtlichem Er-folg. Kein geringeres als das Pfälzi-sche Oberlandesgericht (OLG) –das höchste Gericht für Zivil-und Strafsachenim Land – hatseit vielen Jahr-zehnten seineZelte in Zweibrü-cken aufge-schlagen. Mitseinen 200 Len-zen gehört es zuden ältestenOberlandesge-richten Deutschlands. Es sei andieser Stelle gesagt, dass „Zelte“vielleicht ein wenig untertriebenist, hat doch das OLG, gemein-sam mit der Generalstaatsan-

Über 5000 Mitarbeiter in 74selbstständigen Einrichtungen –das ist keine Kurzbeschreibungeines riesigen Wirtschaftsunter-nehmens, sondern ein kurzerÜberblick in Zahlen über dierheinland-pfälzische Justiz, ge-nauer gesagt über die Gerichteunseres Landes. Jedes Jahr aufs Neue landen aufden dortigen Schreibtischenweit über zwei Millionen neueVerfahren. Und, so besagt es je-denfalls eine Regel, einmal imLeben kommt jeder mit einemGericht in Berührung. Allein 194 engagierte Mitarbeiteram Gerichtsstandort Zweibrü-cken folgen den Spuren vonRecht und Gerechtigkeit in derRosenstadt. An den drei ordentli-chen Gerichten halten sie mitSchweiß, Fleiß und jeder Menge

waltschaft, seinen Sitz im ehe-maligen Residenzschloss derHerzöge von Zweibrücken. Heu-te ist das Pfälzische Oberlandes-gericht Zweibrücken ein Beru-fungs- und Revisionsgericht. Alseines der 24 Oberlandesgerichte

in Deutschlandsteht über ihmnur der Bun-desgerichtshofin Karlsruhe.Insgesamt 95Mitarbeitersind beim Pfäl-zischen Ober-landesgerichtbeschäftigt,

Präsident ist Willi Kestel. Als OLG-Präsident ist der 63-Jährige vor allem auch Personal-chef von 31 Richtern, 43 Beam-ten sowie 15 weiteren Beschäf-

tigten und sechs Justizwacht-meistern. „Eine Aufgabe, diemich mit großer Freude erfüllt.Ich kümmere mich um die Orga-nisation, überprüfe Arbeitsab-läufe und beziehe hierbei – au-ßerhalb der Rechtsprechung –wirtschaftliche Betrachtungs-weisen mit ein.“ Große Priorität genießt das Pro-jekt „Beschleunigung erstin-stanzlicher Zivilsachen an denLandgerichten“, das gemeinsammit Richterinnen und Richterneine Stärkung und Intensivie-rung der mündlichen Verhand-lung zum Ziel hat. Erste Erfah-rungen belegen, dass sich nichtnur die Bearbeitungszeiten ver-kürzen, sondern auch Aktenbe-stände abgebaut werden. Das er-warten die Menschen schließlichzu Recht.“

Justitia fühlt sich wohl im Rosenstädtchen Alle unter einem Dach: Hinter Zweibrückens „Stadtmauern“ tummelt sich die gesamte Riegeder ordentlichen Gerichte: Amts-, Land- und Oberlandesgericht. Und daran wird sich, einer gescheiterten Justizreform sei Dank, auch in nächster Zeit nichts ändern.

„Große Prioritätgenießt das Projekt

,Beschleunigungerstinstanzlicher

Zivilsachen an denLandgerichten’.“

Willi Kestel, OLG-Präsident

16 WIRTSCHAFT & HANDEL

Das Oberlandesgericht im Herzen der Stadt wird dieses Jahr 200 Jahre alt. Foto: Marco Wille

Page 17: Stadtmagazin pm 2015

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Während Willi Kestels Amtsan-tritt im OLG schon eine Weile zu-rückliegt – er übernahm im Feb-ruar 2009 den Chefposten vonseinem langjährigen VorgängerWalter Dury – gab es erst vor ei-nem Monat einen großen Stabs-wechsel bei der ZweibrückerStaatsanwaltschaft ins Haus. Ihrneuer Leiter ist seit 1. Juni derZweibrücker Martin Graßhoff.Sein Vorgänger Eberhard Bayerhat ihm eine gut geführte Behör-de übergeben, wie bei der Verab-schiedung des Leitenden Ober-staatsanwalts allseits betontwurde. Der rheinland-pfälzische Justiz-minister Gerhard Robbers be-tonte außerdem in seiner An-sprache die große Verantwor-tung der Staatsanwaltschaft, dieein wesentlicher Teil der Justizist. „Wenn man bedenkt, welcheProbleme die Staatsanwalt-schaft hervorrufen kann, wirddas deutlich.“ Schon die Einlei-tung eines Ermittlungsverfah-rens ist unabhängig vom Ergeb-nis von zentraler Bedeutung füreine Person. Dieser Verantwor-tung sei Bayer stets gerecht ge-worden. Dessen ist sich auch sein Nach-folger Martin Graßhoff bewusst:„Damit liegt für mich die Mess-

latte natürlich in schwindelerre-gender Höhe.“ Doch er freut sichauf seine neue Aufgabe: „Das istein Glücksfall für mich, schließ-lich habe ich zwei Leidenschaf-ten. Ich bin leidenschaftlicherZweibrücker. Und die Arbeit alsStaatsanwalt hat mich gepackt“,

betont der neue Leitende Ober-staatsanwalt. Martin Graßhoffsteht seit 1998 in den Dienstender rheinland-pfälzischen Jus-tiz. Nach einigen Monaten beidem Verwaltungsgericht Neu-stadt wechselte er zur Staatsan-waltschaft Kaiserslautern und

anschließend zur Staatsanwalt-schaft Zweibrücken. Dort war erseither in verschiedenen Positio-nen tätig, zuletzt als LeitenderOberstaatsanwalt bei der Gene-ralstaatsanwaltschaft sowie alsständiger Vertreter des General-staatsanwalts. elb/cvw

Martin Graßhoff (links) ist seit 1. Juni Leitender Oberstaatsanwalt in Zweibrücken. Das Foto zeigt ihn bei derVerabschiedung seines Vorgängers Eberhard Bayer (Zweiter von rechts) durch Justizminister Gerhard Robbers(Zweiter von links), daneben Bayers Gattin Ursula. Foto: Jörg Jacobi/pmz

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Page 18: Stadtmagazin pm 2015

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Kinder jauchzen, Hunde bellen,Live-Musik liegt in der Luft. VonFerne klingen die Geräusche ausdem Freibad am Schwarzbach.Enten schnattern, die Paddel derKanuten zerteilen rhythmischdie Wasserfläche. Begeiste-rungs- oder Enttäuschungsrufeerschallen vom benachbartenMinigolf-Platz. Der neue Freizeit-park an der Schließ hat sich fürFamilien aus Zweibrücken undder weiten Umgebung zur erhol-samen Freizeitoase und einembeliebten Treffpunkt mit Freun-den und Bekannten entwickelt.Ein vielfältiges Angebot ermög-licht eine entspannende und ak-

tive Freizeitgestaltung zugleich.Der große Kinderspielplatz di-rekt am Valentins-Biergarten istso konzipiert, dass sich kleineHosenmätze dort ebenso gut er-proben können wir ihre älterenGeschwister. Mit einem Badmin-tonfeld, Tretbootverleih auf demSchwarzbach und der gepflegtenMinigolfanlage lässt sich gegen-über von Freibad und EuropasRosengarten ein ganzer Freizeit-tag für jedes Alter abwechs-lungsreich gestalten. Wenn dannnoch Livemusik in dem großen,700 Plätze starken Valentins-biergarten als Herzstück desFreizeitparks geboten wird,

Wer sich in Zweibrückenlangweilt, ist selbst schuldWer eine kleine Attraktion für den Feierabend oder den Wochenendausflug sucht,der wird in Zweibrücken auf jeden Fall fündig. Viele Angebote in der Stadt deckendie ganze Familie ab und sorgen für Unterhaltung für Groß und Klein.

18 KULTUR & FREIZEIT

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf den neuen Biergarten an der Schließ mit dem großen Spielplatz. Foto: Marco Wille

Vierbeiner sind in Valentins Biergarten willkommen. Foto: cvw

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kommt wirklich jeder Besucherauf seine Kosten. Wenn in den Sommerferien dieSonne brutzelt, zieht es diemeisten Zweibrücker ohnehinins Freibad. Neben den großenBecken gibt es dort die Reifen-rutsche, die sich die Zweibrückererst vor einigen Jahren bei einemeinmaligen Spendenlauf in derAllee verdient haben, außerdemgibt es ein Beachvolleyball-Feld,einen Spielplatz und einen Ki-ckerkäfig. Wer dazu noch die Far-benpracht und den betörendenDuft von Rosen, Sommerblü-hern, Stauden und Sträucherngenießen möchte, wechselt mitwenigen Schritten in EuropasRosengarten auf die Kaffeeter-rasse direkt am Haupteingang inNähe der Reisebusse. Auf dem Freizeitgelände „Klei-ner Exerzierplatz“ wurde 2009der Skaterbereich mit seinenHalfpipes erneuert. Die Initiative

kam von den Skatern selbst, sodass sich die Nutzer über dieIdeen der Profis freuen können.Direkt nebenan können sich dieJüngeren auf dem Spielplatzaustoben und die Basketball-und Fußballfreunde die Sportan-lagen nutzen. Hoch hinaus geht es hingegen imKletterzentrum Camp 4. Aufüber 800 Quadratmetern Klet-terfläche haben die Besucherdort die Auswahl zwischen gesi-chertem Klettern an der Steil-wand oder Bouldern (Kletternohne Seil). Wer Lust hat, kanndort auch Kurse besuchen undsich vom blutigen Anfänger zumambitionierten „Vorsteiger“ ent-wickeln. Wenn die Temperaturendie Zweibrücker dazu zwingen,ihre Freizeit wieder drinnen zuverbringen, zieht es viele in Rich-tung Flugplatz. Dort kann manseine Runden als Familie in derIce-Arena auf Kufen drehen. Für

die jüngsten Nachtschwärmerab 14 Jahren gibt es dort auch dieEisdisco, jeden Samstag von 19bis 23 Uhr. Ganz neu ist in der direktenNachbarschaft der Indoor-Spiel-platz „World of Fun“. Für die Klei-nen gibt es dort Hüpfburgen und

Spiele zum Austoben. Eine ganzneue Erfahrung für alle Alters-gruppe ist wohl der Schwarz-Licht-Minigolf-Platz, der von ei-nem Künstler aus Germersheimdesignt wurde. Und auf den Bow-lingbahnen rollen die Kugeln biszum letzten Pin. cvw/cms

Badespaß im Zweibrücker Freibad, das bei gutem Wetter täglich von 8 bis20 Uhr geöffnet ist. Foto: mw

Page 20: Stadtmagazin pm 2015

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So trocken waren die Tücherrund um die 260 Jahre alte Pfer-dezuchtstätte mit der bedeuten-den Historie selten. Zucht, Sportund Tourismus arbeiten imLandgestüt Hand in Hand undstoßen auf breites Interesse. Mitmodernen Nachwuchshengstenwie unter anderem dem in derZucht hoch angesagten Mar-seille, Fürst Gutenberg oderBundeschampionatsfinalistenwie Stockholm und der Trakeh-nerlegende Insterburg ist derZweibrücker Hengstbestandzwar klein, aber ausgesprochenfein. Die Leiterin der 2011 erneuertenEU-Besamungsstation, ThereseWillmen, ist bundesweit beiZüchtern jeder Pferde- und Po-nyrasse renommiert. Ihr werden

Stuten jeder Rasse anvertraut inder Überzeugung: „Wenn Resisie nicht trächtig bekommt, istes nicht zu schaffen!“ Ein Rie-senpfund, mit dem das Landge-stüt Zweibrücken selbstbewusstwuchern darf. Zu Jahresbeginnfindet unter Willmens Leitungdie seltene Ausbildung zum Be-samungstechniker statt undlockt sogar Chinesen ins Land-gestüt. Der Stutenstall ist wäh-rend der Decksaison von Märzbis Juni regelmäßig voll belegt. Seit die Kennzeichnung vonPferden mit dem Brandzeichen,beispielsweise der ZweibrückerDoppelbrücker unter der Her-zogskrone, abgeschafft wurde,werden auch in Zweibrücken vor-nehmlich Deutsche Sportpferde(unter Eingeweihten: Zweibrü-

cker Rasse) gezüchtet. Ein biss-chen anders ticken die Uhrennoch bei der historischen Tra-kehnerrasse, zu denen auch diebeiden Landbeschäler Inster-burg und Marseille, meist gefrag-ter „Schwiegersohn“ im Landge-stüt, gehören.

Prämienhengst Insterburg

Der mittlerweile 16-jährige Prä-mienhengst Insterburg war Kör-sieger, zweifacher Bundescham-pion bei den jungen Trakehnernund Bronzegewinner bei derOlympiade der jungen Dressur-pferde. Nachwuchshengst Mar-seille (2010) konnte sein außer-gewöhnliches Leistungspotenzi-al im 30 Tage Test in Zweibrü-cken mit einer dressurbetonten

Endnote von 8,21 (gewichteteGesamtnote 8,10) eindrucksvolluntermauern. Er überzeugt auchüber dem Sprung. Der süddeut-sche Prämienhengst Stockholm,Nachkomme des hoch angesag-ten Zuchthengstes Stedinger,stellt seit Anbeginn seiner Kar-riere zahlreiche Gold- und Sil-berfohlen. Mit dem Körungssie-ger auf dem Goldenen Zweibrü-cker Herbst 2013, Spooks, ausder Zucht des GroßsteinhausersWerner Hauter, hat er sich einweiteres Mal in Zweibrücken ver-ewigt. Veteran Cassius Clay, QuiLago aus der Zucht des langjäh-rigen saarländischen Chefberei-ters Hans-Günter Klein oder Ca-margo, den jetzt der Bundenba-cher Andreas Rubly hoch erfolg-reich in Springprüfungen prä-

Hengste dominieren ZuchtszeneDas Landgestüt Zweibrücken befindet sich nach mehrfachen Turbulenzen in ruhigem Fahrwas-ser: Ausgebuchtes Haus bei hochkarätigen Sport- und Galaveranstaltungen, topmoderneHengste, die die Zuchtszene dominieren, eine bundesweit renommierte EU-Besamungsstationsowie der Pferdesportbetrieb der lokalen Vereine machen das historische Landgestüt zuneh-mend zu dem, was es sein soll: Einem anerkannten Pferdebetrieb und Treffpunkt für Pferde-fachleute sowie Pferdefreunde aus der Region, national und auch international.

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Chefbereiterin Nataliya Cherevishnya mit dem Hengst „Fürst Gutenberg“. Die 32-Jährige ist auf Turnieren immer ganz vorne dabei. Foto: Landgestüt

Page 21: Stadtmagazin pm 2015

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sentiert, ist das Landgestüt in al-len Disziplinen bestens aufge-stellt. Auf der EU-Besamungsstationwerden unter Leitung von There-se Willmen, Zucht- und Sport-pferde aller Rassen mit Frische-und Tiefgefriersperma besamt,auch aus den NachbarländernLuxemburg und Frankreich. Seitder Modernisierung 2010 istZweibrücken eine hoch beliebteZuchtstätte erfolgreicher Nach-wuchspferde. Etwa 300 Pferde-mütter pro Saison bekommenhier ihren Nachwuchs einge-pflanzt, sowohl von Landbeschä-lern als auch von angesagtenHengsten aus aller Welt. Dochnicht nur die Decksaison fordertdas engagierte Team im Landge-stüt. Seit der Erneuerung vonReitplätzen und Reithallenbö-den mit höchst modernem Ebbe-Flut-Boden ist das Landgestütnach jahrelanger Pause wiederAustragungsort hochkarätigerTurniere, bei denen sich die Rei-ter aus ganz Rheinland-Pfalz-Saar bis bundesweit in sportli-chem Wettkampf messen. Hierspiegelt sich auch die breite,pferdesportliche Vereinsszene,der das Landgestüt und dieRennwiese als Heimat dienen.Nach den Landesmeisterschaf-

ten in Dressur, Springen undVierkampf, der Deutschen Meis-terschaft im Vierkampf, demDeutschland-Pokal im Voltigie-ren, der Volti-Landesmeister-schaft und im Juni der Süddeut-schen Meisterschaft im Voltigie-ren stehen im August die Pfalz-meisterschaften in Dressur,Springen und Vierkampf aufdem Programm. Seit vielen Jah-ren werden auf der RennwieseLandesmeister in einer Kut-schendisziplin bis hin zum Vier-spänner ermittelt. Auch hierwachsen die Besucherzahlenkontinuierlich.

