PUNKT Stadt/Land

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Die simple Aufteilung in Stadt, Land (und Agglo) gibt es so nicht mehr: Heute spricht man von Agglomerationsrumen in der Schweiz sind es fnf an der Zahl. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht immer noch spezifisch lndliche oder stdtische Problemfelder gbe. In dieser Ausgabe werden beide beleuchtet.

Transcript

  • Die intelligente StadtUm fr die Zukunft gewappnet zu sein, mssen Stdte smarter werden.

    Das gute Leben im DorfWie das Stdtlein Lichtensteig der Abwrtsspirale entfliehen konnte.

    Bata mehr als ein SchuhSonja Bata ist bereits 86-Jhrig. Alt ist sie deswegen noch lange nicht.

    MAGAZIN # 01 | 2013

    JAHRGANG 08

    KOSTEN CHF 9,50

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    WIRTSCHAFTIST MEHR.

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  • EDITORIALMagazin # 01 | 2013Ausgabe Stadt | Land

    COVER # 01 | 2013Fotografie & Postproduktion

    Fabian Widmer

    D ie Zeiten, als Familien aus der Innenstadt ins Grne flchteten, sind vorbei. Heute strmen die Menschen wieder in die Stdte. Die Urbani-sierung, eine der zentralen Vernderungen der letzten Jahrzehnte, ist in vollem Gange. Um die damit einhergehenden Herausforderungen wie Platz-mangel, Verkehrsberlastungen und Energieineffizien-zen zu stemmen, muss Die intelligente Stadt (S. 16) her. Umdenken ist angesagt. Umdenken musste auch Schuhfabrikant Tom Bata, als die Zlle nach dem Ersten Weltkrieg in die Hhe schossen. Der Export wurde zu teuer, seinem Ge-schft drohte das Aus. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, exportierte er das Konzept der Bata Cities in die Welt hinaus: Produktionssttten, in denen die An-gestellten nicht nur eine Arbeitsstelle fanden, sondern ein wrdiges Leben verbringen konnten. Noch heute ist Bata der grsste Schuhproduzent weltweit, noch heute lenkt die Familie die Geschicke des Unternehmens mit. So auch die 86-jhrige Schweizerin Sonja Bata : Bata ein Konzern mit viel Schweiz (S. 36). Apropos Schweiz. Die stsst langsam aber sicher an ihre rumlichen Grenzen. Neun oder sogar zehn Millionen Einwohner seien zu viel, sagen einige Poli-tiker. Anders sieht dies Dr. Daniel Mller-Jentsch von Avenir Suisse. Seiner Ansicht nach sollte man Die Schweiz als Stadtlandschaft (S. 42) denken. Er fordert eine integrale Sichtweise, denn Stadt und Land bieten Ergnzungsrume und sind voneinander abhngig. Zuletzt noch etwas in eigener Sache: Wir haben den Umfang des Magazins erhht und liefern Ihnen ab dieser Ausgabe noch mehr Lebensart nach Hause. Den Auftakt macht das Dossier Automobil (S. 47). Doch wir prsentieren nicht einfach Produkte und schon gar keine bezahlten Inhalte, sondern machen uns auf die Suche nach dem Automobil der Zukunft.

    3PUNKTmagazin STADT | LAND

  • INHALT I Magazin # 01 | 2013Ausgabe Stadt | Land

    Wirtschaft

    10 Kurz & Bndig Wirtschaft

    16 DIE INTELLIGENTE STADTUm die kologischen und konomischen He rausforderungen der Zukunft meistern zu knnen, mssen Stdte haushlterischer mit den Mitteln umgehen. Sie mssen smart werden.

    24 Gelber Riese im WandelDie Rolle der schweizerischen Post zwischen einem alternden Brief- und Paketmarkt und neuen digitalen Herausforderungen.

    27 L'EntrepreneurAdrian Bhrer, skim.com

    28 Bauer am Bildschirmber drei Millionen Mal wurde der Landwirt-schafts-Simulator des Zrcher Spielentwicklers Giants Software verkauft. Wie ist dieser Erfolg zu erklren? Sind das alles Bauernromantiker?

    30 Das gute Leben im DorfNoch vor sechs Jahren herrschte in Lichtensteig Endzeitstimmung. Heute blickt das Stdtchen in eine strahlende Zukunft. Ein Lehrstck darber, wie man ein Dorf wiederbelebt.

    35 Kolumne Querdenker

    36 Bata ein Unternehmen mit viel Schweiz

    Seit ber sechs Jahrzehnten lenkt Sonja Bata die Geschicke des Schuhkonzerns in Familienbesitz mit. Im Gesprch zeigt sich die mittlerweile 86-jhrige vif, schlagfertig und humorvoll.

    42 DIE SCHWEIZ ALS STADT - LANDSCHAFT DENKEN

    Dr. Daniel Mller-Jentsch von Avenir Suisse im Gesprch ber Zuwanderung, Zersiedelung und falsch gesetzte Anreize in der Verkehrspolitik.

    47 Dossier AutomobilDas Auto der Zukunft, Concept Cars eines Schweizer Tftlers und mehr.

    Bata ist mehr als der erste Massen-produzent von Schuhen. Bata ist Schweizer Wirtschaftsgeschichte.

    Dr. Daniel Mller-Jentsch: Das Wachstum muss irgendwie kanalisiert werden.

    Wegen der Verstdterung und Urbanisierung wird die Rolle der Metropolen immer wichti-ger. Die intelligente Stadt ist gefordert.