Reiternachwuchs

Rund 50 Schülern in Reit-AG’ssowie mehr als 200 Reitschülernund 100 jungen Voltigierern proWoche dienen die kleine und diegroße Reithalle als Sportstätte.Der Reitbetrieb Rubly und dieVRG Südwestpfalz bilden nebenReitern auch Nachwuchspferdeaus und präsentieren Zwei- wieVierbeiner regelmäßig im Tur-niersport. Immer wieder nutzenweitere Reitsportdisziplinen wieIslandpferde, historische Ross-fechter oder der Pferdezuchtver-ein Zweibrücken und Umgebungdie idealen Bedingungen mit

zwei Reithallen und dem großenAußenplatz für Ausbildung undWettkampf. Wenn in naher Zu-kunft die Kleine Reithalle reno-viert und der Übergang zwischenbeiden Hallen wieder überdachtist, lässt die Sportstätte keineWünsche mehr offen. Immer mehr Busgruppen undVereine lassen sich durch diehistorische Zuchtstätte führen,so dass der Förderverein Kultur-gut Zweibrücker Pferd jetzt ei-nen zusätzliche einen unabhän-gigen Gestütsrundgang an Handvon Informationstafeln plant.„Wir sind in der Detailbespre-chung angelangt, um die Bedeu-

tung des Landgestüts seit seinerHistorie mit den aktuellen Aufga-ben und Veranstaltungen zu prä-sentieren. Bis zu den Zweibrü-cker Pferdetagen Ende Augustsollen die Tafeln spätestens ste-hen“, verrät Gestütsleiter Ale-xander Kölsch. Auch in Bezugauf die Gaststätte habe sich eineneue Option aufgetan, lässtKölsch durchblicken. Allerdingsstehe das letzte Wort noch aus,so dass eine Umsetzung bis zuden Pferdetagen noch reinerWunschgedanke sei. cvw

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Johanna Rubly (links) und Schwester Victoria. Foto: cvw/pmz

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22 KULTUR & FREIZEIT

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Die traditionsreichen Zweibrü-cker Pferdetage am dritten Au-gustwochenende erfahren in die-sem Jahr eine ganz neue Aufwer-tung: Die Fohlenregistrierungund die Stutenschau des Pferde-zuchtvereins Zweibrücken undUmgebung werden flankiert vonPfalzmeisterschaften in gleich

vier Disziplinen: in Dressur,Springen, Vierkampf und Holz-rücken. Goldige Pferdekinder,elegante Pferdemütter, kräftige,leistungsbereite Arbeitspferdeund Zwei- wie Vierbeinige Hoch-leistungssportler bieten am 22.und 23. August ein abwechs-lungsreiches Programm in den

Hallen und auf den Plätzen desLandgestüts sowie auf der be-nachbarten Rennwiese. Nebenden Gastgebern des Reit- undFahrvereins Zweibrücken, derGemeinschaft für Pferdefahr-sport Südwestpfalz und demPferdezuchtverein Zweibrückenhaben sowohl die Voltigier- undReitgemeinschaft Südwestpfalzim Landgestüt als auch befreun-dete Vereine bereits ihre Unter-stützung zugesagt, um diesesgroße Programm zu stemmen.Ein neuer Modus bei den Pfalz-meisterschaften macht diesesTurnier wieder für viele Reiter in-teressant, so dass mit einem ho-hen Starter-Aufkommen gerech-net werden darf. Viele Reiter ausZweibrücken und von den umlie-genden Vereinen nutzen die kur-zen Wege und idealen Bedingun-gen, um sich im fairen, spannen-den Wettkampf zu messen.Die Fohlenregistrierung in Zwei-brücken ist der größte Termin im

Zuchtgebiet, zu dem sich diemeisten Pferdekinder versam-meln, darunter etliche Nach-kommen der erfolgreichen Ge-stütshengste. Neben jungenNachwuchsstuten blicken gera-de die Züchter aus der Regionstolz auf ihre hochkarätigen Stu-tenfamilien in dritter und vierterGeneration, die sie gerne prä-sentieren. Das Holzrücken, bei dem ein vierMeter langer Baumstamm voneinem Zugpferd durch etlicheKlippen geschleust werdenmuss, gewährt einen Einblick indie Anforderungen und Aufga-ben eines Pferdes als Arbeitstierund lässt staunen, wie kraftvoll,geschickt und dabei gelassen dieVierbeiner ihre Menschen unter-stützen. Als Fest für die ganze Fa-milie wird es auch Gelegenhei-ten geben, persönlich Kontakt zuden begeisternden Tieren aufzu-nehmen und das Landgestüt zubesichtigen. cvw

Pferdetage und SportereignisAm 22. und 23. August finden im Landgestüt Zweibrücken wieder die Pferdetagestatt. Erstmals werden im Rahmen der Traditionsveranstaltung die Pfalzmeister-schaften in Dressur, Springen, Vierkampf und Holzrücken ausgetragen.

Stuten und ihre Fohlen präsentieren sich bei den Pferdetagen. Foto: cvw

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Page 23: Stadtmagazin pm 2015

WIRTSCHAFT & HANDEL 23

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Wenn Natalia Cherevishnya denHengststall betritt, wird sie mitvielstimmigem Wiehern be-grüßt. „Die Pferde freuen sich,wenn ich komme“, strahlt dieChefbereiterin. Seit zwei Jahrenhat die gebürtige Ukrainerin hierin Zweibrücken ihre Heimat ge-funden. „Ich bin angekommen:Wir haben ein tolles Team, dasproduktiv an einer erfolgreichenZukunft arbeitet, ich liebe diePferde und meine Aufgaben“,sagt sie glücklich. Unterstütztsieht sie sich von Mannschafts-Silbermedaillen-Gewinnerin Do-rothee Schneider in Framers-heim: „Bei ihr als Trainerin binich perfekt aufgehoben“. Ihre Zufriedenheit überträgt sichauch auf die Pferde, die die 32-jährige Berufsreiterin ausbildetund erfolgreich auf Turnierenund Pferde-Schauen vorstellt.Ihr Hauptmerkmal sind gelasse-ne, vertrauensvolle Pferde, dieselbst vor einem großen Pub-likum gelassen bleiben und sichmit allen ihren Stärken präsen-

tieren. Natalia Cherevishnya ver-bringt viel Zeit mit „ihren“ Pfer-den, lobt und liebkost sie. Alleinacht Stunden jeden Tag sitzt sieneben anderen Aufgaben wiedem Bodentraining mit SeniorInsterburg, im Sattel von Stock-holm, Fürst Gutenberg oder Mar-seille, um sie zu fördern und zukonditionieren.

Punktgenaue Vorbereitung

„Meine Aufgabe ist es, sie punkt-genau auf einen Auftritt bei Tur-nier, Gala oder Hengstparadevorzubereiten, damit sie dann,wenn es darauf ankommt, ihr ge-samtes Potential bestmöglichabrufen können“, erklärt Chere-vishnya , deren Kindheitstraumbereits diese Arbeit mit Pferdenwar. Die jungen Hengste undNachkommen der Landbeschä-ler ausbilden und für die Deut-sche Meisterschaft, das Bunde-schampionat der Jungpferdequalifizieren, ist eine wichtigeHerausforderung. Turniererfolge

wie die beim ersten Start in die-ser Saison, als der siebenjährigeFürst Gutenberg mit 70 Prozentund einigem Abstand die M*-Dressur in Bliesen gewann, be-weisen, dass das Landgestüt aufdem richtigen Weg ist. Immersind Natalia und die Hengste beiden Turnierplatzierungen vornedabei. Was ihr ganz wichtig ist:Die Pferde sollen an der Arbeiteben so viel Spaß haben, wie ihreReiterin. Mit dem mittlerweile zehnjähri-gen Stockholm wird die Chefbe-reiterin im August die Pfalzmeis-terschaft im Landgestüt in derschweren Klasse bestreiten.Über die Frage nach einem Lieb-

lingspferd lächelt sie. „Sie sindwie Kinder, jedes mit einem an-deren Charakter, anderen Vorzü-gen, aber ich liebe sie alle.“ DiePferde hätten alle einen sehr gu-ten Charakter. Mit ihrer feinen, einfühlsamenArt, die jungen Pferde auch anGalaabenden ebenso gelassenund harmonisch wie ihren Stär-ken entsprechend vorzustellen,ritt sich die junge Ukrainerin indie Herzen vieler Pferdefreunde.In ihrer knappen Freizeit ent-spannt sich Natalia in Sauna undSchwimmbad oder mit einemguten Buch. Auch Rockmusik,Blues und Jazz gehören zu ihrenHobbys. cvw

Ein feines Händchen für PferdeNatalia Cherevishnya ist seit zwei Jahren Chefbereiterin im Zweibrücker Landgestüt.Die Arbeit mit den Pferden liebt sie über alles, und auch ihr Team, mit dem sie, wiesie sagt, an einer erfolgreichen Zukunft des Landgestüts arbeiten kann.

Natalia Cherevishnya mit dem Hengst Fürst Gutenberg. Foto: cvw

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Page 24: Stadtmagazin pm 2015

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Jeder weiß, wie intensiv aroma-tisch reife, frisch geerntete Erd-beeren schmecken. Früchte, dieunreif gepflückt und lange trans-portiert werden, erreichen die-ses Aroma bei Weitem nicht. Sai-sonale, regionale Früchte undGemüse können auf dem Feldausreifen. Deshalb schmeckensie meist besser und sind reicheran lebensnotwendigen und ge-sundheitsfördernden Substan-zen. Lebensmittel, die regionalerzeugt und verarbeitet wurden,stärken die heimischen Betriebeund sichern Arbeitsplätze. Mitder Nachfrage nach saisonalenund regionalen Erzeugnissenkönnen Verbraucher zudem un-nötige Lebensmitteltransportevermeiden. Und es fällt wesent-lich weniger Plastik-Verpa-ckungsmüll an, wenn man seinGemüse auf dem Markt statt imSupermarkt kauft. Mit der Slow-Food-Bewegung sind die regio-nalen Produkte inzwischen auch

in den Küchen der Spitzengas-tronomie angekommen. EinGrund mehr also, auf dem Wo-chenmarkt einzukaufen.

Regionale Köstlichkeiten

Regionale Köstlichkeiten sind inZweibrücken auf dem samstäg-lichen Wochenmarkt erhältlich,wie frisches Lammfleisch vomGersbergerhof, Konfitüren undRapsöl aus dem Kuseler Landoder Obst und Gemüse aus derPfalz – um nur einige zu nennen.Wer samstags keine Lust zumKochen hat, der kann sich auf ei-ne reichhaltige kulinarische Aus-wahl freuen. Im Angebot sindPfälzer Spezialitäten wie Sau-magen oder Dampfnudeln oderdie frischen und ständig wech-selnden Ziegenfleischgerichte,zum Beispiel ein herzhaftes Zie-gengyros von Axel Nicolays Bu-renziegen. Die Gebrüder Semaverkaufen Fleisch und Wurst

vom eigenen Vieh. Walter Witt-mer aus Contwig ist ein langjäh-riger Marktbeschicker. Der Imkerbietet den Honig seiner eigenenBienen an. Daneben gibt esmanchmal auch Propolis-Pro-dukte, die er selbst herstellt undselbst gemachte Konfitüren. DerFischberater und Experte in Sa-chen Meeresfrüchte aller Art, Mi-chael Weyand, lässt die Herzender Fischfreunde höher schla-gen. Zur Pflanzzeit im Frühlinghat Yesil Adam viel zu tun. Er bie-tet neben Setzlingen noch Bal-konpflanzen und Schnittblumenan.

Leckere Bioprodukte

Auch die Liebhaber biologischangebauter Waren kommenbeim Zweibrücker Wochenmarktnicht zu kurz. Am Stand Bioland-Gemüsebau Denis aus Lisdorfgibt es eine reichhaltige Auswahlan Bio-Obst und -Gemüse. Auch

alte Gemüsesorten sind im An-gebot. So machen zum Beispiellilafarbene Möhren oder rot-weißgestreifte Rote Beete jeden Salatzu etwas Besonderem. ExotischeLebensmittel von Erzeugern ausder Türkei, Österreich, Tirol undFrankreich runden das Angebotab. Es gibt viele Gründe, sich regio-nal zu ernähren und den Wo-chenmarkt gegenüber dem Su-permarkt zu bevorzugen. Einerdavon ist sicher auch die Mög-lichkeit, mit dem Erzeuger direktzu sprechen und genau zu erfah-ren, wo die Ware herkommt undwie sie erzeugt wurde. Ein ande-rer Grund für den Besuch aufdem Wochenmarkt ist sicher dieGeselligkeit. Hier trifft manFreunde und Bekannte und hatdie Möglichkeit nach dem Ein-kauf ganz entspannt einen Kaf-fee, ein Eis oder ein Glas Wein inder Gastronomie der Fußgänger-zone zu genießen. sli

Der Wochenmarkt auf dem AlexEinkaufen, genießen, ein Schwätzchen halten, sehen und gesehen werden: Der Zweibrücker Wo-chenmarkt ist jeden Samstag aufs Neue der Publikumsmagnet der Stadt. Hier kann man in Ru-he aus dem reichhaltigen Angebot das Passende aussuchen. Und das Beste ist: Die angebote-nen Waren kommen ganz frisch aus der Umgebung.

24 WOHNEN & LEBEN

Der Zweibrücker Wochenmarkt ist jeden Samstag aufs Neue der Publikumsmagnet der Stadt. Foto: sli

Page 25: Stadtmagazin pm 2015

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WOHNEN & LEBEN 25

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. . . sind die Allee und der Ro-

sengarten“, sagt Ruth Lelle.

„Hier kann ich beim Spazieren-

gehen am besten Entspannen.“

. . . ist meine Werkstatt,

denn da gibt es immer was zu

tun“, sagt Karl Dworschak, „und

an meinem Computer“.

. . . ist ganz klar mein Balkon“,

findet Anna-Maria Wenz. „Da

habe ich einen herrlichen Blick

auf die Fasanerie.“

. . . ist im Grünen",

betont Jessica Krüger, „und von

Plätzen im Grünen gibt es bei

uns ja eine ganze Menge.“

„Mein Lieblingsort in Zweibrücken...

Page 26: Stadtmagazin pm 2015

26 FORSCHUNG & LEHRE

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Im Jahr 1994 startete ein einzig-artiges Konversionsprojekt. Dieamerikanische Militärliegen-schaft am Zweibrücker Kreuz-

berg wurde umgewandelt in eineFachhochschule. Verloren sichim Gründungssemester noch184 Studierende und insgesamt

etwa 20 Professoren, Assisten-ten und Mitarbeitern auf der„Baustelle Fachhochschule“ aufdem Zweibrücker Kreuzberg, hatsich dort inzwischen ein Hoch-schulcampus von beeindrucken-der Größe und Vielfalt etabliert:Die drei Diplomstudiengängedes Anfangsjahres wurden vonden beiden Fachbereichen Be-triebswirtschaft und Informatikund Mikrosystemtechnik zuzwölf modernen Bachelor- undzehn Masterstudiengängen wei-terentwickelt, die vielfach nichtnur in klassischer Präsenzform,sondern auch berufsbegleitendoder in enger Kooperation mitUnternehmen studiert werdenkönnen. Die Immatrikulationen der ers-ten Studenten, die ein Fachhoch-schuldiplom an-strebten, jährensich im Studien-jahr 2014/2015zum 20. Mal.Heute, nach derUmwandlungder Fachhoch-schule in eineHochschule,studieren inzwei Fachberei-chen mehr als2500 junge Menschen in zwölfBachelor- und zehn Masterstu-diengängen. Die Hochschulepunktet mit zahlreichen For-schungsvorhaben und mit derMöglichkeit, den Doktortitel imRahmen einer kooperativen Pro-motion zu erlangen. Hans-OttoStreuber, zur Gründungszeit derHochschule Oberbürgermeistervon Zweibrücken und Vorsitzen-der des Hochschulrates, erinnertsich gern an die Anfangszeit desCampus und zieht das Fazit:„Ohne Mut zu ungewöhnlichenEntscheidungen wäre der Stand-ort nicht das geworden, was er

ist.“ Rückblickend war es fürStreuber eine spannende undkonstruktive Zeit. „Alle Ämterund Stellen zogen an einemStrang. Es war ein Musterbei-spiel dafür, wie rasch und gut et-was gelingen kann, wenn alle Be-teiligten zusammen an einemTisch sitzen und die Problemesofort gelöst werden können.“ Prof. Kurt Neumeier, der Grün-dungsrektor der Hochschule, hates verstanden, seine Mitarbeiterzu begeistern. Am Anfang saßman auf Bierkästen, weil nochkeine Stühle geliefert wurden.Nach Aussage der Mitarbeiterder ersten Stunde ist es Prof.Neumeier gelungen, mit viel Im-provisationstalent und uner-müdlicher Arbeit die Hochschu-le zu dem zu machen, was sie

heute ist. Bib-liotheksleiterinMarion Straßersagt dazu:„Prof. Neumei-er hat damalsein Feuer in mirentfacht, dasheute nochbrennt.“Anlässlich desJubiläums hatsich die Hoch-

schule ein neues Logo gegeben.Hochschul-Präsident Prof. Kon-rad Wolf stellte es den Besu-chern der 20-Jahr-Feier vor. Inzwanzig Jahren habe sich vielesgeändert, auch die Außendar-stellung der Hochschule, soWolf. Das neue Logo nimmt sym-bolisch Bezug auf den Begriff„Hochschule der Region“, als dieman sich sieht. Die Farben seieneine Anleihe an die herrliche Na-tur der Pfalz. „Auch die nächsten zwanzig Jah-re wird es bei dem dynamischenProzess bleiben“, ist Wolf über-zeugt. sli

Von der Kaserne zurHochtechnologie-ForschungWas im Wintersemester 1994/95 als ungewisses Konversionsprojekt im Kleinenbegann, hat inzwischen eine über zwanzigjährige Erfolgsgeschichte hinter sich:der Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern.

„Ohne Mut zuungewöhnlichen

Entscheidungen wäreder Standort nicht dasgeworden, was er ist.“

Hans-Otto Streuber,zur Gründungszeit der Hochschule

OB von Zweibrücken undVorsitzender des Hochschulrates

2500 Menschen studieren heute auf dem Zweibrücker Campus. Foto: pma

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Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens öffnet der Rosengarten Zweibrücken seine Pforten auch in Form eines prachtvollen Bildbands.

Erleben Sie den Garten im Wandel der Jahreszeiten, genießen Sie die Stimmungen von Herbst, Winter, Frühjahr und Sommer.

Tauchen Sie ein in die Welt der Rosenpflege, wenn Sie den Gärtnermeister durch ein Jahr im Rosengarten begleiten. Wandern Sie durch vergangene Zeiten und die Geschichte des Gartens. Stillen Sie Ihren Wissensdurst rund um die stolze, wunderbare Königin der Blumen und wenden Sie die umfangreichen Profi-Tipps zur Hege und Pflege von Rosen in Ihrem eigenen Garten an. Umrahmt von zahlreichen Fotografien und Illustrationen steht dabei immer eins im Mittelpunkt: die Liebe zur Rose.

Das Buch ist erhältlich bei UBZ, im Hotel „Rosengarten am Park“, im regionalen und überregionalen Buchhandel und in unseren Online-Shop unter www.europas-rosengarten.de/de/shop.de

ISBN 978-3-00-045297-0 100 JahreLeidenschaft für Rosen

100 Jahre Leidenschaft für Rosen

Seit mehr als 100 Jahren ist derRosengarten der Besuchermag-net in der Rosenstadt. „Weil wiruns permanent weiter entwi-ckeln“, betont der oberste Ro-sengärtner, Gartenmeister HeikoHübscher, die Vorbildfunktionfür zahllose Hobbygärtner. Seit 2012 kommt Europas Ro-sengarten als reiner Biobetriebohne jede Chemie aus. Darüberlässt sich auch bei den fachkun-digen botanische Führungenmehr erfahren. Besuchern, die sich noch bis Julian der Wahl der „Rose des Jah-res“ beteiligen, können tollePreise gewinnen.Neben den Klassikern wie demGarten- und dem Herbstmarkt,

den Rosentagen oder dem Kin-derferientag am 16. August hatsich auch das Veranstaltungs-programm „Picknick im Park“zum absoluten Renner entwi-ckelt. „Wir setzen nach dem gro-ßen Erfolg im Vorjahr weiterhinauf Musiker und Künstler der Re-gion“, betont Franz Abraham,Rosengartenchef des UBZ. Ein neuer Höhepunkt ist am 18.Juli die Cocktail-Tanzparty unterfreiem Himmel. Die ZweibrückerTanzschule Srutek bringt Bewe-gung in den Rosengarten. AlsAuftakt zu dem Programm„Stadt am Wasser“ wurde derBachlauf im Rosengarten in ei-nem ersten Teilstück begehbargemacht – ein besonderes Na-

turerlebnis nicht nur für die Kin-der. Der Hochzeitspavillon er-fährt mit mehrmals jährlich blü-henden Rosen eine neue Attrak-tivität. Zu einer noch harmoni-scheren Wirkung trägt bei, dassdie Veranstaltungsebene vor

dem Schachbrett eingeebnetwurde und diese besser integ-riert. Nicht zu vergessen der erst2014 neu konzipierte Kinder-spielplatz, der vor allem denNachwuchs immer wieder aufsNeue magisch anzieht. cvw/elb

Premiere: Cocktail-Tanzparty Er ist zweifelsohne einer der schönsten Plätze der Stadt Zweibrücken – der Rosen-garten. Er begeistert Menschen jeden Alters mit seiner fantastischen Blütenpracht,seinen idyllischen Sitzecken und seinen vielen Veranstaltungen im Jahr.

Im Rosengarten fühlen sich schon die kleinsten Besucher wohl. Foto: elb

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Page 28: Stadtmagazin pm 2015

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Ende der 90er Jahre zogen zweiKometen an der Erde vorbei, imJahr 2000 erwartete man eineSonnenfinsternis in Zweibrü-cken. Das brachte den Hobby-Astronomen Professor Pokrow-sky auf die Idee, eine Sternwarteam Zweibrücker Campus derHochschule aufzubauen. Mit viel Elan gingen er und dieMitglieder des gerade neu ge-gründeten Naturwissenschaftli-chen Vereins zu Zweibrücken da-ran, die Sternwarte zu errichten.Praktischerweise gab es zu die-ser Zeit gerade eine Menge Erd-aushub wegen der Bauarbeitenam Campus. Den schüttete manzu einem Hügel auf, auf dessenSpitze nun die Sternwarte thront.Schnell war auch ein Fundamentgegossen. In Zweibrücken herr-schen, so Pokrowski, „traumhaf-

te Bedingungen“ für Sterngu-cker. Denn auf dem Kreuzberg istes dunkel, es gibt nur wenigFremdlicht, das die Beobachtun-gen stören könnte. Der Förder-kreis der Hochschule beschafftezusammen mitProf. HelmutReichling dasGeld für diekleine Stern-warte. „Wirwollten, dasses eine Volks-sternwarte ist“,blickt Pokrowsky zurück, „des-halb nehmen wir keinen Eintritt“.Trotzdem konnte der Verein denKredit für seine Sternwarteschon nach drei Jahren vollstän-dig abbezahlen. Die Sternwarte gibt der ganzenBevölkerung, den Amateurastro-

nomen wie den interessiertenStudenten, Schulklassen und al-len, die sich für besondere Him-melsphänomene begeistern, dieGelegenheit, unter fachlicherwissenschaftlicher Anleitung in

ferne Weltenvorzudringen,die normaler-weise demmenschlichenAuge verborgensind. Die Kuppeldes Observato-riums ist inzwi-

schen ein Wahrzeichen derHochschule in Zweibrücken ge-worden.Neben der Initialzündung für dieSternwarte rief Prof. Pokrowskyauch die naturwissenschaftlicheVortragsreihe an der FH ins Le-ben. Über 140 namhafte Wissen-

schaftler waren seither in Zwei-brücken zu Gast und berichtetenfür jedermann und bei freiemEintritt über ihre Forschungen.Die Vorträge finden in der Regelmittwochs um 19.30 Uhr im Au-dimax der Hochschule statt. DerEintritt ist frei. sli

Mit den Sternen auf du und duIm Jahr 2000 machten sich der Zweibrücker FH-Professor Peter Pokrowsky und seinTeam auf den Weg zu den Sternen - mit Erfolg. So verfügt die Rosenstadt heute über eineVolkssternwarte, und jeder kann den Sternen etwas näher kommen. Die Kuppel des Ob-servatoriums ist inzwischen ein Wahrzeichen der Hochschule in Zweibrücken geworden.

„Wir wollten, dass eseine Volkssternwarteist, deshalb nehmenwir keinen Eintritt.“Peter Pokrowsky, FH-Professor

Kontakt:Die Sternwarte besitzt eineeigene Website. Unter der Adresse www.mayerw.de/sternwartekann man aktuelle Informa-tionen über Termine, astro-nomische Ereignisse und An-sprechpartner abrufen. Weitere Infos auch unter:www.nawi.zw.de

Zahlreiche Besucher kamen anlässlich der partiellen Sonnenfinsternis am 20. März dieses Jahres zur Sternwarte an den Campus. Foto: sli

28 FORSCHUNG & LEHRE

Page 29: Stadtmagazin pm 2015

Mauss & Coll. Steuerberatungsgesellschaft mbH

Rosengartenstr. 1-3 66482 Zweibrücken Tel.: 0 63 32/92 30 - 0Fruchtmarktstr. 19 66482 Zweibrücken Tel.: 0 63 32/31 39 [email protected]ße 28 66901 Schönenberg-Kübelberg Tel.: 0 63 73/32 20 maussundcoll.de

STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH

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Mit vier neuen Mitarbeitern al-lein in diesem Jahr gehört die vormehr als 65 Jahren gegründeteTraditionskanzlei Mauss & Coll.zu den größten und leistungsfä-higsten Steuerberatungsgesell-schaften in der Region. Einge-stellt wurden zwei Auszubilden-de, eine Steuerfachangestellteund eine Bilanzbuchhalterin inder Rosenstadt und dem zweitenStandort Schönenberg-Kübel-berg. Damit bemühen sich aktuell 27Mitarbeiter und 5 Berufsträgerum das Wohl der Klienten in denBereichen Steuerberatung, be-triebswirtschaftliche Beratung,Finanz- und Lohnbuchhaltung.Schon viele Jahre zieht sich die

Zweibrücker Steuerberatungs-gesellschaft ihren Nachwuchsgrößtenteils selbst.

Viele Schwerpunkte

Die Steuerberater Fritz Mauß,Christoph Mauß, Michael Kohl-mannslehner, Wolfgang Wildtund Ludwig Buser stehen fürkompetente Beratung gepaartmit unterschiedlichen Schwer-punkten. Die Kanzlei sichert sodas breite Spektrum unsereskomplexen Rechtssystems abund steht den Mandanten in al-len Belangen stets zur Seite. Trotz ihrer Tradition arbeitet dieSteuerkanzlei mit der neuestenTechnik. So werden sämtliche

Daten schon seit langem elekt-ronisch archiviert und übermit-telt. „Bei modernster Datev-Software und Belegführung wa-ren wir immer Vorreiter“, betontGeschäftsführer Christoph

Mauss. Unter dem Motto „GuterRat schont Vermögen“ betreuenMauss & Coll. Unternehmen aussämtlichen Branchen, Freiberuf-ler und Privatleute in allen Fra-gen rund ums Steuerrecht. cvw

„Guter Rat schont Vermögen“ „Wir kümmern uns um ihre Steuerangelegenheiten, damit Sie Zeit für dieschönen Dinge im Leben haben“, ist der Wahlspruch der Steuerberater-Kanzlei Mauss & Coll. in Zweibrücken.

Die Steuerberater Wolfgang Wildt, Christoph Mauß, Fritz Mauß, MichaelKohlmannslehner und Ludwig Buser. Foto: privat

Page 30: Stadtmagazin pm 2015

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Manuel Dasch, ehemals Studentder Mikrosystemtechnik amCampus Zweibrücken, hat sichentschieden, in unserer Regionzu bleiben. Bevor er allerdingseinen Job bei Bosch in Homburgantrat, zog es ihn in die weiteWelt nach Singapur. Dort machteer ein Praxissemester an derSynchrotron Strahlenquelle derNational University of Singapo-re. Die Nationaluniversität Sin-gapur wurde 2013 unter die drei-ßig besten Universitäten derWelt gewählt. Im gleichen Jahrwurde sie als die beste asiati-sche Universität ausgewiesen.Manuel Dasch konnte sein an derHochschule in Zweibrücken er-

worbenes Wissen im Bereich derMikrofertigungsverfahren in Sin-gapur in derPraxis anwen-den. „Insge-samt hat mirdas Praxisse-mester in die-sem internatio-nalen Umfeldextrem viel ge-bracht. Das giltsowohl fach-lich, durch dasselbständigeBearbeiten ei-nes Projektes,als auch sprachlich und persön-lich. Die asiatische Kultur und

gerade der Stadtstaat Singapurmit seinen vielen buddhisti-

schen und hin-duistischenTempeln, Mo-scheen und Kir-chen war sehrinteressant“, soDasch. Weil die Arbeitin Unternehmenheute immermehr internatio-nal geprägt sei,habe er mit sei-nen Auslandser-fahrungen bei

seinen Bewerbungen punktenkönnen. Er ist sich sicher, dass

sein Praxissemester in Singapurdazu beigetragen hat, die an-schließende Diplomarbeit beiBosch machen zu dürfen. Für sein Diplom beschäftigtesich der Student mit Partikeln,also nicht gewünschte Verunrei-nigungen, die im MaschinenbauSchwierigkeiten verursachenkönnen: „Partikel sind nicht nurin der Mikrochip-Herstellung kri-tisch, sondern können mit klei-ner werdenden Toleranzen auchim klassischen Maschinenbauzu Problemen führen. Bei meinerDiplomarbeit ging es um die kor-rekte Zuordnung von Stahl-Parti-keln zu ihrem jeweiligen Werk-stoff. So ist es möglich, deren

Fachkräfte für die RegionDie Hochschule Kaiserslautern mit ihrem Campus in Zweibrücken wurde unter anderem ge-gründet, um Fachpersonal für die Region auszubilden. Die Hoffnung war und ist, dass gut aus-gebildete Nachwuchskräfte in der Westpfalz oder dem Saarland eine Arbeit aufnehmen und dielokale Wirtschaft voranbringen. Einer von ihnen ist der Zweibrücker Manuel Dasch.

„Insgesamt hat mir dasPraxissemester inSingapur in diesem

internationalen Umfeldextrem viel gebracht.

Sowohl fachlich, als auch sprachlich

und persönlich.“Manuel Dasch

30 FORSCHUNG & LEHRE

Praxissemester in Singapur. Manuel Dasch hatte dabei auch Zeit, den Stadtstaat kennenzulernen. In einem Park traf er auf diesen lustigen, gar nichtscheuen Vogel. Foto: Privat

Page 31: Stadtmagazin pm 2015

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Herkunft zu ermitteln, um somitdie Ursache für störende Partikelschnell beseitigen zu können.“Dasch analysierte Partikelgrö-ßen um 100 Mikrometer, derenHerkunft er in zerstörungsfreierPrüfung nachweisen musste. ImAnschluss an die Diplomarbeitbekam er bei Bosch eine Stelleangeboten und arbeitet heute alsVersuchsingenieur in der serien-nahen Entwicklung im BereichDieseleinspritzsysteme. Dabei plant er Versuche undAnalysen, führt sie durch und be-wertet die Ergebnisse. Die Kolle-gen, mit denen er zusammenar-beitet, kommen aus der ganzenWelt, zum Beispiel aus Brasilienund China. Sein Studium an der Hochschulehabe ihm viel gebracht, sagt er,denn es sei am Puls der Zeit. „Esgeht hier um hochaktuelle Tech-nologien und die Absolventensind in der Wirtschaft sehr ge-sucht. Die Laborausstattung istaußerdem sehr aufwendig undmodern. Und was ebenfalls opti-mal ist: Der Studiengang istnicht so überlaufen, deshalb istder Kontakt zu den Professorengut und der Umgang mit den an-deren Mitstudenten schon fastfamiliär.“ sli Manuel Dasch an seinem Arbeitsplatz bei der Firma Bosch in Homburg. Foto: sli

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Page 32: Stadtmagazin pm 2015

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Jedes Jahr wird ein Bereich imZweibrücker Badeparadies mo-dernisiert und auf den moderns-ten Stand gebracht. Die dafürwie für Reparaturen und War-tungsarbeiten nötige Betriebs-pause haben die betreibendenStadtwerke jetzt bereits im Junieingelegt. „Damit haben wir diegesamten Sommerferien übergeöffnet und alle Gäste könnenaktuell von unseren neuen Sau-nen profitieren“, verspricht Be-triebsleiter Ingo Baumann. Nachfünf Jahren sei eine Sauna ein-fach „verbraucht“. Die regelmä-ßige Desinfektion greife auf Dau-er das Holz an und Zweibrückenwill seinen Gästen stets eine top-gepflegte Sauna- und Badeland-schaft bieten. Diesmal waren vonden vier Finnischen- und vierDampf-Saunen die intime Da-men- und Herrensauna sowie diegroße Evento-Sauna an der Rei-he. Erhalten bleibt in der ge-schlechtsspezifischen Saunader romantische Sternenhim-mel.

Wechselnde Farbspiele

Die langsam wechselnden Farb-spiele verbreiten nicht nur einewunderbare Stimmung, sondernnutzen zugleich die unterschied-liche Impulskraft der einzelnenFarben, ein Wechselspiel ausentspannend und anregend.Ganz anders sind die Lichtspielein der großen Evento-Sauna, diedie Farbverläufe der Salzwandbesonders in Szene setzen. Indieser rund 90 Grad warmen,Finnischen Sauna wirkt zudemdie Duft-Aromatherapie der Auf-güsse. Im unter 50 Grad warmenDampfbad herrscht eine relativeLuftfeuchtigkeit von 100 Pro-zent. Die Biosauna, das Sanari-um, wirkt mit seinen rund 50Grad bei 50 Prozent Luftfeuch-tigkeit besonders schonend, sodass jeder so lange saunieren

kann, wie er sich wohl fühlt.Ebenso schonend und anregend,dabei aber trocken, sauniert essich auf den aufgeheizten Liegenan den aufgeheizten Wänden desrömischen Tependariums. Bau-mann erklärt: „Das Tepidariumwirkt vorbeugend und heilendund bietet eine ideale Entspan-nungs- und Regenerationsmög-lichkeit für Jung und Alt.“ Be-schreibungen zu den einzelnenSauna-Arten und Tipps bis hinzur Sauna-Knigge finden sich aufder liebevoll gestalteten undhöchst informativen Homepagewww.badeparadies-zw.de. Ne-ben gesundheitlichen Vorteilenwirken die wohlige Wärme, Ruheund tiefe Entspannung in derSauna wie ein Kurzurlaub.

Massage-Sprudel-Karussell

Das gilt auch für den aktiven Ba-despaß in den unterschiedlichenSchwimmbecken, dem Sport-Nichtschwimmer- oder im 33Grad warmen Massagebeckenmit Sprudel-Liegebank, Massa-ge-Sprudel-Karussell, Boden-sprudler, Massagedüsen und Massage-pilz. In den Sommermonaten er-setzt das Wellenfreibad mit At-lantik-Feeling die Reise ans Meerebenso wie der ganzjährige Auf-enthalt in der jodhaltigen Aro-ma-Meersalzgrotte. In den Win-termonaten lockt der auf 38 Gradbeheizte Außen-Hot-Whirlpoolals besondere Attraktion.Ein besonderer Anziehungs-punkt ist der einzigartige Kinder-bereich im Zweibrücker Badepa-

radies. Für Abenteurer und Ent-decker lädt der großzügig ange-legte Kinderspielbereich zumPlantschen ein. Babys und Klein-kinder fühlen sich bei 33 GradWassertemperatur wohl undkönnen auf Entdeckungstour ge-hen. Die 80 Meter lange „Adre-nalin pur-Riesenrutsche“ erhöht

den Badespaß für die ganze Fa-milie. In Zusammenarbeit mit demBistro im Badeparadies lassensich hier herrliche, abwechs-lungsreiche Kindergeburtstagefeiern. Das Geburtstagskind istan diesem Tag natürlich insSchwimmbad eingeladen. cvw

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Die Sauna im Badeparadies ist modern und wohltuend. Fotos: PR

Page 33: Stadtmagazin pm 2015

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34 KULTUR& FREIZEIT

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Im Jahr 1352 verleiht Kaiser KarlIV. Zweibrücken die Stadtrechte.1410 wird es ein eigenes Wittels-bacher (Teil-)Herzogtum. UnterHerzog Christian IV. (1740-1775)entwickelt die Stadt ihre Blüte-zeit. Mit der Französischen Revo-lution endet das Herzogtum.Stadtführungen vermitteln inZweibrücken Einblicke in diesereiche Vergangenheit, im Stadt-bild zeugen viele Bauten von derbarocken Pracht. Das Stadtmu-seum im barocken Petrihaus bie-tet einen Überblick über diewechselvolle Geschichte. DasMannlichhaus gegenüber gehörtder Kulturgutstiftung Gehrlein-Fuchs und beschäftigt sich in derHauptsache mit Leben und Werkdes großen Künstlers JohannChristian Mannlich, der im 18.Jahrhundert in Zweibrücken amHofe von Herzog Christian IV.lebte und wirkte. Sonderausstel-lungen erweitern das Bild. Heute ist Zweibrücken eine welt-offene Stadt mit Hochschul-standort und Städtepartner-schaften mit Boulogne sur Merin Frankreich, York County in Vir-ginia, Barrie in Ontario und seit1982 mit der ruandischen Ge-meinde im Bezirk Butare. Mit ih-ren Partnerschulen der Gemein-

de Runyinya pflegen die Zwei-brücker Schulen eine besondersenge Beziehung. PersönlicheBegegnungen hier wie dort füh-ren zu gegenseitigem regen kul-turellen Austausch und zu bes-serem Verständnis des jeweili-gen Kulturkreises. Zu den Höhepunkten der Kultur-saison gehört das jährlich statt-findende Euroclassic Festival mitrund 30 Veranstaltungen, dasdie Regionen Zweibrücken-Land, Blieskastel, Pirmasensund das Bitscher Land in Frank-reich verbindet. Es wird diesesJahr mit der Deutschen Staats-philharmonie Rheinland-Pfalz inder Zweibrücker Festhalle eröff-net. Jan Liefers mit Radio Doriakommt wenige Tage später, undviele bekannte Künstler gebensich ein Stelldichein. Es beinhal-tet also nicht nur Klassik imstrengen Sinn, sondern reicht indie Moderne mit all ihren Gen-res. Auch das Straßentheaterspekta-kel im Rahmen des Kultursom-mers Rheinland-Pfalz im Mai er-freut sich größter Beliebtheit.Vor Ort sorgt die städtische Her-zog-Christian-Musikschule un-ter Leitung von Walter Theisohnfür solide Ausbildung auf fast al-

Lebendiges Kultur-ZweibrückenKunst und Kultur werden in Zweibrücken seit den Tagen der Herzöge groß geschrieben.Es gibt viele kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen und außerdem eine lebendigeKulturszene. Große wie lokale Stars geben sich das ganze Jahr über ein Stelldichein undpräsentieren ihre Werke, von Performance bis Musik.