    Unter anderem

    03 Editorial08 Infografik 89 Abonnement90 Vorschau90 Impressum

    Kleine Parks und Grnanlagen, sogenannte Pocket Parks, erhhen die Lebensqualitt in Stdten.

    Der Landwirtschafts-Simulator brachte dem Entwickler Giants Software eine gute Ernte ein.

    4 INHALTSVERZEICHNIS

    16

    28

    10

    42

    36

  • Szenario 4: Asien und weitere Schwellenlnder

    entwickeln sich weiterhin rasant. Treibende

    Kraft ist die aufstrebende Mittelschicht in den

    Schwellenlndern. Vom wirtschaftlichen Aufstieg

    des Goldenen Ostens pro tiert auch der Rest der Welt.

    Szenario 5: Dank tiefgreifenden Reformen

    entsteht wieder Wachstum und Staatsschulden

    sinken. Wirtschaftliche Ungleichgewichte in

    der Eurozone bauen sich ab. Die Stetige Bewltigung ist ein beschwerlicher, aber erfolgversprechender Weg.

    Szenario 3: Die berschuldeten Lnder schnallen

    den Grtel rigoros enger. Einschneidende

    Sparmassnahmen gehen einher mit massiven

    Lohneinbussen. Diese Schmerzhafte Anpassung treibt Europa in eine Rezession.

    1

    3

    Szenario 2: Die Schuldenkrise eskaliert. Immer

    mehr Staaten zieht es unkontrolliert in den

    Roten Abgrund und der Euro bricht auseinander. Die wirtschaftliche Lage gert

    dabei ausser Kontrolle.

    Szenario 1: Die industrialisierte Welt bleibt

    berschuldet und wachstumsschwach. Das Aussitzen und Wursteln setzt sich fort. Die Probleme werden weiterhin durch billiges

    Geld und stndig neue Verschuldung in die

    Zukunft verschoben.

    Wir wissen es nicht. Deshalb denken wir in Szenarien, um Ihr Vermgen zu schtzen.

    Wissen Sie, was morgen ist?

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    2

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    Mai

    Juni

    Juli/August

    September

    Oktober

    November

    Dezember/Januar

  • 72

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    69

    INHALTSVERZEICHNIS

    INHALT IIMagazin # 01 | 2013Ausgabe Stadt | Land

    Invest

    58 URBANISIERUNG UND IHRE FOLGEN

    Dass ohne gute Infrastruktur nichts mehr geht, lernen die USA vermehrt auf die harte Tour. China will denselben Fehler vermeiden und investiert darum krftig in den Ausbau.

    64 Kurz & Bndig Invest

    67 Kolumne Mirjam Staub-Bisang

    69 Alternativanlage Wald Investieren in reale Werte

    70 Eigenheim oder Luftschloss?Dr. Ronny Haase von West & Partner ber die wichtigsten Aspekte beim Kauf von Immobilien.

    Lebensart

    72 I GHRE DERZUEDie Schweiz ist ein Vereinsland schon immer gewesen. Dass das Vereinswesen nicht nur in lndlichen Gebieten eine Rolle spielt, zeigt ein Besuch bei zwei stdtischen Vereinen.

    78 Mediale LandlustDas Landleben hat ein neues Image: bieder war frher. Erfolgreich in Szene gesetzt wird das neue Bewusstsein von den Medien.

    80 Kurz & Bndig Lebensart

    83 Kolumne Ren Allemann

    84 Produkte, die man haben muss

    Inserenten

    Die Urbanisierung hat mehrere Folgen. Eine davon sind erhhte Investition in die Infrastruktur. Die Unternehmen freuts.

    Anlagen in die Forstwirtschaft versprechen hohe Renditen und Schutz vor Teuerung. Aber hlt Holz tatschlich, was es verspricht?

    Es gibt derart viele Formen von Urbang Gardening, dass ein ber-blick ber Gemeinsamkeiten und Unterschiede nicht Schaden kann.

    Die neue Landlust hat die Medien-branche erreicht. Ob TV, Print oder Internet: Landmedien boomen und sorgen fr saftige Einnahmen.

    02 BMW05 Notenstein06 Schweizer Monat13 Beyer15 Blickfang23 Marketing-Tag33 Club 25+

    41 SKO57 Giardina65 Swisscanto68 ETF-Praxisbuch76 Die Perspektive91 Personal Swiss92 Aston Martin

    7PUNKTmagazin STADT | LAND

    70

  • Bevlkerung

    * mit Agglomerationen un, Fribourg, Biel sowie den Einzelstdten Lyss und Burgdorf

    * verfgbares medianes quivalenzeinkommen

    METROPOLRAUMZRICH

    METROPOLRAUMGENF-LAUSANNE

    METROPOLRAUMBASEL

    METROPOLRAUMBERN*

    LNDLICHERRAUM

    ARBEITSPLTZE

    INNERHALB DES STDTISCHEN RAUMS

    Der Wohnraumbedarf in der Stadt ist nur geringfgig grsser als auf dem Land. Zu erklren ist das mit der grsseren Anzahl Singlehaushalte in Stdten.

    Innerhalb von sieben Jahren sind die Mieten in den Zentren um 1,1% gestiegen, in den lndlichen Gemeinden waren es 0,9%.

    Arbeitspltze Wohnflche

    72%

    5%

    Arbeitspltze Schweiz Wohnflche pro Person 2005

    Entwicklung nach Region