Kammerorchester Zweibrücken in der Alexanderskirche. Foto: leh

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KULTUR & FREIZEIT 35

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len Instrumenten durch qualifi-zierte Fachkräfte. Besonders ge-pflegt wird das Ensemblespiel.Konzerte verschiedenster Artbereichern das städtische Kul-turprogramm. Einige private Mu-sikschulen bieten ihre Dienste anund werden gut wahrgenommen.Das Kammerorchester der Stadtunter Leitung von Bernd Wilmsspielt auf hohem Niveau. Män-nergesangsvereine und Chörebegeistern mit geistlicher wieweltlicher Musik, Kirchenkon-zerte und Aufführungen großerOratorien in beiden Kirchen, ge-staltet von Landeseinrichtungenoder hiesigen Kantoreien, wer-den sehr gut besucht. Ansonstenwerden vom Kulturamt der StadtVeranstaltungen in allen Spartenangeboten. Bei schönem Wettersteht der Rosengarten als wun-derbare Kulisse zur Verfügung,manchmal mit Picknick und Mu-sik. Nicht zu vergessen die Schu-len der Stadt, deren Schüler im-mer wieder Konzerte geben. DieStadtkapelle unter der neuenFührung von Björn Weinmannfindet stets viele Zuhörer. Weg von der Musik, hin zum ge-schriebenen Wort: Die Stadtbü-cherei unter Leitung von Roswi-tha Christian, eine moderneDienstleistungseinrichtung,

existiert schon seit über 100 Jah-ren und lässt keine Fragen offen.Wenn doch einmal, steht dasLandesbibliothekszentrum Bib-liotheca Bipontina bei Fuß oderauch die Hochschulbibliothek.Die Bipontina besteht schonüber 450 Jahre, heute ist sie na-türlich digital auf dem Laufen-den. „Ein Besuch lohnt immer,entweder aus purer Leselust, zurInformationssuche, aus Liebha-berei für alte Bücher oder zurTeilnahme an einem der zahlrei-chen Vortrags- und Weiterbil-dungsabende“, betont die Leite-rin Dr. Sigrid Hubert-Reichling.Buchhandlungen gibt es in Zwei-brücken zwei. Literaten lesen oftöffentlich aus ihren Werken.Treffpunkt ist gern der Literari-sche Verein Zweibrücken.

Kunstverein bietet Kurse

Der Zweibrücker Kunstvereinbietet nicht nur seinen Mitglie-dern einen Rückhalt, eine großeAusstellung im Jahr gibt den Mit-gliedern Gelegenheit, neuste Ar-beiten auszustellen. Er unterhältseit kurzem eine Jugendkunst-schule, die Kurse für Jung undauch Alt anbietet. Jährlich rich-tet der Kunstverein eine großeAusstellung mit Werken eines

bedeutenden international be-kannten Künstlers aus. In derGalerie Prisma, deren Vernissa-gen Treffpunkt der ZweibrückerSzene sind, stellen ZweibrückerKünstler – ein experimentier-freudiger Freundeskreis – ihreWerke aus. Eine zweite Galerieist im Erdgeschoss im Mannlich-haus beheimatet. Schauspielaufführungen findenin Zweibrücken fast nur durchPrivatinitiativen statt. Zum einensind es Boulevardstücke, die vonVereinen einstudiert werden undviel Aufmerksamkeit erlangen,zum anderen sind es auch Ar-

beitsgemeinschaften an Schu-len, die sich eher klassischerStücke annehmen. Kinderthea-ter bietet die Jugendbücherei an. Im Rathaus und Kulturamt liegteine Infobroschüre aus. In denTageszeitungen werden aktuelleTermine bekanntgegeben. Übri-gens feierte der Pfälzische Mer-kur jüngst sein 300-jähriges Be-stehen, ein wichtiges Dokumentdes Kulturlebens in der Stadt.Die schwarze Kunst (Druckerei)hat eine lange Tradition in Zwei-brücken, im Behördenzentrumder Stadt gibt es ein Druckerei-museum. fro

Humorvolles Kammerkonzert im Wintergarten der Festhalle. Foto: leh

Page 36: Stadtmagazin pm 2015

36 WOHNEN & LEBEN

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„Wenn 20 Familien zusammen-kommen, können wir loslegen“,sagt Rolf Behnke bei der Vorstel-lung des gemeinschaftlichenWohnprojekts für alle Generatio-nen. Zusammen mit seiner FrauGerdi ist er Initiator des Projektsin Zweibrücken. Dabei ist er beider Stadt auf offene Ohren gesto-ßen. „Das Projekt macht Sinn“,sagt Stadtsprecher Heinz Braun. Deshalb unterstütze die Verwal-tung auch das Vorhaben. Insbe-sondere hat die Stadt bei der Su-che nach einem geeignetenGrundstück geholfen: Auf demFasanerieberg oberhalb der Ja-kob-Locher-Straße verfüge dieGewobau (Gesellschaft für Woh-nen und Bauen) über eine Flächevon rund 6500 Quadratmeter.Etwa die Größe eines Fußball-platzes. „Wir beschäftigten uns seit ein-einhalb Jahren mit dem Themaund haben uns darüber infor-miert“, sagt Gerdi Behnke. Dabeisei die Grundstücksfrage immer„eine Fußangel“ gewesen. Des-halb ist Rolf Behnke erfreut überdie Hilfe der Stadt in dieser Fra-ge. Von Oberbürgermeister KurtPirmann bis zu den Mitarbeiternder Verwaltung. Die Initiatoren möchten einenVerein mit dem Namen „LeNa

(Lebendige Nachbarschaft) Ge-meinschaftliches Wohnen inZweibrücken“ gründen. „Nachder Vorstellung im Rathausmöchten wir die Vereinsgrün-dung intensivieren“, kündigtBehnke an. BeiTreffen und Un-ternehmungensollen sich dieInteressentennäherkommen. „Es ist schon ei-ne alternative Wohnform“, sagtGerdi Behnke. In dem Wohnpro-jekt sollen junge und ältere Men-schen, Paare mit Kindern oderAlleinerziehende zusammen

wohnen. Jeder habe seine Fähig-keiten oder Talente, die er in dieGemeinschaft ohne Zwang ein-bringen soll. Davon profitiertendann alle. Es gebe im Idealfallefür jedes Problem einen Anspre-

cher. „Sich ein-bringen undHilfe empfan-gen. Alles frei-willig“, be-schreibt GerdiBehnke das Zu-

sammenleben. Dabei gelte es,die Balance zu finden, zwischenMiteinander und Distanz. Dabei lebe natürlich jeder in sei-nem eigenen Haus. Dazu gebe es

aber auch gemeinschaftlicheRäume und Anlagen, ergänztRolf Behnke. Die ganze Wohnanlage soll sichauch zur Stadt öffnen. „Wir wol-len keine geschlossene Anlage.“Gerdi Behnke ist die Nähe zurNatur besonders wichtig. Undauch beim Bauen favorisiert sieeine nachhaltige Bauweise. sf

GemeinschaftlichesWohnprojekt rückt näherDas Ehepaar Gerdi und Rolf Behnke initiiert ein gemeinschaftliches Wohnprojekt inZweibrücken. Unterstützt wird das Projekt von der Stadt. Die Verwaltung hat bei derSuche nach einem geeigneten Grundstück geholfen.

„Wenn 20 Familienmitmachen,

können wir anfangen.“ Rolf Behnke

Kontakt:Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unterwww.lena-zw.de

Alle Generationen unter einem Dach: Das geplante Wohnprojekt, initiiert von Gisela und Rolf Behnke, scheintrealistisch zu sein. Foto: dpa

Rolf Behnke. Foto: voj/pmd

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Der Zweibrücker Künstler Jür-gen Rinck ist vor allem für seinebesonderen Reiseprojekte be-kannt. Schwerpunkte seinesSchaffens sind Fotografie inKombination mit Literatur undSoftware, was zu einer Genre-Mi-schung führt, die er als „Apps-

pressionismus“ bezeichnet. Die-ser Begriff steht für literarischeund fotografische Kunstwerke,die mittels mobiler Datenüber-tragung, spezieller Servertech-nik und verschiedenenSmartphone-Programmen, so-genannten Apps, kreiert werden.

Drei Jahre ist es her, da umrun-dete er zum Beispiel auf demFahrrad die Nordsee. Nun hat ersich ein neues Projekt vorge-nommen – eine Reise mit demFahrrad ans Nordkap. Vor zwan-zig Jahren hat er diesen Tripschon einmal unternommen.

Nun will er versuchen, die alteReisestrecke wiederzufindenund an den gleichen Orten zu fo-tografieren wie damals. Allezehn Kilometer soll ein Strecken-foto entstehen. „Ich möchte un-terwegs Kunst schaffen und sieonline projizieren“, sagt er dazu.

„Wichtig ist, dass man sich freitreiben lassen kann“ Drei Jahre ist es her, da umrundete der Zweibrücker Künstler Jürgen Rinck auf demFahrrad die Nordsee. Nun hat er sich ein neues Projekt vorgenommen – eine Reisemit dem Fahrrad ans Nordkap. Das hat er vor 20 Jahren schon mal gemacht. Unter-wegs möchte er Kunst schaffen und sie online projizieren.

38 KULTUR & FREIZEIT

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Ein mal im Jahr veranstaltet Jürgen Rinck das Kunstzwerg-Festival auf dem Rinckenhof. Foto: pma/leh

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KULTUR & FREIZEIT 39

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Bilder, Texte und Kartenaus-schnitte werden in seinem Blogunter www.irgendlink.de täglichveröffentlicht. Außerdem wirdRinck auch über Twitter jedenTag von seiner Reise berichten.Hier bestehe die Herausforde-rung darin, dass er mit lediglich140 Zeichen sagen müsse, waswichtig ist, bemerkt Rinck.

Kunstreise entschleunigt

Die Kunst-Reise mit dem Fahr-rad entschleunigt, sie lässt

Raum für unvermutete Begeg-nungen am Wegesrand und fürUmwege. „Wichtig ist, dass mansich frei treiben lassen kann.Dass man sich möglichst keinenReisestress in Form von Termi-nen und Musst-Du-gesehen-ha-ben macht. Dass man die Dingeauf sich zukommen lässt. Ichglaube, viele Menschen, dieheutzutage denken, sie reisen,wissen gar nicht, was Reisen tat-sächlich bedeutet. Sie buchenein Paket mit Sehenswürdigkei-ten, die sie abklappern und set-zen ihren Termintaumeltanz,den sie im Alltag führen, nahtlosfort“, beschreibt der Künstlerseine Intension. Geld bekommter für die Reise nicht, und ermöchte auch von den Lesern sei-nes Blogs keine Gebühr verlan-gen. Wer Jürgen Rinck unterstützenmöchte, kann auf einer eigensfür die Reise eingerichtetenCrowdfunding-Webseite via Pay-pal Geld spenden. Als kleinesDankeschön bekommen dieSpender eine Kunstpostkarte.Spenden sind möglich unter:http://lebenswertvoll.ch/crowdfunding-fundraising/ans-kap-mit-juergen-rinck/ sli

Zur Person:Jürgen Rinck alias Irgend-link, geboren 1966 in Zwei-brücken, studierteBauingenieurwesen undWirtschaftslehre, bevor ersich ab 1995 derEntwicklung von konzeptuel-len Kunstprojekten widmete.Bekannt geworden ist er vorallem durch seine Liveblog-Berichte diverser Reisen undden dazu gehörigen Fotos.Außerdem veranstaltet er je-des Jahr das Kunstzwerg-Festival auf dem Rinckenhof.

Kunstreisen mit dem Fahrrad sind für Jürgen Rinck nichts Neues. Vor dreiJahren war er schon mal unterwegs. Damals umrundete er die Nordsee.Jetzt führt ihn seine Reise ans Nordkap. Foto: privat

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Page 40: Stadtmagazin pm 2015

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„Die Szene in Zweibrücken stufeich als sehr vielfältig und buntein“, bestätigt David Betz, Sän-ger der Band Riggehoor. Die For-mation unterhält das Publikumseit einigen Jahren mit ihremProgramm, das der Sängerselbst als eine „Mischung ausMusik und Comedy“ beschreibt.Dabei hat die Band die StadtZweibrücken um eine ganz eige-ne neue Musikrichtung berei-chert. Beim „Worschdrock“ die-nen bekannte Songs aus Rockund Pop als Grundlage für Titel inPfälzer Mundart. Mit diesemKonzept schaffte es die Gruppe2014 auch auf eine der großenStadtfestbühnen. Und weil einAuftritt dort bei den Musikern inder ganzen Stadt heiß begehrt

ist, luden die Mitglieder von Rig-gehoor zum Auftritt mit gleichacht Gastmusikern ein. Eine Chance auf einen Bühnen-platz habe dabei aber generelljeder, der bereit ist, etwas Zeitund Mühe in die Organisation zustecken. „Zur Not macht einfachselbst eine Ver-anstaltung“, rätDavid Betz denZweibrückerMusikern. „Werda überzeugt,wird schnell wei-tere Auftritts-möglichkeiten finden“. Eine solche Möglichkeit bietetdabei zum Beispiel das Zweibrü-cker Jugendzentrum (Juz). „Esgibt im Juz immer die Möglich-

keit bei einer offenen Bühne auf-zutreten. Wer Lust und ein klei-nes Programm hat, der kann sichjederzeit melden. Wenn genugBands für einen Abend zusam-menkommen, kann im Keller einKonzert gespielt werden“, er-klärt Nicolas Perrault, Mitarbei-

ter im Juz, undselbst Musiker,die Organisati-on. Aber er hatnoch einenweiteren Tipp.„Im Juz gibt eseinen kosten-

losen Proberaum. Wer eine Bandstarten will, ist eingeladen. Ver-stärker und Schlagzeug stehenbereit, und es sind noch einigePlätze frei“. Zurzeit probe die

Deutschrockband Helden ohneHeimat regelmäßig dort, aberauch einige Hip Hop- und Beat-box-Projekte entstehen im Juz-Keller, dessen Akustik für dieseZwecke besser geeignet sei, soPerrault.Auch die Musiker der Band Cashno Credit haben im Juz Probe-raum ihre ersten Sessions gehal-ten. Inzwischen haben sie ihrerstes Album „In bucks we trust“veröffentlicht. Dabei haben sieauch bei Recording Tipps undRatschläge von befreundetenMusikern aus der Stadt bekom-men. „Sich gegenseitig zu helfenist doch selbstverständlich. BeiKonzerten oder durch gemeinsa-me Proberäume lernt manschnell andere Musiker kennen.

Zweibrückens Musikszene ist bunt und vielfältigOb Punk, Covers, Metal oder elektronische Musik. Bei Zweibrücker Konzertengibt es immer einiges auf die Ohren – dabei stammen die Stücke und die Musi-ker oft direkt aus der Rosenstadt. Die Musikerszene ist ein eingespieltes Team,trotz der Vielfältigkeit der Klänge.

„Es gibt im Juz immerdie Möglichkeit beieiner offenen Bühne

aufzutreten.“Nicolas Perrault

David Betz (vorne), mit seiner Band Riggehoor. Sie haben die Stadt um eine ganz eigene neue Musikrichtung bereichert – „Worschdrock“. Foto: Band

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KULTUR & FREIZEIT 41

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Wenn jemand aus der Band aus-fällt, springe ich gerne ein. Ge-plante Konzerte müssen bei unseigentlich nie ausfallen, mankennt immer jemanden, der ein-springt“, erklärt auch NicolasPerrault. Aber der musikalischeAustausch bei Sessions, Kon-zertbesuchen und Gesprächenkönne den Horizont der eigenenBand erweitern und die eigeneMusik vorantreiben, ergänzt Da-vid Betz. Nicht zuletzt deshalbwünscht er sich mehr gemeinsa-me Auftritte von regionalenBands, und schlägt zum Beispieleinen Best-of-Abend auf einerStadtfestbühne vor, bei dem dieZweibrücker Szene sich imWechsel präsentieren könnte.

Stadtfestbühnen

Fabian Ehrmantraut, Gitarristund Sänger der Gruppe Fürbaß,steht seit Jahren regelmäßig aufden Stadtfestbühnen und weißdiese Auftritte zu schätzen.„Beim Stadtfest kommen immersehr viele Leute, und man ist mit-ten im Geschehen. Direkt nachdem Gig kann man ein paar Me-ter weiter selbst die nächsteBand hören“, schätzt er als Mu-siker die Veranstaltung. Dabei sind die Bands aus der Ro-senstadt aber auch über dieGrenzen der Stadt hinaus erfolg-reich. So auch die PopgruppeFürbaß. Sie konnte schon bei vie-len Musikwettbewerben und Auf-tritten außerhalb punkten undFans gewinnen. Während auch Nicolas Perraultmit seiner ExperimentalbandWille zur Macht gute Erfahrun-gen mit Konzerten in ganzDeutschland gemacht hat, dieSka-Formation SEK schon viele

Konzerte im In- und Ausland ge-spielt hat, und die AC/DC-Cover-band Sin/City seit Jahrzehntenals beste und authentischsteHardrock-Coverband im gesam-ten Süd-West-Deutschen Raumgefeiert wird, hat die Nach-wuchsband Helden ohne Heimatden Spieß vor Kurzem umge-dreht. Bei einem Bandcontest in Trierlernten die Musiker andereKünstler kennen, und luden siezu einem gemeinsamen Konzertnach Zweibrücken ein. Durchdiesen Austausch wächst die

Szene weiter, und die Konzertewerden vielfältiger. Doch dieZweibrücker Musiker rockennicht nur live: CD-Release-Kon-zerte sind fester Bestandteil desZweibrücker Veranstaltungska-lenders geworden, denn immermehr Bands veröffentlichen ihreTracks auch auf CD.

Hard-Rocker von Blackbird

Die Hard-Rocker von Blackbirdhaben von ihrem Album „Of he-roes and enemies“ inzwischenknapp 1000 Exemplare verkauft,

und die Doom-Metalband Rageof Samedi, die ihre Songs in denUSA hat abmischen lassen, tour-te mit ihrer Platte „Sign“ im frü-hen Sommer sogar durch Groß-britannien, wo sie auch auf deminternationalen Musikmarkt mitihrer Musik mithalten konnte.„Natürlich ist solch eine Tourstressig, auch im Vorfeld undwas die Organisation betrifft.Doch es hat sich gelohnt und wirkonnten dadurch wieder vieletolle Kontakte knüpfen“, ziehtRage of Samedi-Gitarrist Sam D.Durango Bilanz. jls

Die Band Fürbaß, hier bei einem Auftritt im Zweibrücker Rosengarten, konnte schon bei vielen Musikwettbewer-ben und Auftritten außerhalb der Stadt punkten. Foto: leh/pma

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Page 42: Stadtmagazin pm 2015

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42 WOHNEN & LEBEN

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„Durch die Umstellung auf Ganz-tagsschulen und die vielen Neu-en Medien verändert sich der All-tag von Kindern und Jugendli-chen im Moment fast grundle-gend“, beobachtet Nicole Buch-holz, Jugendpflegerin der Stadt

Zweibrücken, seit einiger Zeitgroße Veränderungen. „Auch dieJugendarbeit muss deshalb neuorganisiert werden und sich demgesellschaftlichen Wandel an-passen“, nennt sie ihr aktuellesZiel.

Weil die jungen Zweibrücker im-mer weniger Freizeit und somitauch weniger „gesunde Lange-weile“ haben, die für die Förde-rung der Kreativität wichtig fürdie Entwicklung von Jugendli-chen sei, lege die Stadt seit eini-gen Jahren verstärkt einen Fokusauf die Jugendarbeit in denSchulferien – etwa in Form vonFreizeiten oder Themenwochen,erklärt Buchholz.

Selbst-Entdeckendes-Lernen

„Eine Ferienfreizeit ist mehr alsnur Animation oder Betreuung.Mir ist bei unseren Angebotenimmer wichtig, dass die Kinderauch in der schulfreien Zeit eineStruktur in ihrem Tagesablaufhaben, und durch Selbst-Entde-ckendes-Lernen neue Einblickebekommen, die ihr Interesse we-cken, und dazu führen, dass sieihre Talente selbst fördern kön-nen“, fasst die Jugendpflegerinzusammen. So konnten zuletztin den Osterferien rund 30 Kin-der ihr handwerkliches Geschickbeim Bau einer „Bauspielstadt“auf dem kleinen Exerzierplatzunter Beweis stellen, und haben

im Laufe von rund einer Wocheeine eigene Demokratie gelebt.Die Freizeit wurde als politischesBildungsprojekt anerkannt, undhat sogar das Interesse andereKommunen geweckt, die jetztähnliche Freizeiten anbieten wol-len.Dabei werden die teilnehmen-den Kinder stets von ausgebilde-ten Jugendleitern beaufsichtigt,betreut und gefördert. „Aus demaktuellen Kinder- und Jugendbe-richt Rheinland-Pfalz geht her-vor, dass wir aktuell mit rund 80ehrenamtlichen Betreuern, diedie im Zuge einer Fortbildungauch die Jugendleiterkarte er-halten haben, Platz 3 belegen,was die Anzahl Freiwilliger be-trifft. Für eine Stadt wie Zweibrü-cken ist das, wenn man die Ge-samteinwohnerzahl bedenkt, ei-ne erstaunliche Zahl“, freut sichNicole Buchholz über das Enga-gement von jungen Zweibrü-ckern. „Ich bin seit ungefährzehn Jahren in der Jugendarbeitin Zweibrücken tätig, erst als Lei-terin des Jugendzentrums, undjetzt als Jugendpflegerin, undkann immer wieder beobachten,dass viele, die als Kinder zum

Neue Herausforderungen in der JugendarbeitZeiten ändern sich, so auch der Alltag der Kinder. Längere Schultage, weniger Freizeit und NeueMedien nehmen gerade Einfluss auf das Leben der Kinder. Das betrifft natürlich auch die Arbeitderjenigen, die Jugendarbeit leisten. Sie müssen sich neu organisieren.

Jugendpflegerin Nicole Buchholz engagiert sich schon seit vielen Jahrenmit sehr viel Herzblut für die Kinder unserer Stadt. Foto: wille/pma

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WOHNEN & LEBEN 43

Beispiel die Angebote vom Ju-gendzentrum wahrgenommenhaben, gerne als Betreuer zu-rückkommen“, freut sich Buch-holz über die langfristige Wir-kung.Als Helfer können Jugendlicheab 14 Jahren bei Veranstaltungenmit dabei sein, die Jugendleiter-karte kann ab 16 Jahren angefor-dert werden. Eine entsprechen-de Schulung zu besuchen ist Vo-raussetzung zum Erhalt. „Nie-mand wird bei uns ins kalte Was-ser geworfen, aber die Aufgabenerfordern Bereitschaft und för-dern die Ausbildung von Schlüs-selqualifikationen und Softs-kills“, betont Nicole Buchholz.Unter den aktuellen Inhabernvon Jugendleiterkarten ist auchder Zweibrücker Vincent Mö-chel, der zusammen mit NicoleBuchholz die Fortbildungen lei-tet. „Ich habe die Karte vor etwadreieinhalb Jahren erhalten undwar sehr stolz darauf. Es fühltsich gut an, dieses Papier offi-ziell in den Händen zu halten“,erinnert sich Möchel. Er selbsthat die Karte, seitdem er 21 ist,und freut sich, dass jährlich neueInteressenten nachkommen.„Durch diese Arbeit kann manviele Kontakte knüpfen und lerntneue Leute kennen“, ergänzt er.

Da die ehrenamtlichen Betreuermeist im Alter zwischen 16 Jah-ren und Anfang 20 seien, habensie auch einen guten Zugang zuden Kindern. Dies beobachtetenin den letzten Jahren sowohl dieBetreuer selbst, als auch NicoleBuchholz. „Die Betreuer habeneine Art Vorbildfunktion für dieJüngeren. Auch Vertrauen wirdschnell hergestellt, und aus demAustausch entstehen viele Ideenfür weitere Projekte. So bleibtunser Angebot immer nah anden Interessen und der Lebens-welt der Kinder“, erklärt die Ju-gendpflegerin.

Umbau des Skateparks

Doch Jugendarbeit kann auch imAlltag entstehen. So nennt Ni-cole Buchholz als aktuelles Bei-spiel ein Projekt einer Zweibrü-cker Skatergruppe, die sich ei-nen Umbau des Skateparks ge-wünscht hat. „Durch die eigen-ständige Organisation einesSkatecontests, der voraussicht-lich im September stattfindensoll, hat es eine Gruppe Jugend-licher geschafft, Geld vom LandRheinland-Pfalz für die Renovie-rung des Platzes zur Verfügunggestellt zu bekommen. So wirdaus einem Alltagsproblem eine

politische Forderung“, erklärtBuchholz. Zudem stehe derPlatz nach der Renovierung je-dem öffentlich zur Verfügung,das Engagement der jungenZweibrücker präge so also auchnachhaltig das Stadtbild.„Zudem bieten wir auch regel-mäßig öffentliche Veranstaltun-gen an, an denen jeder teilneh-men kann. Zu den Höhepunktendes Jahres zählt sicher dasSpielfest im Freibad, das in die-sem Sommer am 28. Juni statt-fand. Das Schlagwort „Inklusi-on“, das zurzeit in aller Mundeist, ist für Nicole Buchholz undihr Team übrigens keine Heraus-forderung. „Bei uns gab es schon

immer eine bunte Mischung. Esist seit jeher ganz normal, dassbei unseren VeranstaltungenKinder aus verschiedenen Natio-nalitäten dabei sind, und auchTeilnehmer mit körperlichen Be-einträchtigungen werden genau-so gefördert, wie alle anderenauch“, so Buchholz. jls

Kontakt:Wer Interesse an einer eh-renamtlichen Tätigkeit oderan der Jugendleiterkarte hat,kann sich bei Nicole Buch-holz unter Telefon (0 63 32)87 15 60 informieren.

Jüngstes Ferienprojekt: Bau einer „Bauspielstadt“ auf dem Exe. Foto: pm

Page 44: Stadtmagazin pm 2015

44 WOHNEN & LEBEN

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Auch mit dem zweiten, großenProjekt, das Zweibrücken plant,wird bereits in Kürze gestartet:der „Sozialen Stadt“. „SozialeStadt – Investitionen im Quar-tier“ ist ein Städtebauförderpro-gramm von Bund und Ländern.Städte, die darin aufgenommenwerden, sollen durch Investitio-nen in das Wohnumfeld, in Be-zug auf die Ausstattung ihrer Inf-rastruktur und in der Wohnquali-tät ganzheitlich gefördert wer-den. Unterstützung erfahren da-bei städtebaulich, wirtschaftlichund sozial benachteiligte undstrukturschwache Stadt- undOrtsteile.Das Förderprogramm ist fürStadtteile gedacht, in denen be-sonderer Entwicklungsbedarfvorhanden ist. Laut Bewerbungist dies im Fördergebiet „entlangdes Hornbaches/Breitwiesen“

der Fall: Das Wohnumfeld seizum Teil „ungenügend gestal-tet“, zudem befänden sich dieStraßen in einem „desolaten, sa-nierungsbedürftigen Zustand“.Es wird zudem auf eine erhöhteKriminalität, „mangelnde Auf-enthaltsqualität“, ein negativesStandort-Image,„wegbrechendelokale Wirt-schafts- undVersorgungs-strukturen“ so-wie auf hoheLärm- und Ver-kehrsbelastun-gen verwiesen.Auch gebe es einen erhöhten Be-darf an Kita-Plätzen. Zwei Planungsbüros haben imEiltempo für zwei städtische Zo-nen Fördergebiete entwickelt.Für „Entlang des Hornbachs/

Breitwiesen“ hatte der Stadtratbereits für 2014 den Antrag ge-stellt, der zweite für die Zone „Ander Steinhauser Straße“ sollnoch folgen. Zum potenziellenFördergebiet gehört auch die Ca-nada-Siedlung. Auch hier siehtdie Stadt Förderbedarf, auch

hier sollen et-wa die sozialeInfrastruktur,das Wohnum-feld und dasStandort-Image verbes-sert werden.Eine vorgese-hene Maßnah-

me ist etwa die Sanierung undErweiterung des Nardini-Hau-ses. In dessen Umfeld sollen zu-dem attraktivere Freiflächen ge-schaffen werden. Das Innenmi-nisterium hat dafür 400 000 Eu-

ro Förderung bewilligt, so dassdie Finanzierung der erstenMaßnahmen gleich nach Auf-nahme in das Programm gesi-chert ist. Stadtsprecher Heinz Braun er-klärt: „Das vorgeschlageneQuartier passt gut in die Pro-grammphilosophie, die vor al-lem auf die Verbesserung der Le-benssituation der Menschen imGebiet ausgerichtet ist und dieMenschen zum Mitmachen ein-lädt. Dabei will die Stadtverwal-tung die Bürger eng in die Ent-wicklung ihrer Gebiete einbezie-hen und sie an Planung und Um-setzung beteiligen“, betontBraun. Erste Gespräche dazusoll es mit den Bürgern im Rah-men des Bubenhauser Dorffes-tes geben. Die „Soziale Stadt“verfolgt einen ganzheitlichenAnsatz und will allgemein die so-ziale Infrastruktur verbessern.Dabei sieht der Maßnahmenka-talog konkret folgende Arbeitenvor: Umgestaltung des Kreuzungs-bereiches Bitscher Straße/Schäferstraße/Schwalbenstra-ße; Ausbau des QuartiertreffsBreitwiesen; Schulhofumgestal-tung an der Breitwiesenschule;Verbesserung des Wohnumfel-des im Bereich Tilsit-, Schwal-ben-, Webenheim- und Wolfs-lochstraße; Sanierung der KitaSonnenschein; Umgestaltungder Friedrich-Ebert-/Hohlstra-ße; Schaffung eines Stadtteil-treffs in der ehemalige Gaststät-te „Alt Bubenhausen“; Sanie-rung und Neubau des Jugend-treffs beim TSC Zweibrücken; Er-richtung eines Trendsportparksauf dem Gluckplatz. Zudem sollein Quartiersmanagement ein-gerichtet werden. Ziel: Die Ver-besserung des Standort-Imagesund die Projekt-Begleitung. cvw

Neues Projekt will die Wohnqualität verbessern „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ heißt ein weiteres großes Projekt, mitdem die Stadtspitze Zweibrücken zukunftsfähig und die Lebensqualität der Men-schen langfristig verbessern möchte. Das Förderprogramm ist für Stadtteile ge-dacht, in denen besonderer Entwicklungsbedarf vorhanden ist.

„Die Stadtverwaltungwill die Bürger engin die Entwicklung

ihrer Gebieteeinbeziehen.“

Heinz Braun,Stadtsprecher

Acht Millionen Euro sollen in die Umgestaltung der Zone entlang des Hornbachs/Breitwiesen fließen. Foto: pma

Page 45: Stadtmagazin pm 2015

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WOHNEN & LEBEN 45

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Es gibt in Zweibrücken neunstädtische Kindergärten undKindertagesstätten und 12 kirch-liche (ev. und prot.), eine katho-lische Kindertagesstätte (Stadt-mitte: Heilig Kreuz), einen Son-derkindergarten (Haus Sonne)und den Städtischen Kinderhort„Max und Moritz“ in der Maxstra-ße. Insgesamt verfügen die städ-tischen Einrichtungen und dieEinrichtungen der freien Trägerzusammen über 958 Plätze für3-6-Jährige und 338 für U3-Kin-der. Die Eltern können zwischen ver-schiedenen Betreuungszeitenwählen: Halbtags, ganztags, mitMittagessen oder ohne und an-deres mehr. Die Betreuung be-ginnt in den meisten Kitas ab 7Uhr und endet spätestens um 17Uhr, so dass sich arbeitende El-tern mit Kindern gut einrichtenkönnen. Bei der „zurzeit sehrstarken Auslastung“ (Mitteilungder Stadt Zweibrücken) ist eine

frühe Anmeldung sinnvoll. DenAlltag begleitend gibt es natür-lich jede Menge schöne öffentli-che, reich ausgerüstete Spiel-plätze in der Stadt.Kindergärten sind schon langekein bloßer Aufbewahrungsortfür Kinder mehr. Heute sind Kin-dergärten eine Bildungseinrich-tung. „Das Kind soll in Kinder-

gärten gemäß seinen Anlagenund Entwicklungsstufen ganz-heitlich individuell gefördertwerden“, heißt es in den Richtli-nien. „Dabei stehen die Ressour-cen und nicht die Defizite deseinzelnen Kindes im Vorder-grund“. An die Kindergärten anschlie-ßend finden sich in Zweibrücken

natürlich Grundschulen, Real-schulen und Gymnasien vor Ort.Vorhanden sind ebenfalls eineBerufsbildende Schule, die bishin zum Abitur führen kann, eineVolkshochschule und die Hoch-schule auf dem Kreuzberg. Ei-nem guten Start ins Leben fürunsere Kinder sollte also nichtsim Wege stehen. fro

Die Kleinen sind gut aufgehobenDas Angebot an Kindergärten in Zweibrücken ist sehr gut, die Plätze für unterDreijährige werden immer mehr. Dabei können die Eltern zwischen verschiede-nen Betreuungszeiten wählen.

Der Kindergarten Weizenkorn Niederauerbach bei einem Auftritt in der Zwinglikirche. Foto: leh

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Page 46: Stadtmagazin pm 2015

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In der Vergangenheit war es oftso, dass ein Patient mit Bauch-schmerzen auf dem Weg zurrichtigen Diagnose und Behand-lung mehrere Stationen durch-laufen musste. Der Grund: HinterBauchschmerzen verbergensich häufige, aber auch selteneKrankheiten, die mal internis-tisch, mal chirurgisch behandeltwerden müssen. Um diesemProblem entgegenzuwirken, gibtes im Evangelischen Kranken-haus seit 2015 das „Bauchzen-trum“, bei dem Ärzte der Gast-roenterologie und der Chirurgiezusammenarbeiten und gemein-sam entscheiden, wie und wo be-handelt werden muss. Die engeKooperation mit dem Universi-tätsklinikum in Homburg stellthierbei sicher, dass auch kompli-zierte Krankheiten frühzeitig er-kannt und optimal behandeltwerden.

Seltene Krankheiten

Natürlich werden Patienten mithäufigen Erkrankungen wie einerEntzündung des Blinddarmsnach wie vor im EvangelischenKrankenhaus behandelt. Was ist

also der Unterschied zu vorher?„Neu ist nun, dass Sie als Patientnicht nur Expertise für die häufi-gen, sondern auch für die selte-nen Krankheiten wohnortnahvorfinden. Viele Magen- undDarmkrankheiten äußern sichdurch Bauchschmerzen, so dassder Patient oder sein Hausarztnicht immer direkt entscheidenkönnen, ob der Internist oder derChirurg der richtige Ansprech-partner ist. Das ist die Idee desBauchzentrums: Wir vereinensowohl die chirurgische Seite alsauch die internistische Seite.Man kann deswegen nicht alleKrankheiten, die es gibt, in Zwei-brücken behandeln, aber wir di-agnostizieren sie und entschei-den, wie sie zu behandeln sind. Das Ziel des „Bauchzentrums“ist es, möglichst rasch zu erken-nen: Welche Behandlung benö-tigt der Patient, kann er in Zwei-brücken behandelt werden oderbenötigt er eine Behandlung inder Uniklinik? Also: So viel Ex-pertise vor Ort versammeln,dass sofort entschieden werdenkann, welche Therapie notwen-dig ist, um die Baucherkrankungzu behandeln“, erklärt Prof. Dr.

Frank Lammert und ergänzt:„Das ist ein Konzept, das von denFachgesellschaften empfohlenwird. Bis zur Einrichtung des„Bauchzentrums“ konnte esaber als Einheit in der Regionnoch nicht realisiert werden. DerVorteil ist, dass die Wege imEvangelischen Krankenhauskurz sind, so dass sich die Spe-zialisten den Patienten direkt an-schauen können.“

Fächerübergreifendes Team

Bei den Spezialisten handelt essich um ein fächerübergreifen-des Team unter Leitung von Dr.Vincent Zimmer, das gerade beiden schwierigen Fällen regelmä-

ßig zusammenkommt, um inFallkonferenzen mit dem chirur-gischen Partner alle Behand-lungsmöglichkeiten zu bespre-chen. Dadurch werden Einzel-entscheidungen verhindert undzusätzliche Meinungen einge-holt, und der Patient bekommtnicht nur schnellstmöglich dieBehandlung, die er benötigt,sondern er erhält diese auchvom richtigen Spezialisten in derRegion. nlg

Bei Interesse und weiterenRückfragen steht das Koordina-tionsbüro des „Bauchzen-trums“ Interessierten gerne zurVerfügung, Telefon (0 63 32)42 - 21 00.

Evangelisches Krankenhauspunktet mit neuem BauchzentrumSeit wenigen Monaten gibt es am Evangelischen Krankenhaus das neu eingerichtete „Bauchzen-trum“. Dieses kümmert sich um Patienten mit Bauchschmerzen und allen dahinter steckendenKrankheitsbildern, die von einem erfahrenen Team analysiert werden, ohne von Arzt zu Arztweiter geschickt zu werden.

Prof. Dr. Frank Lammert ist Gastroenterologe und spezialisiert aufErkrankungen im Bauchraum.

Auf einen BlickIhre „Bauchärzte“ am Evangelischen Krankenhaus behandelnunter anderem folgende Krankheiten:

� Krankheiten von Speiseröhre und Magen� Krankheiten von Dünn-, Dick- und Enddarm� Leberkrankheiten� Krankheiten der Gallenblase und der Gallenwege� Krankheiten der Bauchspeicheldrüse

Das Bauchzentrum des Evangelischen Krankenhauses Zweibrückenbündelt Expertise im Bereich Bauchmedizin: Chefarzt Prof. Dr. FrankLammert (links) und Ärztlicher Leiter Dr. Vincent Zimmer. Fotos: PR

Page 47: Stadtmagazin pm 2015

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Ihre Gesundheit in besten Händen

Ärztlicher Leiter Dr. Vincent Zimmer und Krankenschwester Martina Huppertaus Ihrem Team der Gastroenterologie im Evangelischen Krankenhaus Zweibrücken

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Page 48: Stadtmagazin pm 2015

48 KULTUR & FREIZEIT

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Francesco Daniele hat, wie derName schon vermuten lässt, ita-lienische Wurzeln, wurde aber1997 in Zweibrücken geboren. Erbesuchte hier die Grundschule,anschließend weiterführend dieBBS, Bereich Wirtschaft, Real-schulabschluss. Jetzt befindet ersich in der Ausbildung zum In-dustriemechaniker. Zur TSG inMittelbach stieß er durch seinenVater Pino, der dort Boule spielt.„Ich ging ein paar Mal mit unddachte, das wäre auch etwas fürmich. Vorher war ich ein rechtguter Fußballer, Verletzungenwarfen mich aber immer wiederzurück“. 2009 wurde er TSGler.

Frühe Erfolge als Bouler

Walter Müller ist Boule-Trainerbei der TSG. Er erkannte schnelldas große Talent und förderte ihnnach Kräften. Schon 2011 wurdeer bei der Jugend Ligameister inder Bezirksklasse und auchFünfter der deutschen Meister-schaft. „Mein Ehrgeiz war ent-brannt, ich wollte jetzt weiter-kommen“, sagt er. Erfolge auf Er-folge stellten sich ein. Ein Jahrspäter war er Landesmeister undwurde Dritter bei der deutschenJugendmeisterschaft. 2013 hol-te ihn die Bundesliga-Mann-schaft BC Saarwellingen in ihrTeam. Wieder qualifizierte ersich für die Teilnahme an derdeutschen Meisterschaft und ge-wann viele Preise. Im vorigen Jahr spielte er zweiteBundesliga beim FV 07 Diefflen.Er errang vordere Plätze imSaarland bei den Landesmeis-terschaften, wurde Landesmeis-ter Rheinland-Pfalz und in Berlindeutscher Jugendmeister. „Hö-hepunkt in diesem Jahr war der

Gewinn der deutschen Meister-schaft in der U23. Dafür werdeich von der Stadt ZweibrückenEnde des Jahres geehrt“, freut ersich. Er fühle sich bei den Bou-lern im Saarland gut aufgeho-ben, es sei wohl der stärksteBouleverband in Deutschland.„Mein Leben ist ganz auf Bouleausgerichtet. Ich trainiere prak-tisch jeden Tag, halte mein Ge-

wicht und lebe überhaupt sehrdiszipliniert.“

Angeln als Ausgleich

Angeln – mit Angelschein natür-lich – ist sein Ausgleichssport. „Ich animiere gerade meineFreunde, den Angelschein zu er-werben. Wir sind nämlich ziem-lich dicke Freunde, wie man so

sagt“. Sein nächstes Ziel? „Teil-nahme an der Europameister-schaft, aber da muss ich nochhärter trainieren“. Doch dass dasklappt, ist er ganz sicher. Ehrgeiztreibt ihn voran. Mitglied bei der TSG ist er natür-lich geblieben, hier nahm seinSportlerleben seinen Anfang,das vergisst er nicht. DiesemVerein bleibt er treu. fro

„Mein Leben ist ganz und garauf Boule ausgerichtet“ Francesco Daniele ist Zweibrücker und gehört zweifelsohne zu den erfolgreichsten Nach-wuchsboulern in Deutschland. Mittlerweile spielt er in der zweiten Bundesliga beim FV07 Diefflen. Er errang vordere Plätze im Saarland bei den Landesmeisterschaften, wurdeLandesmeister Rheinland-Pfalz und ist amtierender deutscher Jugendmeister in derU23. Dafür wird er Ende des Jahres von der Stadt Zweibrücken geehrt.

Francesco Daniele beim Training auf einer Bahn der TSG Mittelbach. Foto: leh

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KULTUR & FREIZEIT 49

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Die VT Zweibrücken veranstaltetvom 17. bis 21. August eine Feri-ensportwoche für Jungen undMädchen von acht bis zwölf Jah-ren. In den fünf Tagen – am Mon-tag von neun bis 16.30 Uhr, an al-len anderen Tagen bereits ab8.30 Uhr – können die Kinderganz verschiedene Sportartenausprobieren. Montags geht es in der Turnhalleder VTZ mit Turnen und Tisch-tennis los, am Dienstag stehendann Leichtathletik (Westpfalz-stadion) und Tanzen auf demProgramm. Fechten und Basket-ball (Westpfalzhalle) runden denMittwoch ab, am Donnerstagkönnen die Kids zunächst Hand-ball trainieren und am Nachmit-tag beim Karate lernen, wie maneinen Angriff abwehrt und selbstangreift. Mit einem Grillfest ab 14Uhr, zu dem auch alle Eltern ein-

geladen sind, geht die Ferien-sportwoche am Freitag zu Ende,schreibt der Verein. Erfahrene Sportlehrer undÜbungsleiter betreuen die Kin-der und geben wertvolle Tipps.Mitzubringen sind Sportsachenund Turnschuhe wie beim Sport-unterricht in der Schule auch,außerdem sollte ein Regen-schutz eingepackt werden.

T-Shirt mit Namen

Zudem bekommt jeder Teilneh-mer ein T-Shirt mit seinem Na-men. Für Mitglieder der VTZ unddes Knax-Clubs der SparkasseSüdwestpfalz kostet die Woche50 Euro, alle anderen zahlen 60Euro. Im Preis enthalten ist ein T-Shirt mit dem Namen sowie dastägliche Mittagessen an derFesthalle. Getränke und Obst

stehen den ganzen Tag zur Ver-fügung. Die Anmeldung erfolgtper Barzahlung im Fitness-Stu-dio Trimini der VTZ. Anmelde-schluss ist Samstag, 11. Juli. Am Donnerstag, 23. Juli, treffensich die Eltern der angemeldetenKinder um 20 Uhr im Pfälzer Hof,Oselbachstraße 92. Übungslei-ter, Trainer und Vorstandsmit-glieder geben wichtige Hinweisezur Feriensportwoche. Dazu ge-

hört auch die Bekanntgabe derSpielregeln, an die sich die Ras-selbande halten muss. maw

Sport und Ferienspaß im Sommer bei der VTZTanzen, Fechten und Basketball, Turnen, Karate, Handball, Tischtennis und Leichtathletik stehenauf dem Programm der Feriensportwoche der Vereinigten Turnerschaft Zweibrücken (VTZ) vom17. bis 21. August. Eine Anmeldung ist noch bis 11. Juli möglich.

Kontakt:Anmeldeformulare zum Ausdrucken gibt es auch auf der Homepage der VT Zweibrücken unterwww.vtz-zw.de

Auch Tanzen steht auf dem Programm. Foto: Marco Wille/pma

Page 50: Stadtmagazin pm 2015

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Große Resonanz fand im Früh-jahr eine Veranstaltung des Bei-rats für Migration und Integrati-on Zweibrücken, bei der auch ei-ne neue Initiative vorgestelltwurde: der Aufbau eines Netz-werks von Patenschaften inZweibrücken, mit dem Ziel je-dem Flüchtling, der dies brauchtund wünscht, einen Paten zurSeite zu stellen. Im voll besetzen Ratssaal warenalle gekommen, die in Zweibrü-cken die sprachliche und gesell-schaftliche Integration der aus-ländischen Bevölkerung fördern,Leiter der öffentlichen Ämter, derVolkshochschule, Träger der ver-schiedenen Projekte wie derkirchlichen und gesellschaftli-chen Initiativen. Mit der gewalti-gen Aufgabe der stetig wachsen-den Zahl der Flüchtlinge auch inZweibrücken, wird von Seitender städtischen Verwaltung be-reits engagiert begegnet. Nachder Vorstellung des im Novem-ber neugewählten Beirats undseiner Projekte, entwickelte sichein lebhafter Informations- undErfahrungsaustausch mit vielenpositiven Vorschlägen, bei demauch eigene Aktivitäten und be-reits bestehende Patenschaftenvorgestellt wurden. Die große Hilfsbereitschaft derMenschen zeigte sich, indem be-reits am Abend der Veranstal-tung mehrere Teilnehmer sich indie ausgelegte Liste eingetragenhaben, wodurch der Grundsteinfür das Patenschaftsnetz gelegtwurde. Für ein solches Engage-ment gebe es vielfältige Ansätze– sei es die Hilfe bei Hausaufga-ben für die Kinder, Begleitungbei Ämtergängen oder Hilfe zumDeutschlernen im Alltag, beimEinkaufen oder beim gemeinsa-men Kochen. Auch die Betriebesollen sich natürlich angespro-

chen fühlen, bei der Integrationmitzuhelfen. Ein besondererStellenwert soll auch das Projektim Projekt „Frauen helfen Frau-en“ einnehmen. Die Koordination des Projektshatte Ruth Reimertshofer über-nommen, stellvertretende Vor-sitzende des Beirats. „Eine ge-glückte Integ-ration der Men-schen, die vorTerror in ihrenHeimatländernfliehen müs-sen, könne da-zu beitragen, Konfliktherde beiuns zu entschärfen beziehungs-weise erst gar nicht aufflammenzu lassen“, erklärte sie. Kaum war das Projekt der Paten-schaften für Flüchtlinge geborenund in der Öffentlichkeit be-kannt, standen die Telefone nichtmehr still. Viele Zweibrückermeldeten sich, um konkret beider Integration mitzuhelfen. In

Zusammenarbeit mit den zu-ständigen Ämtern der Stadt, diesich um die Grundversorgungund die ersten Anliegen küm-mern, kann jedem, der dieswünscht und braucht, ein Zwei-brücker Bürger zur Seite gestelltwerden, der ihm auf verschiede-nen Ebenen helfen kann. Ganz

im Vordergrundsteht dabei diesprachliche Hil-fe zur besserenIntegration, seies bei der Haus-aufgabenbe-

treuung für Kinder oder für Er-wachsene, die auch sehr indivi-duell gestaltet werden kann. DerBeirat führt außerdem einen ei-genen Sprachkurs im Mehrgene-rationenhaus durch. Weiterhinbietet die Stadtmission Deutsch-kurse an. Doch nicht jeder ist inder Lage dem Niveau der Grup-penkurse zu folgen, was durchindividuelle Sprachförderung

oder durch Erst-Alphabetisie-rung ausgeglichen werden kann.Auch in den Lern- und Spielstu-ben des Jugendamtes unterstüt-zen Paten individuell Kinder, dieeiner zusätzlichen Förderungbedürfen. Paten stehen auch zurSeite bei der konkreten Hilfe inder Alltagsbewältigung, sei esbeim Einkauf oder bei Behörden-gängen. Kleiderspenden sindebenfalls willkommen, beson-ders wenn Kleinkinder in der Fa-milie sind. „Mittlerweile können wir sagen,dass wir genug Paten für Flücht-linge gefunden haben“, betontRuth Reimertshofer. „Was jetztgebraucht werden könnte, sindSpenden von Kleidern, Kinder-sachen, etc“, teilt die Projekt-Ko-ordinatorin mit. Ansprechpartnerin ist hier diePatin Maria Süsser, Telefon(0176) 91 11 82 66. Laut Süsserwerden derzeit vor allem Baby-sachen benötigt. red

Patenmodell für Flüchtlinge ist ein voller ErfolgViele Zweibrücker Bürger stehen zurzeit Flüchtlingen als Pate zur Seite – eine Initiativedes Beirats für Migration und Integration Zweibrücken. Mögliche Hilfen reichen von derHausaufgabenbetreuung über Behördengänge bis hin zum gemeinsamen Kochen. Wasjetzt gebraucht wird, sind vor allem Kleider und Kindersachen.

„Was wir zurzeit vor allem benötigen, sind Babysachen.“

Maria Süsser, Patin

Kurt Pirmann mit dem aktuellen Beirat für Migration und Integration: Vordere Reihe (von links): Lattif Zakher,Nessim Henein, Aynur Yusifova, Pervin Taze, Ruth Reimertshofer. Hintere Reihe: Kurt Liebmann, Tatjana Zaitseva,OB Pirmann, Olga Kett, Maria Costa in Romano. Foto: pma/nob

50 WOHNEN & LEBEN

Page 51: Stadtmagazin pm 2015

Öffnungszeiten:

Di.–So. 17.00 Uhr–22.00 Uhr

Mi.–Fr. 11.30 Uhr–14.00 Uhr

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„Wir leben die 50er, auch privat“,verrät Inhaberin Kristin Hart-mann. Das erklärt die absoluteAuthentizität. Eine Welle, diedurchaus auch die junge Genera-tion erfasst und bei den monatli-chen Live-Events Rock’n’Roll-Fieber ausbrechen lässt. „Vielekommen aber auch wegen unse-rer sensationellen Burger, diesind das Herzstück unsererSpeisekarte“, weiß KüchenchefKlaus Wachter. Jeden Tag holt erfrisches Hackfleisch vom Zwei-brücker Schlachthof, bezieht dieBurger-Brötchen beim Bäckerum die Ecke und kreiert einephantastische „Lindy-Hop-à-la-Timeless-Soße“. Damit sindauch die würzig eingelegten

Spareribs ein hauseigenes Pro-dukt. Jeder handgeformte Bur-ger ist ein Unikat! Eine weitereBesonderheit ist der Timeless-Peanut-Burger. Amis finden dieunbekannte Kreation „amazing“.Der Renner sind auch Milksha-kes nach einem Originalrezeptaus den 50er-Jahren. Chocolate-Coconut oder doch lieber Scho-ko-Erdnuss? Zehn angesagteSorten machen die Wahl zur ge-nussvollen Qual. Die Diner-Barbietet Platz für 70 Gäste, danngibt es noch die Theke und dieStraßen-Terrasse. Besonders ge-fragt sind Ambiente, Küche undService für Themen-Geburtsta-ge, aber auch für „ganz normale“Feiern. Einen besonderen Ruf

haben sich Kristin Hartmannund ihr Team mit ihren Hallo-ween-Feiern erworben. Sie be-

reichern das Stadtfest und arbei-ten eng mit anderen Gastrono-men zusammen. cvw

Rock ’n’ Roll lebt!Wer auf den Zeitgeist der 50er Jahre steht und Lust auf gutes Essen hat, der findet in der Timeless Diner-Bar die perfekte Location. Hier sind die Uhren auf die 50er zurück gedreht.Ambiente, Service in Petty Coats und natürlich Rockabilly-Musik sorgen für Atmosphäre.

Kristin Hartmann, Küchenchef Klaus Wachter und Team. Foto: Holger Schaaf

Page 52: Stadtmagazin pm 2015

52 KULTUR & FREIZEIT

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Ein Leben ohne ihren Verein istfür viele Menschen undenkbar.Hier trifft man Gleichgesinnte,mit denen man gemeinsam sei-ner Leidenschaft nachgeht, seies beim Sport, der Musik oderbei einem geliebten Hobby. So haben Vereine in der Gesell-schaft eine herausragende Stel-lung, denn sie verbinden Genera-tionen und Kulturen miteinan-der. Auch in der Erziehung vonKindern und Jugendlichen spie-len sie eine entscheidende Rolle,da Kommunen und Schulen dieFörderung der Kinder nicht allei-ne übernehmen können. Der Pfälzische Merkur weiß umdie große Bedeutung der Verei-ne, auch um das Engagementder vielen ehrenamtlichen Mit-streiter, die sich hier für ihrenVerein und damit die Gesell-schaft einsetzen. Jeden Tag wid-

met er den Vereinen eine ganzeZeitungsseite, auf der sich dieVereine aus Zweibrücken undder Region in vielfältiger Art undWeise präsentieren können.

Vielfältiges Angebot

Freizeitleben lässt sich in vielenVereinen unterschiedlichster In-teressengruppen gestalten, obsportlich, beim Wandern, beimSpielen, im Garten, in Fanclubs,in der Politik, im Sozialverband,musikalisch, in Tierzuchtverei-nen, beim Tanzen, bei „Ehemali-gen“ (Schülern) und noch viel,viel mehr, wie Feuerwehr, Frau-ennotruf, Naturfreunde, Brief-marken oder Film- und Video-freunde. Alle lassen sich hier garnicht nennen. In vielen Sportver-einen können die Mitglieder na-türlich in vielen Disziplinen Wett-

kampfsport betreiben. Mit demLAZ steht für Leichtathletik so-gar ein spezielles Leistungszen-trum zur Verfügung.Die Vereinigte TurnerschaftZweibrücken, die VTZ, steht mitbald 2500 Mitgliedern auf Platzsechs der größten Sportvereineder Pfalz. Hier lassen sich vieleSportarten ausleben, auch zumBeispiel „Sport nach oder mit ei-ner Krebserkrankung“. Im Allge-meinen nimmt die Zahl der Mit-glieder in den Vereinen zurzeiteher ab, wie zu lesen steht. Stei-gende Mitgliedzahlen verzeich-nen jedoch die Senioren. Bei den Chören nehmen Projekt-chöre zu, Gospelchöre ebenfalls,während die klassischen Män-nergesangvereine allmählichüberaltern, es wurde noch keinRezept gefunden, dem Einhalt zugebieten. Fusionen von Chören

sind eine der möglichen Maß-nahmen. Einigen charismati-schen Chorleitern gelingt esglücklicherweise, neue Sänge-rinnen und Sänger zu animieren. Es gibt aber auch immer malwieder Vereinsneugründungen,zum Beispiel 1999 „Stingray e.V.“, ein Tauchverein, eine Ge-meinschaft von Freizeittau-chern. Ihr Vereinsgelände sinddie heimischen Binnengewässer.„Wenn wir nicht gerade unterWasser sind, bietet der Vereindie ideale Basis: Wer bereits imBesitz eines Tauchscheines ist,kann bei unseren Tauchaktivitä-ten und Tauchfahrten mit ande-ren seinem Hobby nachgehen.Tauchneulinge werden von er-fahrenen Tauchern aus- und wei-tergebildet“, so sagen sie.

Ausgefallene Sportarten

Große Vereine stehen in Zwei-brücken neben kleineren, neueneben alten, glücklich sein imKreis von Gleichgesinnten lässtsich in jedem dieser Vereine.Auch eher ausgefallene Sportar-ten können in Zweibrücken aus-gelebt werden. Zum Beispiel Ca-poeira, eine alte brasilianischeKampfkunst oder ein Kampf-tanz, eine Kombination aus Tanz,Kampf, Spiel und Akrobatik. Kur-se werden von der VBZ, Vereinig-te Bewegungsspieler, angebo-ten. Fußballspielen kann manselbstverständlich in vielen Ver-einen. In Zweibrücken lassensich in entsprechenden Vereinenfast alle Wünsche erfüllen.Und sollte jemand tatsächlichkeinen, ihm entsprechendenVerein finden, kann er einfachmit Gleichgesinnten einen neuenVerein gründen, eine AG, einenFreundschaftskreis, eine Selbst-hilfegruppe oder etwas Ähnli-ches. fro/elb

Vereine bereichern das LebenIn Zweibrücken bieten Vereine für jedes Interesse und jedes Alter ein passendes Angebot.Ob Fußball in der Erwachsenenmannschaft, in den Jugendteams oder bei den Bambinis, ge-kickt wird in jedem Alter. Auch Leichtathletikmannschaften und Schwimmkurse decken inZweibrücken jedes Alter ab. Was Turnen und vor allem Gymnastik angeht, bieten die Vereinevom Mutter-Kind-Sport bis zum Seniorenkurs viele Möglichkeiten an, sich fit zu halten.

Der OGV Oberauerbach mit Kindern in seinem Lehrgarten. Foto: leh/pmz

Page 53: Stadtmagazin pm 2015

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Die Stadt Zweibrücken hat jetztdie landesweite EhrenamtskarteRheinland-Pfalz eingeführt. „Mitder Ehrenamtskarte soll das En-gagement von Bürgerinnen undBürgern anerkannt werden, diebeispielsweise in Vereinen, Ver-bänden, Kirchen, Stiftungen, Ini-tiativen, Freiwilligendienstenoder Selbsthilfegruppen undÄhnlichem ehrenamtlich tätigsind“, betont StadtsprecherHeinz Braun. Die Ehrenamtskar-te sei Ausdruck der Wertschät-zung für bürgerschaftlichen Ein-satz und verbindet diese Würdi-gung mit praktischem Nutzen.Mit der Karte können geldwerteVergünstigungen genutzt wer-den, die die beteiligten Kommu-nen und das Land für eine lan-desweite Nutzung bereitstellen. Sie gilt auch für Angebote vonPartnern aus Wirtschaft, Kulturund Sport. An Vorteilen, die überdie Ehrenamtskarte gewährtwerden, können sich Unterneh-

men, Organisationen, Dienst-leister, Einzelhändler, Gastrono-men und Freizeiteinrichtungenbeteiligen. Sie alle können hel-fen, den Einsatz von ehrenamt-lich Engagierten öffentlich zuwürdigen.Die Stadt Zweibrücken und diestädtischen Töchter stellen fürKarteninhaber folgende Ver-günstigungen zur Verfügung:Freier Eintritt in den Rosengar-ten; bei Sonderveranstaltungenmuss lediglich der Aufpreis ge-zahlt werden. Freier Eintritt fürdas Hallen- sowie das Freibadund für die Dauerausstellung desStadtmuseums. Die Stadtbü-cherei kann ein Jahr kostenlosgenutzt werden. Darüber hinaus bieten folgendeGeschäfte in Zweibrücken be-reits Vergünstigungen an: DieApotheke „Doc Morris“ bietet 15Prozent Rabatt auf die Kosmetik-produkte ausgewählter Marken,der Friseursalon „head design“

1,50 Euro Nachlass auf alleDienstleistungen. Die Ehrenamtskarte ist zwei Jah-ren gültig und kann danach er-neut beantragt werden. Manmuss mindestens 16 Jahre altsein und sich durchschnittlichmindestens fünf Stunden proWoche oder 250 Stunden proJahr ehrenamtlich engagierenohne eine pauschale finanzielleEntschädigung zu erhalten. red

Stadt führt Ehrenamtskarte ein Wer anderen hilft, soll auch dafür belohnt werden. Bürger, die sich ehrenamtlichengagieren, können jetzt bei der Stadt eine landesweite Ehrenamtskarte bekom-men, die zahlreiche Vergünstigungen bietet.

Ehrenamtliches Engagement unterstützt Zweibrücken jetzt mit einerEhrenamtskarte, etwa die Arbeit beim Kinderschutzbund. Foto: leh

Weitere Infos:Interessierte Vergünsti-gungsträger aus der freienWirtschaft können sichbeim Hauptamt der Stadtverwaltung unter Telefon (0 63 32) 871-141,melden. Im Internet:wir-tun-was.de

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Neben harten Standortfaktorenwie Arbeitsplätzen, günstigemWohnraum und einer guten Ver-kehrsanbindung punktet dieehemalige Herzogstadt Zweibrü-cken neben ihrer guten Infra-struktur und ihrer hohen Famili-enfreundlichkeit vor allem auchmit ihrer Attraktivität als Kultur-und Einkaufsstadt. Außer denbekannten Höhepunkten wiedem Zweibrücker Stadtfest, dasin jedem Sommer Zweibrückerund ehemalige Rosenstädter so-wie Tausende von Gästen ausdem weiten Umkreis anlockt,werden immer wieder neue, at-traktive Ideen geboren. „Das Schöne an Zweibrücken ist,dass zahlreiche Zweibrückersich dafür engagieren, die Innen-stadt zu beleben, ob das die Wer-begemeinschaft, die Interessen-gemeinschaft Wir-in-Zweibrü-cken, einzelne Unternehmeroder Vereine sind – so entstehenimmer neue, gute Veranstaltun-gen“, freut sich Julia Kohlmeyer,Mitarbeiterin im Stadtmarke-ting. Sie sieht großes Potential,denn „das sind viele, die fürZweibrücken viel bewegen wol-len“. Eine von ihnen ist PetraStricker.

Neue Veranstaltungen

Die Chefin der Mörsbacher Wer-beagentur Formart erhält lautStadtratsbeschluss einen

Dienstleistungsvertrag, um City-management und Stadtmarke-ting weiter zu entwickeln, zu op-timieren und gemeinsam mitden Innenstadtakteuren wieHändlern, Kirchen und Gast-ronomen neue Ideen zu kreieren,zu planen, zu koordinieren, um-zusetzen und kompetent zu be-werben. Zusätzlich zu den Evergreenswie verkaufsoffenen Sonntagen,dem Zweibrücker Stadtfest oderdem Nikolaustag wird der Zwei-brücker Veranstaltungsreigen

bereits jetzt abwechslungsreichergänzt: mit dem 2014 erstmalsangebotenen Lyoner-Fest amSaarländertag, dem 25. August,mit dem „Tag der Vereine“ sowie– als neuer Höhepunkt in diesemJahr – einem besonderen Hallo-weenfest. An dem Konzept fürdas geplante Erntedank-Festrund um regionale Produkte undkulinarische Aktionen in der Ci-ty-Gastronomie kann die neueCity-Managerin noch mit stri-cken. Stand im vergangenenJahr der „Tag der Vereine“ vor-

wiegend im Zeichen der Kultur,beteiligen sich am 11. Juli mehrSportvereine daran. „Wir errich-ten auf dem Herzogplatz und aufdem Hallplatz eine Sportarenamit unterschiedlichen Diszipli-nen zum Mitmachen“, verrät Or-ganisatorin Kohlmeyer.

Tag der Vereine

Gokart fahren mit der Verkehrs-wacht, ein Hockeyfeld des Eis-hockey-Clubs, Badminton spie-len mit dem Skiclub – unter den35 beteiligten Vereinen gibt esneben Teilnehmern im vergange-nen Jahr auch viele neue Mög-lichkeiten zu entdecken. Von 10bis 16 Uhr präsentiert sich dievielfältige Zweibrücker Vereins-welt mit einem bunt gemischtenProgramm auf den beiden Plät-zen sowie in der Fußgängerzone.Wer das Glück der Erde auf demPferderücken erleben möchte,wird von dem Informationsstandder VRG-Südwestpfalz die paarSchritte ins nahe gelegene Land-gestüt geschickt. Dort können Kinder und Jugend-liche Schnupper-Voltigieren. Ne-ben Actionprogrammen präsen-tieren sich auch zahlreiche Ver-eine an Infoständen, an denenman nicht nur aus dem Vereins-leben und über das Angebot er-fährt, sondern sich auch vielfäl-tig kulinarisch verwöhnen lassenkann. cvw

Gute Ideen für ZweibrückenDas Zweibrücker Stadtmarketing entwickelt immer wieder neue Ideen, um Zweibrücken attrak-tiver zu machen und die Innenstadt zu beleben. So gibt es 2014 neben bewährten Veranstaltun-gen auch ein paar neue Events, auf die sich die Zweibrücker jetzt schon freuen dürfen.

Die neu gestaltete Zweibrücker Fußgängerzone. Foto: mw

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„Stark ist die Nachfrage nachSchulplätzen, die zur Hoch-schulreife führen, trotz desRückganges der Schülerzahleninsgesamt“, berichtet Schullei-ter Walter Rimbrecht. Offen-sichtlich hat es sich herumge-sprochen, dass die BBS mit ih-ren Konzepten und ihren Lehr-kräften, die sowohl die Anforde-rungen an den Hochschulendurch ihr Studium als auch imBetrieb durch ihre Ausbildungkennen, gut auf Beruf und Studi-um vorbereitet.

Hervorragend gute Arbeit

Auch die Qualitätsagentur desLandes bescheinigte der BBSZweibrücken bei ihrer zweitenUntersuchung eine hervorra-gend gute Arbeit. Im Juli 2014haben 255 junge Menschen ihrZeugnis der Hochschulreife er-halten. Darunter sind auch 58 inder BOS2 mit der allgemeinenHochschulreife. Die Erfolgsquo-te bei den Absolventen beträgtüber 90 Prozent. Diese hohenZahlen sind in den letzten Jahrenkonstant geblieben trotz des Ge-burtenrückganges. Grundsätzlich sind die Bildungs-gänge der BBS zwar berufsbezo-gen und erfolgen oft in Zusam-menarbeit mit Ausbildungsbe-trieben, sie berechtigen trotz-

dem zum Studium aller Fächerohne Einschränkung.Im kommenden Schuljahr wirddas Angebot um ein Oberstufen-gymnasium ergänzt. Es kannaufgenommen werden, wer eine10. Klasse erfolgreich abge-schlossen hat bzw. die „MittlereReife“ bzw. den „QualifiziertenSekundarabschluss 1“ besitzt.Ein Wechsel nach der 10. Klassean das berufliche Gymnasium istzu empfehlen, um in einer neuenLernumgebung den Weg zum Er-folg zu öffnen. Das berufliche

Gymnasium schließt ebenso wieein allgemeinbildendes Gymna-sium mit der allgemeinen Hoch-schulreife (Abitur) ab, ermöglichalso, wie auch die bisher schonin Zweibrücken vorhandeneBOS2, das Studium an allen Uni-versitäten in allen Fächern und inallen Bundesländern. Es ist auch kein Problem, sichanzumelden, obwohl man sichschon an einer anderen Schuleangemeldet hat. In Rheinland-Pfalz entscheiden allein die Ju-gendlichen und ihre Eltern, wel-

che Schule sie nach der 9. oder10. Klasse besuchen wollen. Ander Ignaz-Roth-Schule gibt esfür das kommende Schuljahr inallen Bildungsgängen freie Plät-ze und alle, die sich bisher ange-meldet haben, bekommen einenSchulplatz.

Duale Berufsausbildung

Auch in der dualen Berufsausbil-dung kann die Ignaz-Roth-Schu-le mit überdurchschnittlichenErgebnissen ihrer Absolventenpunkten. In diesem Jahr kom-men beim Ausbildungsberuf„Konstruktionsmechaniker/-mechanikerin“ (Industrie) alleAbsolventen des Landes Rhein-land-Pfalz, die mit „sehr gut“ ab-geschnitten haben, von der BBSZweibrücken. Von den 18 Berufs-schülern der Abschlussklasse inZweibrücken haben alle bestan-den, 56 Prozent sogar mit gutund besser. Von den Industrie-kaufleuten, die an der IHK-Prü-fung teilnahmen, haben alle be-standen. 30 Prozent erreichtensogar die Note „sehr gut“. Auchbei den Groß- und Außenhan-delskaufleuten haben alle be-standen, 71 Prozent mit „gut“ derRest mit „sehr gut". Damit liegendie Absolventen der BBS Zwei-brücken wieder über dem IHK-Durchschnitt. red

Attraktives Bildungsangebot Die Berufsbildende Schule in Zweibrücken, die Ignaz-Roth-Schule, hat noch freiePlätze in allen Bildungsgängen außer der BOS2. Außerdem wird ab dem kommen-den Schuljahr das Angebot um ein Oberstufengymnasium ergänzt.

Die Schülerinnen und Schüler der Ignaz-Roth-Schule sind sehr engagiert,wie hier bei der Projektwoche im Februar. Foto: bbs

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Mit einem Leckerbissen für alleWestern- und Countryfansschließt das diesjährige Zwei-brücker Stadtfest ab: Am 26. Julitritt auf der Alexanderplatz-Büh-ne die deutsche Formation TruckStop auf. Das Stadtfest vom 24.bis 26. Juli lädt wieder dazu ein,in der gesamten Innenstadt kräf-tig mitzufeiern. Mit einem Pro-gramm auf neun Bühnen gehörtdas „Fest der Feste“ zu den größ-ten und beliebtesten Veranstal-

tungen seiner Art in der gesam-ten Region und weit darüber hi-naus. Es ist für über 100 000 Be-sucher ein Garant für gute undabwechslungsreiche Unterhal-tung, viel Spaß und vor allemausgelassene Partystimmung.Für viele ein absolutes „Muss“ inihrem Veranstaltungskalender. Zum 36. Mal wird die „großeSause“ in Zweibrücken stattfin-den und seit dem ersten Stadt-fest beginnt die Veranstaltung

mit dem Quiz „Was ist im Kof-fer?“. Danach folgt bereits daserste große Staraufgebot beimStadtfest 2015. SWR4 ist mit derSendung „Wir bei Euch“ zu Gast.Joy Fleming, Anita & AlexandraHoffmann, Michael Morgan,Wolfgang Frank sowie XXL Stei-rer stehen auf dem Programm.Insgesamt werden beim Stadt-fest über 200 Stunden Musik ge-boten. Neben dem musikali-schen Genuss kann man sich anetwa 150 Getränke-, Essens-undVerkaufsständen auf viele kuli-narische Kostbarkeiten freuen.Auch in diesem Jahr ist das Pro-gramm auf den einzelnen Büh-nen nach Musiksparten struktu-riert. Am Alexanderplatz wird esam Samstag „groovig“ und „sou-lig“. Die Band Spirit of Soul bie-tet feinste Black Music, von OldSchool wie James Brown bis hinzu modernem R&B. Zum Ab-schluss am Sonntag geben echteTypen mit Cowboyhut Gas: TruckStop, Deutschlands erfolg-

reichste Countryband, präsen-tieren sich mit sattem Sound undehrlichen Texten.

„House- und Blackmusic“

In der Vertiefung des Alexander-platzes, in der „Warsteiner Cor-ner“, gibt es „House- und Black-music“ mit angesagten DJ’s. DieAlte Feuerwache ist einmal mehrTreffpunkt für die Fans guterhandgemachter Rock- und Ska-musik. Von Metakilla bis Dyna-mite sind viele Rockbands derRegion mit dabei. Gemütlichergeht es in der Poststraße zu. Dortwird es neben akustischer Musikauch Evergreens und Rockabilly-Bands geben.“ Soul, Rock und Funk“ sind diemusikalischen Parameter an derBühne Hallplatz. Unter anderemsind The Bombshells und BrassMachine zu Gast. Für die Freun-de ruhiger Musik gibt es auch indiesem Jahr auf dem Parkplatzan der Heilig-Kreuz-Kirche ein

Truck Stop beim StadtfestDas Zweibrücker Kulturamt hat zum Abschluss des Stadtfestes, das diesesJahr vom 24. bis 26. Juli stattfindet, wieder einen musikalischen Stargast ausdem Hut gezaubert: Die Country-Formation Truck Stop gibt sich dieses Jahr inder Rosenstadt die Ehre.

56 KULTUR & FREIZEIT

Die Alte Feuerwache ist einmal mehr Treffpunkt für die Fans guter handgemachter Rock- und Skamusik. Foto: mw

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dreitägiges „Irish Folk Festival“.Auf dem Schlossplatz befindetsich eine bayerische Somme-ralm mit entsprechend passen-der Musik und einem riesigenBiergarten.Neben der Musik erwartet dieBesucher wieder l die Stadtfest-Kirmes im Bereich des Goethe-platzes oder das „Weinfest“ imHof der Deutschen Bank, vom Li-ons Club Zweibrücken organi-siert. Ebenfalls angeboten wirdein ÖPNV-Sonderservice derStadt Zweibrücken in Zusam-menarbeit mit der Verkehrsge-sellschaft Zweibrücken. An allen Festtagen verkehren dieOmnibusse im städtischen Lini-ennetz. Detaillierte Fahrplänesind vorab in den Stadtbussen

und beim Kultur-und Verkehrs-amt erhältlich. Wer mit dem Pkw zum Stadtfestkommt, kann unter anderem diebeiden städtischen Parkhäusernutzen. Diese sind freitags undsamstags bis 3 Uhr und amSonntag bis 1 Uhr geöffnet. Siebieten am Stadtfestwochenendegünstige Sondertarife an. red

Weitere Infos:Das ausführliche Stadtfest-Programm gibt’s beim Kul-tur-und Verkehrsamt, Maxstraße 1.Unter www.zweibrücken.dekann man das Programmauch heruntergeladen.

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Topact am Samstag: Truck Stop aus Hamburg. Foto: VA Partymachen ist angesagt beim Zweibrücker Stadtfest. Foto: mw

Page 58: Stadtmagazin pm 2015

58 KULTUR & FREIZEIT

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Das Zweibrücker Stadtfest ist si-cherlich das Event des Jahres,doch das neue „City FestivalZweibrücken“, das vom 27. bis29. August zum ersten Mal statt-findet, wird sicherlich nicht we-niger begeistern. Am ersten Tag wird RogerHodgson auftreten, tags draufAdel Tawil, und zum Abschlusswerden Künstler von „The Voiceof Germany Experience“ in derRosenstadt auf der Bühne ste-hen. Mit am Start sind laut Ver-anstalter Markus Sollner drei Fi-nalisten der Vorjahresstaffel:Marion Campell, Lina Arndt unddie 21-jährige Charley AnnSchmutzler, die bei der viertenStaffel am Ende sogar ganz obenauf dem Siegertreppchen ge-standen hatte. Außerdem tretenvier weitere Talente aus den TopTen des Vorjahres auf: René No-çon, Calvin Bynum, Alex Hartungund der Völklinger Philipp LeonAltmeyer. Es ist das erste Mal seit langerZeit, dass wieder Künstler dieserGüteklasse unter Freiluft in Zwei-brücken Station machen. Zuletzthatte nach einer ewigen Durst-strecke 2010 die Deutsch-Pop-Formation Revolverheld in derRosenstadt einen Zwischen-stopp eingelegt. Entsprechendpositiv bewertet KulturamtschefThilo Huble das bevorstehendeEreignis: „Wir begrüßen das,sind sehr an einem gelungenenStart interessiert und stehen ei-ner langfristigen Weiterführungnicht im Wege.“ Ein finanzielles Risiko trägt dieStadt nicht, weil die Konzertevom Veranstalter-Trio MarkusSollner (Tri-Event), Lulu Castell(Castell-Eventservice) und Die-ter Isenberg (Gig-Concerts) ges-temmt werden. Die Drei sindauch verantwortlich für den In-halt, so Huble: „Wir stehen mit

ihnen in engem Kontakt und ge-ben unsere größtmögliche Un-terstützung im Rahmen unsererMöglichkeiten.“ So stelle dieStadt etwa den Herzogplatz gra-tis zur Verfügung, helfe bei denAbsperrungen und bereite admi-nistrative Dinge vor. Für die Wer-bung wolle man Großflächen be-

reitstellen. Wie kam es überhaupt zu derIdee für die Freiluft-Konzerte?Thilo Huble erinnert an 1998, alser zusammen mit der „RolandSchneider Konzertagentur“ aufdem Flugplatz einen umjubeltenAuftritt der deutschen Popgrup-pe Pur organisiert hatte, bei dem30 000 Besucher gezählt wur-den. Huble: „Seitdem gab es im-

mer die Überlegung, in der Zwei-brücker Innenstadt RichtungRennwiese oder auf dem Her-zogplatz ein unbestuhltes Open-Air mit 3000 bis 5000 Besu-chern zu veranstalten.“ Künstler, die so viele Leute anlo-cken, seien aber nicht zum Null-tarif zu bekommen. Das Kultur-und Verkehrsamt habe daher mitAgenturen gesprochen, die daswirtschaftliche Risiko mittragen.Wenn diese mehrere Konzertemit einem Künstler durchführen,rechne sich das betriebswirt-schaftlich eher, als wenn eineStadt einen Einzelauftritt organi-siere. Markus Sollner kennt Huble ausdessen Tätigkeit bei einer ande-ren Agentur – gemeinsam habeman in Zweibrücken Shows vonJethro Tull, Manfred Mann oderNazareth gestemmt. Huble:„Dann hatten wir das ThemaOpen-Air zwei Jahre lang nichtvertieft – und dann kam RogerHodgson.“ Der Ex-Supertramp-Sänger Hodgson macht am 27.August (Einlass 18 Uhr) mit sei-nen Hits wie „It’s raining again“

oder „Breakfast in America“ denAnfang. Einen Tag danach, am28. August, steht dann Adel Tawil(Einlass 18 Uhr) auf der Herzog-platz-Bühne. Er präsentiert seinDebütalbum „Lieder“ auf einergleichnamigen Open-Air-Tour,die am 9. Mai begonnen hat. DenAbschluss machen „The Voice ofGermany Experience“ (Einlass18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr). ek

Adel Tawil wandelt inZweibrücken auf Solopfaden Ende August steht in Zweibrücken das Musikevent des Jahres auf dem Programm –das „City Festival Zweibrücken“. Mit dabei Roger Hodgson, Adel Tawil und siebenjunge Künstler von „The Voice of Germany Experience“.

Der Ex-„Ich+Ich“-Sänger präsentiert in der Rosenstadt seine eigenen Lieder. Foto: Olaf Heine/PR

Tickets:Karten für das Konzert am28. August, 19.30 Uhr, vonAdel Tawil gibt es im Vorver-kauf für 44,95 Euro unter an-derem beim Pfälzischen Mer-kur, Hauptstraße 66,www.merkur-kartenvorver-kauf.de. Dort gibt es auchKarten für das bestuhlteKonzert von Roger Hodgsonam 27. August, 19.30 Uhr,und zwar für 53,95 bis 66,95Euro und für „The Voice of Germany Expe-rience“ am 29. August, 20Uhr, für 34,95 Euro. red

„Wir sind sehr an einemgelungenen Start

interessiert und steheneiner langfristigen

Weiterführung nicht im Wege.“

Thilo Huble

Page 59: Stadtmagazin pm 2015

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Weil der 31. Oktober auf einenSamstag fällt, erwachen in Zwei-brücken die Toten dieses Jahrbereits einen Tag früher. Veran-stalter ist das Stadtmarketing inZusammenarbeit mit Jäkel-Event. Am Freitag, 30. Oktober,erwarten die Geschäfte in der In-nenstadt die Horden schaurigerGestalten von Hexen über Mons-ter, Geister, Skelette oder Gevat-ter Tod. Bereits an diesem Abendist „Süßes-oder-Saures“ die For-mel für Süßigkeiten und kleineGeschenke. Mehr Mut erfordertes da schon, eine Hand im„Mund-der-Wahrheit“ im Unge-wissen verschwinden zu lassen. Bislang ist noch niemandem dieHand dabei abgehackt worden,sondern jeder, der seine Scheuüberwunden hat, wurde mit Sü-ßem belohnt. Spannender, gru-seliger und aufregender gestal-

tet sich in diesem Jahr der „Weg-zur-Hölle“. Was genau die To-desmutigen erwartet, wenn siedas dunkle Zelt auf dem Schloss-platz betreten, wird vorher nichtverraten. So viel allerdings istversprochen: Wer den Teufels-pfad durch all die Schrecknisseauf dem Weg überwindet und al-le Mutproben besteht, wird amEnde mit einer süßen Überra-schung belohnt.

„Weg-zur-Hölle“

Am Freitagabend ab 17 Uhr, aberauch den ganzen Samstag, 31.Oktober, über, ist der „Weg-zur-Hölle“ geöffnet. An schaurigschönen Sitzgelegenheiten inkleinen Zelten oder unter freiemHimmel wartet auf die kleinenBesucher Ekel-Kulinarik: blutigeFinger, Blut-Popkorn, Maden-

Würstchen und natürlich zau-berhafter Hexenpunsch sind nureinige der zweifelhaften Köst-lichkeiten. Zur Beruhigung: Erwachsenefinden die gewohnten Jäkel-Spe-zialitäten auf dem Grill. AmSamstag wird, passend zur Jah-reszeit, zusätzlich Kürbissuppe

mit Cocos angeboten. Die span-nende Gruselei beginnt am 31.Oktober um 10 Uhr. Von 16 bis 19Uhr unterhält Livemusik. AmFreitagabend heizt, wie in jedemJahr, eine sprühende Feuer-schau mit Feuerschluckern undFeuerspeiern den Zuschauernein. cvw

Gruselmeile auf demSchlossplatz zu HalloweenHalloween wird in diesem Jahr in Zweibrücken noch weit aus größer gefeiert als bislang. Zudem üblichen Ansturm auf die Geschäfte bietet das Stadtmarketing in Zusammenarbeit mitdem Zweibrücker Jäkel-Event eine zusätzliche Gruselmeile auf dem Schlossplatz.

Halloween ist in Zweibrücken dieses Jahr schon am 30. Oktober. Foto: dpa

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Page 60: Stadtmagazin pm 2015

60 VERANSTALTUNGEN

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Veranstaltungskalender |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

Sonntag, 5. Juli, 13.30 Uhr56. Internationales GrasbahnrennenRennwiese ZweibrückenVeranstalter: MotorsportclubZweibrücken im ADAC e.V.Sonntag, 5. Juli, 19.30 UhrKonzert: Blackmore’s NightFesthalle Zweibrücken

Donnerstag, 9. Juli, 19 UhrAfter Work PartyStyle Outlets Band: WallstreetZweibrücken

Sonntag, 12. Juli, 11 UhrPicknick im Park mit den „Eichelhähern“Rosengarten Zweibrücken

Samstag, 18. Juli, bis Sonntag, 19. JuliFlohmarkt in der Fußgängerzone Zweibrücken

Samstag, 18. Juli, 16 UhrCocktail-Tanzparty mit der Tanzschule SrutekRosengarten Zweibrücken

Sonntag, 19. JuliZweibrücker fahrRad-TagStart und Ziel HerzogplatzVeranstalter: Stadt Zweibrü-cken, Radsportclub Zweibrü-cken 88 e.V.

Donnerstag, 23. Juli, 19 UhrAfter Work PartyStyle Outlets ZweibrückenBand: Kevin Alamba & Dynamix

Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 26. JuliZweibrücker StadtfestGroßes Musikprogramm auf 9 BühnenInnenstadt Zweibrücken

Sonntag, 26. Juli, 13 bis 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag „thestyle outlets“ Zweibrücken

Donnerstag, 30. Juli, 19 UhrAfter Work PartyStyle Outlets ZweibrückenBand: Soulcafé

Freitag, 31. Juli bis Dienstag, 4. AugustKerwe in BubenhausenTSC-Gelände Zweibrücken

Sonntag, 2. August, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Sonntag, 2. August, 11 UhrPicknick im Park mit „Mep-live“

Rosengarten ZweibrückenSonntag, 9. August, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Freitag, 14. August, 17 UhrFeier-Abend-ReiheHallplatz ZweibrückenBand: Cha-Lounge

Samstag, 15. August, 14.30 UhrSaarländertag mit den „Hofgasslern“ Rosengarten Zweibrücken

Sonntag, 16. August, 11 bis 17 UhrKinderferienfest mit LuginslandRosengarten Zweibrücken

Samstag, 15. August, bis Sonntag, 16. AugustFlohmarkt FußgängerzoneZweibrücken

Freitag, 21. August, 17 UhrFeier-Abend-ReiheAlexanderplatz ZweibrückenBand: Fürbaß

Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. AugustReitturnier mit Pfalzmeister-schaften, Dressur- und Spring-prüfungen, sowie ZweibrückerPferdetage mit Stutenschauund Fohlenregistrierung Landgestüt Zweibrücken

Sonntag, 23. August, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Donnerstag bis Samstag, 27. bis 29. AugustCity-Festival Zweibrücken Herzogplatz Zweibrücken mitRoger Hodgson, Adel Tawil,„The Voice of Germany Experi-ence“

Sonntag, 30. August, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Samstag, 5. September, bis Montag, 7. SeptemberKerwe in HengstbachDorfgemeinschaftshausHengstbach

Samstag, 5 . September, bisMontag, 7. SeptemberKerwe in Niederauerbach:Alte Brauerei Grund in Niederauerbach

Sonntag, 6. September, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Sonntag, 6. September, 19 UhrKonzert Deutsche Staatsphil-harmonie Rheinland-Pfalz, Festival Euroclassic 2015, Festhalle Zweibrücken

Sonntag, 6. September, 11 UhrPicknick im Park mit den „Storytellers“ Rosengarten Zweibrücken

Samstag, 12. September, bis Montag, 14. SeptemberKerwe in RimschweilerSportheim, Hasenheim Rim-schweiler

Samstag, 12. September, 20 UhrJan Josef Liefers - Radio DoriaFestival Euroclassic 2015Festhalle Zweibrücken

Samstag, 12. September und Sonntag, 13. September3. Zweibrücker LowlandgamesAlter Sportplatz zwischen Land-gestüt und Festhalle, Veranstal-ter: Killarney Irish Pub, Hobbit

Am 12. September spielt Jan Josef Liefers mit seiner Band „Radio Doria“ inder Zweibrücker Festhalle. Foto: VA

Am 30. Juli After Work Party in den Style Outlets mit Soulcafé. Foto: VA

Page 61: Stadtmagazin pm 2015

VERANSTALTUNGEN 61

ZWEIBRÜCKEN | Ihr Stadtmagazin

I||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| Juli - Dezember 2015

Sonntag, 13. September, 14.30 UhrSonntagskonzert mit „The Merrybeats“Rosengarten Zweibrücken

Freitag, 18. September bisSonntag, 20. September12. Zweibrücker OktoberfestFestplatz an der Rennwiese

Samstag, 19. SeptemberFlohmarkt in der Fußgängerzone Zweibrücken

Samstag, 26. Septemberund Sonntag, 27. September, 9.30 bis 17 UhrHerbst- und GartenmarktRosengarten Zweibrücken

Sonntag, 27. September, 17 UhrOrgelkonzert mit DomkantorDan Zerfaß Festival Euroclassic 2015Kirche Heilig Kreuz Zweibrücken

Freitag, 2. Oktober, 20 UhrTailed Comedians - Ackawackaeiaweiaweg!Festival Euroclassic 2015Festhalle Zweibrücken

Freitag, 2. Oktober, bis Dienstag, 6. OktoberKerwe in WattweilerSportheim Wattweiler

Samstag, 3. OktoberFlohmarkt in der Fußgängerzone Zweibrücken

Sonntag, 4. Oktober, 13 Uhr Verkaufsoffener Sonntag Innenstadt Zweibrücken

Sonntag, 4. Oktober, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Montag, 5. Oktober, 20 UhrMarianne Faithfull - 50th Anniversary Tour Festival Euroclassic 2015Festhalle Zweibrücken

Mittwoch, 7. Oktober, 20 UhrRecital Felix KlieserFestival Euroclassic 2015WintergartenFesthalle Zweibrücken

Freitag, 9. Oktober, bis Mittwoch, 14. OktoberKerwe in ErnstweilerKerweplatz Ernstweiler

Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr6. Herzogsball mit Tanzturnierum den RosenpokalFesthalle ZweibrückenVeranstalter: Verkehrsverein Zweibrücken, Lions-Club Zweibrücken, Tanzclub Royal, Zadra-Gruppe

Samstag, 17. Oktober, bis Montag, 19. OktoberKerwe in MittelbachDorfgemeinschaftshaus Mittelbach

Sonntag, 18. Oktober, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Sonntag, 25. Okober, 13 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Sonntag , 25. Oktober, 18 UhrMax Greger & Hugo Strasser -Swing foreverFestival Euroclassic 2015Festhalle Zweibrücken

Freitag, 30. Oktober, 20 UhrKonzert Pink-Floyd-TributebandECHOESFesthalle Zweibrücken

Freitag, 30. OktoberHalloween-PartyInnenstadt Zweibrücken

Samstag, 7. NovemberMusik-Tour Zweibrücker KneipenVereinte Wirte Zweibrücken

Sonntag, 8. November, 10 UhrModelleisenbahn-SpezialmarktFesthalle Zweibrücken

Samstag, 28. NovemberAdventsmarkt RimschweilerSchulhof der GrundschuleVeranstalter: Freundeskreis derFreiwilligen Feuerwehr

Samstag, 28. November und Sonntag, 29. NovemberAdvent Am SymbolbaumErnstweiler Veranstalter: Ortskartell Ernstweiler

Sonntag, 29. NovemberWeihnachtsmarkt BubenhausenTSC-SportplatzVeranstalter: TSC Zweibrücken Bubenhausen

Samstag, 5. Dezember und Sonntag, 6. DezemberAdventsmarkt MittelbachAn der KircheVeranstalter: DorfgemeinschaftMittelbacher Vereine

Immer am ersten Samstag imMonat sowie an denvier Adventssamstagen, 11 UhrTurmbläserin der AlexanderskircheZweibrücken

Dienstag, 15. Dezember,18.30 UhrStartrekvorlesung mit Hubert Zitt & Co.Audimax Fachhochschule Zweibrücken

Sonntag, 27. Dezember, 13 bis 18 Uhr13 bis 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag Innenstadt Zweibrücken

Sonntag, 27. Dezember, 13 bis 18 UhrVerkaufsoffener Sonntag „the style outlets“ Zweibrücken

Modelleisenbahn-Spezialmark am 8. November in der Festhalle. Foto: mw

Ein Muss für alle Trekkies: Die Star-Trek-Vorlesung von Hubert Zitt und Co.an der Zweibrücker FH, dieses Jahr am 15. Dezember. Foto: mw

Page 62: Stadtmagazin pm 2015

GEMEINDENAMEN | Ihr Magazin für die Region

ZWEIBRÜCKENI h r S tad tmagaz in 01 | 2015||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||| ||||||||||||||||||||||

PREMIERE

Opulente Cocktailparty

am 18. Juli in

Europas Rosengarten

S. 27

IM GESPRÄCH

OB Kurt Pirmann im Merkur-Interview S. 6

STADT AM WASSER

Neue Erlebnistreppe zum Schwarzbach S. 8

CITY-FESTIVAL

Konzert mit Adel Tawilam 28. August. S. 58

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Das klügste Hörgerät derWelt – ab sofort mit zusätzli-chen Extras an Leistung undDesignSchon jetzt gilt es als dasHörgerät, das seinem Trägerzu völlig neuartigen Hörerleb-nissen verhilft: ReSound LiNX,das klügste Hörgerät der Welt.Unzählige Medien berichtetenüber das winzige Gerät. Fürseine ausgezeichnete Benut-zerfreundlichkeit wurde es aufder IFA zum „Besten derBesten” gekürt. Und seineTräger sind begeistert von denvielen Zusatzfunktionen für TVund mobile Geräte. ReSoundLiNX wird völlig anders erlebtals herkömmliche Hörgeräte.Doch damit noch nicht genug:Jetzt präsentiert HörakustikKehrel mit dem ReSound LiNX2

die zweite Generation desbahnbrechenden Produkts.

Bislang unerreichte Hörerleb-nisse – Hörerät wird schonbald nicht mehr bemerktReSound LiNX2 bildet den na-türlichen menschlichen Hörsinndetailliert nach. Es ermöglichtmüheloses Hören ohneAnstrengung; und zwar in jederSituation. – „Linkes und rechtesHörsystem tauschen sichfortlaufend mit einander aus“,so Hörakustiker-Meister Kehrel.„Man kann sich genau auf daskonzentrieren, was mantatsächlich hören will. Dennochnimmt man alles wahr, was imUmfeld geschieht.”Zudem überzeugt das ReSoundLiNX2 durch viele moderneDesigns. – „Je nach Vorliebekann zwischen verschiedenenFormen und Farben gewähltwerden”, so der Hörfachmann.„Die Geräte sitzen diskret hinterdem Ohr. ReSound LiNX2 ist sokomfortabel, dass man es nachkurzer Zeit nicht mehr bemerkt.“Stereo-Sound von TV undSmartphone direkt ins Ohr –bei iPhone und iPad sogarganz ohne Zubehör

Neue Maßstäbe auch bei derKopplung mit TV und Mobilge-räten: Dank Zubehör lässt sichReSound LiNX2 sehr leicht mitvielen anderen Gerätenkoppeln. Ob Filme und Musik,Navigationsansagen, Telefon-oder Videogespräche – alleswird in bestem Stereo-Sounddirekt ins Ohr übertragen, undzwar optimal abgestimmt aufdas jeweilige Hörvermögen.„Wer mag, kann sein Hörerle-ben über eine App jederzeitselbst optimieren“, ergänztKehrel. „Man kann z. B. dieWorte eines Gesprächspartnershervorheben oder störendenLärm und Windgeräuscheverringern.“ Bei iPhone, iPadoder iPod touch funktionierenSteuerung und Soundübertra-gung sogar ganz ohne Zubehör.

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